Kurz vor den besinnlichen Festtagen erreicht uns ein echtes Highlight. Der Notebookanbieter DevilTech bietet als einer der ersten BTO-Anbieter ein 15,6 Zoll Notebook, mit einer mobilen ATI Radeon HD5650 Grafikkarte an. Damit ist es das erste Notebook mit DirectX11-Unterstützung.
Der 15 Zoller ist der Nachfolger des Fire 9060. Wie beim Vorgänger ist der Preis des Notebooks äußerst interessant.
Alle von DevilTech angebotenen Notebooks können individuell konfiguriert werden. So auch das Fire DTX. Los geht es bei etwa 700 Euro. Dafür bekommen Interessenten ein FullHD Display, einen mobilen Core i5 Prozessor und die ATI Radeon HD5650 ist ebenfalls mit von der Partie.
Unsere Testkonfiguration ist mit einem Intel Core i7 720QM Prozessor, 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, einer 320 GByte Festplatte ausgestattet. Kostenpunkt dieser Ausstattung 923 Euro.
Ausstattung DevilTech Fire DTX:
- 15,6 Zoll FullHD Display (1920 x 1080 Pixel)
- Intel Core i7 720QM (1,6 – 2,8 GHz)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- ATI Mobility Radeon HD5650 (1 GByte GDDR3 VRAM)
- 320 GByte Festplatte (5.400 U/min)
- HDMI, WLAN mit n-Draft
- Ohne (getestet mit Windows 7 Home Premium 64 Bit)
- Preis: 923 Euro
Das Chassis des Fire DTX ist eine überarbeitete Version des Vorgängers Fire 9060 und kommt vom Barebone-Hersteller Compal. Der Hersteller produziert unter anderem auch für Toshiba. Das Fire 9060 machte optisch wenig her und erinnerte stark an einfachen Officenotebooks.
Compal hat besonders die Arbeitsumgebung überarbeitet. Die Handballenauflage und die Umgebung der Tastatur sind mit hellgrauem Hochglanzlack inklusive einem dezenten Imprint-Finish verziert. Deckel und Displayrahmen halten sich dagegen nüchtern mit schwarzem Hochglanzlack zurück. Das Refresh des Fire 9060 ist auf jeden Fall gelungen. Das Fire DTX macht insgesamt einen hochwertigeren Eindruck. Auch wenn es beim Design nicht in der Liga eines ASUS- oder HP-Notebooks mitspielt.
Die Verarbeitung liegt auf dem guten Niveau des Vorgängers. DevilTechs Fire DTX zeigt kaum Schwächen. Das Chassis besitzt eine hohe Verwindungssteifigkeit und die Handballenauflage sitzt sehr fest. Etwas schmächtig wirken die kleinen Scharniere. Sie haben das Display aber fest im Griff und überzeugen mit einer guten Beweglichkeit.
Die Tastatur, ohne separaten nummerischen Ziffernblock, wartet mit ausreichend großen Tasten auf und das Layout entspricht weitestgehend dem von Standardtastaturen. Lediglich FN- und STRG- Tasten sind vertauscht. Das führt schnell zu Tippfehlern.
Ansonsten besitzen die Tasten eine gute Federung mit ausreichend Feedback. Der geringe Abwärtshub gefällt ebenfalls. An einigen Stellen könnte die Tastatur fester sitzen. Bei stärkerem Druck federt sie teilweise etwas nach.
Für eine mehr als ordentliche Anwendungs- und Officeperformance sorgt bei unserer Testkonfiguration ein Intel Core i7 720QM Prozessor mit Taktraten von 1,6 bis 2,8 GHz. Letzterer musste sich bereits in unzähligen Tests beweisen, wo der 4-Kerner durchweg für sehr gute Ergebnisse sorgte. Das ist beim DevilTech Fire DTX nicht anders.
Dank Features wie Turbo-Boost (automatisches übertakten) und Hyper-Threading (4 physische und 4 virtuelle Kerne, insg. 8 Kerne) bietet der 720QM eine bessere Performance als alle CPUs der Core 2 Duo Generation.
Im PC Mark Vantage, benotet wie der PassMark Performance-Test das komplette System aus CPU, RAM, Festplatte und GPU, erreicht das DevilTech Fire DTX sehr gute 5.454 Punkte. Der PassMark Performance-Test wird mit sehr guten 1.197 Punkten absolviert und auch im CPU-Benchmark Povray – 803 benötigte Sekunden - platziert sich der 15 Zoller ganz vorn.
Unterstützt wird der 720QM von 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und einer 320 GByte Festplatte von Seagate (Typ ST9320325AS) bei. Trotz der normalen Umdrehungsgeschwindigkeit von 5.400 U/min bietet die HDD gute Übertragungsgeschwindigkeiten von 69,1 MByte/s im sequentiellen Lesen und 58,3 MByte/s im sequentiellen Schreiben.
Alles in Allem können Nutzer bei der Anwendungsperformance kaum mehr erwarten. Eine bessere Vorstellung liefern nur Notebooks mit den stärkeren Core i7 (820QM, 920XM), welche allerdings auch deutlich teurer sind. Wer nicht ganz die Rechenpower eines Core i7 benötigt, ist auch mit den Core i5 gut bedient. Letztere sorgen zudem für eine bessere Akkulaufzeit.
Zu den einzelnen Produkten von DevilTech kann ich nichts sagen, und das liegt vor allem daran, dass DevilTech als Hersteller dieser HighendSysteme als Dienstleister versagt. So bestellte ich bspweise. ein FragbookDTX und wartete die 25 Tage, die DevilTech max. für eine Lieferung beansprucht. Diese wurde überschritten. DevilTech meldete sich nicht selbständig...
Wenn du keine Probleme mit deinem bisherigen BIOS hast, dann lass es auch drauf ;)
Du wirst normalerweise keine Verbesserungen bemerken. Ich renn z.B. bei meinem G50V auch noch mit einem knapp 2 Jahre altem Bios rum und schlecht ist es auf alle Fälle nicht :D
ein hallo in die runde,
und die anfrage an diejenigen, welche sich etwas mitm BIOS beschäftigt haben :)
ich hab das deviltech fire dtx mit einer ganz stabil laufenden bios f.03 version.
wollte nachm guten jahr jetzt auf ein aktuelles flashen und habe ein wenig rumgegoogelt und dann hier gelesen, dass die aktuell bei...
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
DevilTech Fire DTX
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des DevilTech Fire DTX wurde am 25.05.2013 errechnet.
Der Gamecheck zeigt schnell und einfach, welche Spiele auf dem Notebook getestet wurden. Flüssig spielbar bedeutet ab einer durchschnittlichen Framerate von mindestens 25 FPS.
Grün: Das Spiel ist in der vom Notebook maximal unterstützten Displayauflösung mit maximalen Details flüssig spielbar.
Gelb: Das Spiel läuft mit reduzierten Grafikeinstellungen, bspw. mit einer geringeren Auflösung und/oder niedrigeren Details
Rot: Das Spiel ist auch in geringen Auflösungen und/oder niedrigen Details nicht flüssig spielbar.