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TEST DevilTech Fire DTX
Erstes DirectX11 Notebook im Test
von Marco Obendorf am Do, 17.12.2009



Kurz vor den besinnlichen Festtagen erreicht uns ein echtes Highlight. Der Notebookanbieter DevilTech bietet als einer der ersten BTO-Anbieter ein 15,6 Zoll Notebook, mit einer mobilen ATI Radeon HD5650 Grafikkarte an. Damit ist es das erste Notebook mit DirectX11-Unterstützung.

Ein baugleiches Modell gibt es ebenfalls von mySN zu kaufen.
Link: mySN MG6.c - im Online-Shop ab 739 Euro


Bild: Notebookjournal.de/MM
DevilTech Fire DTX

Mehr zur ATI Mobility Radeon HD5650 auf Seite 2

Der 15 Zoller ist der Nachfolger des Fire 9060. Wie beim Vorgänger ist der Preis des Notebooks äußerst interessant.

Alle von DevilTech angebotenen Notebooks können individuell konfiguriert werden. So auch das Fire DTX. Los geht es bei etwa 700 Euro. Dafür bekommen Interessenten ein FullHD Display, einen mobilen Core i5 Prozessor und die ATI Radeon HD5650 ist ebenfalls mit von der Partie.

Unsere Testkonfiguration ist mit einem Intel Core i7 720QM Prozessor, 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, einer 320 GByte Festplatte ausgestattet. Kostenpunkt dieser Ausstattung 923 Euro.

Ausstattung DevilTech Fire DTX:
- 15,6 Zoll FullHD Display (1920 x 1080 Pixel)
- Intel Core i7 720QM (1,6 – 2,8 GHz)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- ATI Mobility Radeon HD5650 (1 GByte GDDR3 VRAM)
- 320 GByte Festplatte (5.400 U/min)
- HDMI, WLAN mit n-Draft
- Ohne (getestet mit Windows 7 Home Premium 64 Bit)
- Preis: 923 Euro

Link: Datenblatt DevilTech Fire DTX

Optik, Verarbeitung und Eingaben


Bild: Notebookjournal.de/MM
DevilTech Fire DTX

Das Chassis des Fire DTX ist eine überarbeitete Version des Vorgängers Fire 9060 und kommt vom Barebone-Hersteller Compal. Der Hersteller produziert unter anderem auch für Toshiba. Das Fire 9060 machte optisch wenig her und erinnerte stark an einfachen Officenotebooks.


Compal hat besonders die Arbeitsumgebung überarbeitet. Die Handballenauflage und die Umgebung der Tastatur sind mit hellgrauem Hochglanzlack inklusive einem dezenten Imprint-Finish verziert. Deckel und Displayrahmen halten sich dagegen nüchtern mit schwarzem Hochglanzlack zurück. Das Refresh des Fire 9060 ist auf jeden Fall gelungen. Das Fire DTX macht insgesamt einen hochwertigeren Eindruck. Auch wenn es beim Design nicht in der Liga eines ASUS- oder HP-Notebooks mitspielt.

Die Verarbeitung liegt auf dem guten Niveau des Vorgängers. DevilTechs Fire DTX zeigt kaum Schwächen. Das Chassis besitzt eine hohe Verwindungssteifigkeit und die Handballenauflage sitzt sehr fest. Etwas schmächtig wirken die kleinen Scharniere. Sie haben das Display aber fest im Griff und überzeugen mit einer guten Beweglichkeit.


Die Tastatur, ohne separaten nummerischen Ziffernblock, wartet mit ausreichend großen Tasten auf und das Layout entspricht weitestgehend dem von Standardtastaturen. Lediglich FN- und STRG- Tasten sind vertauscht. Das führt schnell zu Tippfehlern.

Ansonsten besitzen die Tasten eine gute Federung mit ausreichend Feedback. Der geringe Abwärtshub gefällt ebenfalls. An einigen Stellen könnte die Tastatur fester sitzen. Bei stärkerem Druck federt sie teilweise etwas nach.

Anwendungsleistung

Für eine mehr als ordentliche Anwendungs- und Officeperformance sorgt bei unserer Testkonfiguration ein Intel Core i7 720QM Prozessor mit Taktraten von 1,6 bis 2,8 GHz. Letzterer musste sich bereits in unzähligen Tests beweisen, wo der 4-Kerner durchweg für sehr gute Ergebnisse sorgte. Das ist beim DevilTech Fire DTX nicht anders.


