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TEST DevilTech Fire DTX
Erstes DirectX11 Notebook im Test
von Marco Obendorf am Do, 17.12.2009



ATI HD5650 im DirectX11-Check
Aufgrund des frühen Status unseres Testgerätes und der damit verbundenen frühen Treiberversion von ATI verweigerten diverse Auslese-Tools konkrete Daten der Grafikkarte. Auch wird die GPU nicht als ATI HD5650 erkannt sondern es wird lediglich der Codename der mobilen HD5er Serie Madison angezeigt.


Die ATI Mobility Radeon HD5650 ist im Fire DTX mit 1 GByte GDDR3 Videospeicher bestückt und arbeitet mit Taktraten von 600 MHz (Kern) und 800 Mhz (Speicher). Im Vergleich zum Vorgänger HD4650 wurde der Fertigungsprozess von 55nm auf 40nm verkleinert. Wodurch die HD5650 bei gestiegener Leistung weniger Energie benötigt.

Die interessanteste Neuerung der neuen Grafikkartengeneration ist sicherlich die DirectX11- Unterstützung. Bis jetzt gibt es allerdings nur wenige Spieletitel, welche die neue API unterstützen. Marktexperten gehen aber davon aus, dass sich DX11 schneller durchsetzen wird, als sein Vorgänger.


Bild: notebookjournal.de/mO
DIRT 2 neu im Gamecheck

Eines der wohl bekanntesten DX11 Spiele ist das Rennspiel CMR: DIRT 2. Die neue API sorgt dank Hardware-Tessellation für detaillierteres Streckenpublikum, eine bessere Wasserdarstellung und tessellierte Stoffe.

DIRT 2 bereichert seit kurzem unseren Gamecheck und wurde von uns erstmals auf dem Toshiba Qosmio X500 mit einer GeForce GTS 250M Grafikkarte getestet. Im Vergleich zum Toshiba zeigt sich beim DevilTech Fire DTX auch schon ein Unterschied im Grafikmenü des Spiels. Sind Nutzer im Besitz einer DX11 fähigen GPU, dann erlaubt DIRT2 bei der Option Nachverbesserung die Einstellung hoch und der Punkt Ambient Occlusion wird ergänzt.

Die Performance der HD5650 in DIRT 2 unter DX11 fällt allerdings recht schwach aus. Flüssig spielbar ist es mit den hohen Einstellungen nur bis zu einer Auflösung von 1280 x 800 Pixelavg. 25 FPS, ohne Kantenglättung. Zudem sind die Unterschiede zu DX10 kaum sichtbar.

Weitere Testeinstellungen DIRT 2:
1280 x 800, 2 x MS, Details mittel – avg. 41 FPS
1680 x1050, 2 x MS, Details mittel – avg. 30 FPS
1920 x1080, 2 x MS, Details mittel – avg. 28 FPS

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat Benchmark (1680 x 1050, DX11, Preset High):



Des Weiteren haben wir die DX11-Performance der HD5650 mit dem Benchmark von Stalker: Call of Pripyat getestet. Die Ergebnisse könnt ihr der Grafik entnehmen.


Bild: notebookjournal.de/mO
STALKER: Call of Pripyat DX11 Benchmark


Gamecheck


Wie es mit der allgemeinen 3D-Performance aussieht, dass klären wir in diesem Abschnitt. ATIs HD5650 erreicht im 3DMark06 gute 7.872 Punkte. 800 Punkte mehr als der Vorgänger HD4650. Das würde einer Leistungssteigerung von 12% entsprechen. Größer fällt der Unterschied im 3DMark Vantage aus, wo die HD5650 tolle 3.442 Punkte erzielt. Knapp 1.000 Punkte mehr als eine HD4650. Das wäre ein Performancegewinn von über 30%.



