Dells Studio 15 überzeugte in der Redaktion bereits mit mehreren guten Tests. Zuletzt erreichte das
Studio 1555 die Note „sehr gut“ in unserer Multimediakategorie. Zum Start von Intels neuen mobilen
Core i7 Prozessoren bekommt das Studio 15 ein
Hardwareupdate. Das Studio 1557 ist mit Intels neuer Calpella Plattform, dem Nachfolger von Centrino 2, ausgerüstet und beschert Interessenten mehr Leistung.
Neben dem Intel
Core i7 720QM Prozessor ist unsere Testkonfiguration mit
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, einem
HD Ready Panel und einer schnelldrehenden
320 GByte Festplatte ausgestattet. Für multimediale Aufgaben ist eine
Radeon HD4570 Grafikkarte aus dem Hause ATI zuständig. Bis auf den Prozessor also wenig neues.
Ausstattung:
-
15,6-Zoll HD-Ready Display (1366 x 768 Pixel)
- Intel
Core i7 720QM Prozessor (1,6 – 2,8 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GByte Festplatte (7.200 U/min)
- ATI Mobility Radeon
HD4570 (512 MByte DDR3 VRAM)
-
eSATA,
HDMI,
beleuchtete Tastatur,
Bluetooth, WLAN mit
n-Draft
- Windows 7 Pro 64 Bit
- Preis:
ab 849 Euro (Dell-Code ist „Reviews-NR53507“)
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Äußerlich bietet das überarbeitete Dell Studio 1557
keine Neuerungen. Das 15,6-Zoll-Chassis macht immer noch einen
wuchtigen Eindruck und lässt sich durch verschiedene und teilweise
aufpreispflichtige Designs
individuell gestalten. Allerdings beschränken sich die Designs auf die
Displayrückseite.
Bei der Verarbeitung ist ebenfalls alles beim Alten geblieben. Das Chassis überzeugt durch
Stabilität. Nur punktuell lässt es sich an einigen Stellen unter starkem Druck zum Nachgeben bewegen.
Der Deckel macht dagegen wie beim letzten Test eine nicht ganz so tolle Figur. Ohne
großen Kraftaufwand lässt er sich biegen. Auch die Scharniere könnten etwas
fester sitzen. Zum Beispiel kann es bei holprigen Zugfahrten passieren, dass der Deckel
nachschwingt und sich der Winkel
verstellt.
Dazu erzeugt der Deckel
Knarrzgeräusche, wodurch der sonst gelungene Verarbeitungseindruck
getrübt wird.
Die
beleuchtete Tastatur erleichtert das Arbeiten in
dunklen Räumlichkeiten und besitzt
leichtgängige Tasten mit einem
klaren Druckpunkt.
Das Layout der
F-Tasten (F1 - F12) ist etwas gewöhnungsbedürftig. Diese lassen sich nur mit Hilfe der
FN-Taste bedienen. Dafür sind Einstellungen für Helligkeit oder Konnektivität und die Steuerung von Medien ohne das Zuhilfenehmen der FN-Taste möglich. Im Dell Mobility-Center können Nutzer einstellen welche Tasten bzw. Funktionen über die FN-Taste aktiviert werden.
Das Keybord besitzt eine
gute Festigkeit und wippt bei
stärkerem Druck nur im Bereich der Return-Taste etwas nach. Der Schreibkomfort wird dadurch aber
nicht negative beeinflusst.
Eingaben über das Touchpad gehen
tadellos von der Hand. Die
Präzision ist sehr gut und die Touchpadtasten sind
leise und
leichtgängig zugleich.