Dank Features wie Turbo-Boost (automatisches übertakten) und Hyper-Threading (4 physische und 4 virtuelle Kerne, insg. 8 Kerne) bietet der 720QM eine bessere Performance als alle CPUs der Core 2 Duo Generation.

Mehr zur Technik der mobilen Core i7 erfahrt ihr in unserem Vergleichstest mobile Core i7


Bild: notebookjournal.de/mO
Systembenchmark PCMark Vantage

Im PC Mark Vantage, benotet wie der PassMark Performance-Test das komplette System aus CPU, RAM, Festplatte und GPU, erreicht das DevilTech Fire DTX sehr gute 5.454 Punkte. Der PassMark Performance-Test wird mit sehr guten 1.197 Punkten absolviert und auch im CPU-Benchmark Povray – 803 benötigte Sekunden - platziert sich der 15 Zoller ganz vorn.

PassMark
Bild: notebookjournal.de/mO
Systembenchmark PassMark Performance Test

Unterstützt wird der 720QM von 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und einer 320 GByte Festplatte von Seagate (Typ ST9320325AS) bei. Trotz der normalen Umdrehungsgeschwindigkeit von 5.400 U/min bietet die HDD gute Übertragungsgeschwindigkeiten von 69,1 MByte/s im sequentiellen Lesen und 58,3 MByte/s im sequentiellen Schreiben.


Bild: notebookjournal.de/mO
CPU-Benchmark Povray

Alles in Allem können Nutzer bei der Anwendungsperformance kaum mehr erwarten. Eine bessere Vorstellung liefern nur Notebooks mit den stärkeren Core i7 (820QM, 920XM), welche allerdings auch deutlich teurer sind. Wer nicht ganz die Rechenpower eines Core i7 benötigt, ist auch mit den Core i5 gut bedient. Letztere sorgen zudem für eine bessere Akkulaufzeit.


Auf der nächsten Seite: ATI HD5650 im DirectX11-Check


 


Kommentare zum Artikel ( 330 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Erstes DirectX11 Notebook im Test
von taotaothepanda am Fr, 01.07.2011 22:12 Uhr

Zu den einzelnen Produkten von DevilTech kann ich nichts sagen,
und das liegt vor allem daran, dass DevilTech als Hersteller
dieser HighendSysteme als Dienstleister versagt. So bestellte
ich bspweise. ein FragbookDTX und wartete die 25 Tage, die
DevilTech max. für eine Lieferung beansprucht. Diese wurde
überschritten. DevilTech meldete sich nicht selbständig...
AW: Erstes DirectX11 Notebook im Test
von loop am Di, 15.03.2011 12:40 Uhr

Wenn du keine Probleme mit deinem bisherigen BIOS hast, dann
lass es auch drauf ;) Du wirst normalerweise keine
Verbesserungen bemerken. Ich renn z.B. bei meinem G50V auch
noch mit einem knapp 2 Jahre altem Bios rum und schlecht ist es
auf alle Fälle nicht :D
AW: Erstes DirectX11 Notebook im Test
von darkwing am Mo, 14.03.2011 21:28 Uhr

ein hallo in die runde, und die anfrage an diejenigen, welche
sich etwas mitm BIOS beschäftigt haben :) ich hab das
deviltech fire dtx mit einer ganz stabil laufenden bios f.03
version. wollte nachm guten jahr jetzt auf ein aktuelles
flashen und habe ein wenig rumgegoogelt und dann hier gelesen,
dass die aktuell bei...

Kategorie:
Gaming bis 16,4"

Testergebnis
Gaming bis 16,4"
DevilTech Fire DTX
sehr gut
Test vom 16.12.2009


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Anwendungsperformance
3D-Leistung
Stromverbrauch
Geringe Wärmeentwicklung
TOP Display (Kontrast, Helligkeit, Blickwinkel)
Akkulaufzeit
Ausstattung (Kein eSATA, Firewire und Expresskartenschacht)



Game Check:
Call of Duty 5:

Call of Duty: Modern Warfare 2:

CMR: DIRT 2 :

Far Cry 2 :

GTA IV:

Need for Speed SHIFT:

Race Driver GRID:

World in Conflict:



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Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 923 €

Hersteller-Preis
923 €

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+49 (0) 3464 27 8420 (Euro 0,06/Min)

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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Dezember 2009