Vor etwa drei Monaten konnten die Tester von Notebookjournal Clevos 18-Zoller
M980NU erstmals ausführlich testen. Dank zweier
Nvidia GeForce GTX 280M Grafikkarten im
SLI Verbund gehört es zu den stärksten Spielenotebooks.
Bestückt mit Intels schnellstem mobilen 2 Kern Prozessor, dem T9900 (3.06 GHz), platzierte sich der 18-Zoller auf
Platz 3 unserer
Gaming Top10 der 17-Zoll-Spielenotebooks.
In diesem Test wollen wir überprüfen, wie sich die Anwendungs- und Spieleperformance mit Intels aktuell stärkstem 4-Kern-Prozessor Intel Core 2 Extreme
QX9300 (2,53 GHz) verändert und in wie weit selbiges zu Lasten der Ergonomie geht.
Da es sich exakt um das
gleiche Gehäuse handelt wie im ersten Test werden wir in diesem Artikel nicht mehr auf das Design, die Verarbeitung und Eingaben eingehen. Näheres dazu findet ihr unter folgenden Links.
Clevo M980NU – Design, Verarbeitung, Eingaben
Clevo M980NU – Anschlüsse und Sound
Lediglich der Schriftzug des Deckels hat sich verändert. Der Clevo-Anbieter DevilTech verziert diesen mit dem
hauseigenen Logo.
Ausgestattet mit dem Intel
QX9300 Prozessor, 2 x GeForce GTX 280M Grafikkarten,
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und einer schnell drehenden
320 GByte Festplatte wechselt DevilTechs HellMachine für
3.167 Euro den Besitzer. Ein stolzer Preis für ein Notebook.
Ausstattung DevilTech HellMachine (Clevo M980NU):
- 18,4 Zoll
FullHD Display (1920 x 1080 Pixel)
- Intel Core 2 Extreme
QX9300 (2,53 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
GTX 280M SLI (2048 MByte GDDR3 VRAM)
- 320 GByte Festplatte (7.200 U/min)
- Windows Vista Home Premium 64 Bit (Upgrademöglichkeit auf windows 7)
- Preis:
3.167 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Intels
Core 2 Extreme QX9300 Prozessor arbeitet mit einem Standardtakt von
2,53 GHz und ist aktuell noch die stärkste mobile 4-Kern-CPU.
Doch in den nächsten Wochen bekommt er starke Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Intel launcht die neuen
mobilen Core i7 Prozessoren, welche durch die Turbo-Boost-Funktion eine große Schwäche der bisherigen Core 2 Quads wett machen. Wir konnten bereits den neuen Intel
Core i7 Q820M ausführlich testen. Mehr zu den neuen 4-Kern-Prozessoren erfahrt ihr im folgenden Test.
Link - Exklusiv: Mobiler Core i7 angetestet
Besonderheit bei Intels
Extreme Prozessoren ist die
Übertaktbarkeit. So lässt sich der QX9300 normalerweise per Multiplikator im BIOS auf bis zu 2,93 GHz übertakten, was einen Performanceanstieg zur Folge hat. Dies bringt aber auch
ergonomische Nachteile, wie stärkere Wärme- und Geräuschentwicklung mit sich.
Leider
fehlt in unserem Testgerät die Multiplikator-Option im BIOS. Mit einer neueren BIOS Version ist das Übertakten aber möglich. Für diesen Artikel lag letztes aber nicht vor.
Das ist aber nicht unbedingt tragisch, denn auch
ohne Übertaktung bietet der QX9300 Prozessor
satte Leistung. In Kombination mit den
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, maximal sind bis zu 8 GByte möglich, sorgt die Extreme-CPU für eine sehr gute Anwendungsperformance. Das spiegelt sich auch in unseren Benchmarks wieder.
Mit sehr guten
1.269 Punkten im PassMark Performance Test (bewertet das gesamte System aus CPU, RAM, Festplatte und Grafik) und sehr guten
5.393 Punkten im Systembenchmark PCMark Vantage sind Nutzer für jede Anwendung bestens gerüstet.
Lediglich bei Anwendungen
ohne Mehrkernnutzung hängt der QX9300 hinter schnellen 2-Kern-Prozessoren zurück, wie im CPU-Benchmark Povray zu sehen ist.
Daten können auf einer schnell drehenden
320 GByte großen Festplatte (7.200 U/min) von Western Digital (Typ WD3200BEKT-00F3T0) gespeichert werden. Die HDD erreicht in unseren Tests sehr gute Übertragungsgeschwindigkeiten von
64,8 MByte/s im sequentiellen Lesen und
61,1 MByte/s im sequentiellen Schreiben.
Alles in Allem ist die Anwendungsperformance so, wie es Nutzer von einem High-End-Notebook dieser Preisklasse erwarten.
Das Gleiche bei der 3D-Leistung. Hier ist besonders der Vergleich zum schnellen 2-Kern-Prozessor T9900 interessant. Welche CPU eine bessere Spiele-Performance liefert, erfahrt ihr im
Gamechek auf der
nächsten Seite.