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KURZTEST Dell Precision M4600 (i7-2920XM)
Anschlussfreudiges Arbeitstier
von Robert Tischer am Mo, 22.08.2011



Monster-Leistung
Dell Precision M4600
Bild: notebookjournal.de/ak
Dell Precision M4600
Vor kurzem wunderte sich notebookjournal-Tester Alexander über das klobige Design des Dell Precision M4600. Warum das 15-Zoll Notebook nicht dem Schlankheitswahn vieler neuen Notebooks folgen möchte - und kann, zeigt unser heutiger Test. In unserem Testgerät, von Dell als Workstation klassifiziert, stampft der aktuell schnellste Notebook-Prozessor an die Spitze der Benchmark-Vergleiche. Die wuchtigen Abmessungen sind also den mannigfaltigen Konfigurationsmöglichkeiten geschuldet, die Dell nach dem bauen-nach-bestellen Prinzip anbietet.

Aktuelle Angebote (22.02.2011):
Dell Precision M4600 (dell.de) - ab 1.079 Euro (o. MwSt.)
Dell Precision M4600 (notebooksbilliger.de) - ab 1.399 Euro
Dell Precision M4600 (cyberport.de) - 1.399 Euro (i5-2520M)

Die Precision Notebooks sind als die Alienware unter den Geschäftskunden-Modellen anzusehen. Das heutige Testgerät kostet zum Testzeitpunkt knapp 3.487 Euro (inkl. MwSt.). Bis auf das Display sind größtenteils die schnellsten (und teuersten) Komponenten verbaut.

Dell Precision M4600
Bild: notebookjournal.de/ak
Dell Precision M4600

Spezifikationen Dell Precision M4600:
- 15,6-Zoll HD Ready Display (1366 x 768 Pixel); Matt
- Intel Core i7-2920XM (2,5 - 3,5 GHz)
- Nvidia Quadro 2000M (2 GB DDR3) + Intel HD Graphics 3000
- 2x USB 3.0, 1x eSATA/USB, 2x USB 2.0, Firewire
- Kartenleser, ExpressCard, SmartCard, 2x Audio
- Blu-ray, HDMI, VGA, Display Port
- Gigabit-Ethernet, W-LAN, Bluetooth
- 3,2 kg inkl. Akku (60 Wh)

Die Aufpreise für Prozessor, Grafikkarte und SSD-Speicher machen über die Hälfte des Gesamtpreises aus. Allein für die Intel Extreme CPU Core i7-2920XM sind 965 Euro zu berappen, die Nvidia Quadro 2000M kostet 240 Euro extra und für die 256 GB SSD (SATA III) werden 490 Euro verlangt. – alle Preise exklusive Mehrwertsteuer.

Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]
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Die gesalzenen Aufpreise werden mit exzellenter Leistung versüßt. Allen voran arbeitet die stets unhörbare und erschütterungsfreie 256 GB SSD von LiteOn (SATA III) mit fulminanten Geschwindigkeiten um die 300 MB/s. Die schnelldrehende 500 GB HDD im preiswerteren Dell Precision kratzt gerade mal an 100 MB/s im Lesemodus. Der Unterschied macht sich bei fast jedem Maus-Klick bemerkbar. Egal ob ein neues Explorer-Fenster geöffnet, oder ob ein Spiel gestartet wird. Die SSD spürt die angefragten Daten spürbar schneller auf. Es wirkt so, als ob der Nutzer hier den Flaschenhals mimt.

Povray 3.6 (CPU) [Sekunden]
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2.322

Einen nicht ganz so brachialen Geschwindigkeitszuwachs kann der Intel Prozessor für sich verbuchen. In Single-Core Anwendungen ist nur ein kleiner Unterschied zwischen dem Zweikerner Core i5 und dem Quad Core der „Extreme“ Edition zu verzeichnen. Die Vorteile liegen klar bei Programmen mit Multi-Core Unterstützung. Doch sollte der nächst preiswertere Intel Prozessor im Dell Konfigurator (immerhin knapp 560 Euro weniger für den i7-2820QM) keine allzu großen Leistungsverluste mit sich bringen. Es steht außer Frage, dass der Intel Core i7-2920XM die derzeit schnellste Notebook-CPU auf dem Markt ist. Doch in Relation zum Leistungszuwachs macht sich die CPU erst bezahlt, wenn die Leistung dauerhaft abverlangt wird.

Futuremark 3DMark 2006 [Punkte]
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Noch fraglicher erscheint die Monster-CPU, wenn eine starke Grafikkarte mit im Notebook sitzt. Diese kann Filme und Matrizen schneller als die teure CPU berechnen, vorausgesetzt die Software unterstützt dies. Im 3DMark 06 erreicht die für „professionelle Anwendungen“ optimierte Nvidia Quadro 2000M über 11.000 Punkte. Im Performance Modus des 3DMark 11 reicht es noch für 1.407 Punkte. Folglich ist mit der Grafikkarte auch Spielen in hohen Auflösungen unproblematisch und sie ist demnach mit der Nvidia Geforce GT 555M vergleichbar.




 


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Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Dell Precision M4600 (i7-2920XM)
sehr gut
Test vom 22.08.2011


Aktuelle Note: sehr gut  Erklärung

PRO KONTRA

Verarbeitung
Anschlussvielfalt
Eingabegeräte
brachiale Leistung
hohes Gewicht für 15
hohe Abwärme unter Last
Stromverbrauch
CPU-Throttling unter Volllast



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