In den 3D-Benchmarks liegt die H5650 klar vor der HD4650. Bei den von uns getesteten Spielen ist das nicht anders. Hier übertrifft die HD5650 auch eine HD4670 und kommt in Spielen wie Call of Duty: Modern Warfare 2 sogar an eine Nvidia GeForce GTS 250M heran. Letztere wird unter anderen im 15 Zoll Spielenotebook MSI GT640 verbaut.


Den größten Zuwachs erreicht die HD5650 bei Call of Duty 5. Hier ist sie im Vergleich zum Vorgänger HD4650 14% schneller. Bei World in Conflict sind es 11%. Far Cry 2 läuft 8% schneller und Race Driver GRID 7%.


Alles in Allem bietet ATIs neuer Einstieg in die mobile Spielwelt eine tolle Performance. Die HD5650 liegt leistungstechnisch klar über dem Vorgänger, bei gesunkenem Energiebedarf.


Allerdings bleibt auch ein kleiner Wermutstropfen. Mit dem verbauten FullHD-Display (1920 x 1080 Pixel) ist die HD5650 überfordert. So lassen sich nur Spiele, welche nicht so starke Anforderungen an die Hardware stellen, in der maximalen Auflösung und mit hohem Detailgrad flüssig spielen, bspw. Call of Duty: Modern Warfare 2.




Bei hardwarelastigeren Spielen wie Far Cry 2, CMR: Dirt 2 oder World in Conflict müssen Nutzer für ein ruckelfreies Spielevergnügen Detailgrad oder Auflösung reduzieren.

Wer mit hohen Details und FullHD-Auflösung auf einem Notebook spielen möchte, benötigt mindestens eine Nvidia GeForce GTX 260M, bzw. ATI HD4850 Grafikkarte.

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Kommentare zum Artikel ( 330 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Erstes DirectX11 Notebook im Test
von taotaothepanda am Fr, 01.07.2011 22:12 Uhr

Zu den einzelnen Produkten von DevilTech kann ich nichts sagen,
und das liegt vor allem daran, dass DevilTech als Hersteller
dieser HighendSysteme als Dienstleister versagt. So bestellte
ich bspweise. ein FragbookDTX und wartete die 25 Tage, die
DevilTech max. für eine Lieferung beansprucht. Diese wurde
überschritten. DevilTech meldete sich nicht selbständig...
AW: Erstes DirectX11 Notebook im Test
von loop am Di, 15.03.2011 12:40 Uhr

Wenn du keine Probleme mit deinem bisherigen BIOS hast, dann
lass es auch drauf ;) Du wirst normalerweise keine
Verbesserungen bemerken. Ich renn z.B. bei meinem G50V auch
noch mit einem knapp 2 Jahre altem Bios rum und schlecht ist es
auf alle Fälle nicht :D
AW: Erstes DirectX11 Notebook im Test
von darkwing am Mo, 14.03.2011 21:28 Uhr

ein hallo in die runde, und die anfrage an diejenigen, welche
sich etwas mitm BIOS beschäftigt haben :) ich hab das
deviltech fire dtx mit einer ganz stabil laufenden bios f.03
version. wollte nachm guten jahr jetzt auf ein aktuelles
flashen und habe ein wenig rumgegoogelt und dann hier gelesen,
dass die aktuell bei...

Kategorie:
Gaming-Notebooks bis 16,4 Zoll

Testergebnis
Gaming-Notebooks bis 16,4 Zoll
DevilTech Fire DTX
sehr gut
Test vom 16.12.2009


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

Anwendungsperformance
3D-Leistung
Stromverbrauch
Geringe Wärmeentwicklung
TOP Display (Kontrast, Helligkeit, Blickwinkel)
Akkulaufzeit
Ausstattung (Kein eSATA, Firewire und Expresskartenschacht)



Game Check:
Call of Duty 5:

Call of Duty: Modern Warfare 2:

CMR: DIRT 2 :

Far Cry 2 :

GTA IV:

Need for Speed SHIFT:

Race Driver GRID:

World in Conflict:



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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Dezember 2009