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TEST DevilTech Hellmachine SLI
Performance Meister
von Marco Obendorf am Di, 22.09.2009



Clevo M980NU Chassis


Bild: notebookjournal.de/DC
Clevo M980NU Chassis

Vor etwa drei Monaten konnten die Tester von Notebookjournal Clevos 18-Zoller M980NU erstmals ausführlich testen. Dank zweier Nvidia GeForce GTX 280M Grafikkarten im SLI Verbund gehört es zu den stärksten Spielenotebooks.

Bestückt mit Intels schnellstem mobilen 2 Kern Prozessor, dem T9900 (3.06 GHz), platzierte sich der 18-Zoller auf Platz 3 unserer Gaming Top10 der 17-Zoll-Spielenotebooks.

In diesem Test wollen wir überprüfen, wie sich die Anwendungs- und Spieleperformance mit Intels aktuell stärkstem 4-Kern-Prozessor Intel Core 2 Extreme QX9300 (2,53 GHz) verändert und in wie weit selbiges zu Lasten der Ergonomie geht.


Da es sich exakt um das gleiche Gehäuse handelt wie im ersten Test werden wir in diesem Artikel nicht mehr auf das Design, die Verarbeitung und Eingaben eingehen. Näheres dazu findet ihr unter folgenden Links.

Clevo M980NU – Design, Verarbeitung, Eingaben
Clevo M980NU – Anschlüsse und Sound

Lediglich der Schriftzug des Deckels hat sich verändert. Der Clevo-Anbieter DevilTech verziert diesen mit dem hauseigenen Logo.

Ausgestattet mit dem Intel QX9300 Prozessor, 2 x GeForce GTX 280M Grafikkarten, 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und einer schnell drehenden 320 GByte Festplatte wechselt DevilTechs HellMachine für 3.167 Euro den Besitzer. Ein stolzer Preis für ein Notebook.

Ausstattung DevilTech HellMachine (Clevo M980NU):
- 18,4 Zoll FullHD Display (1920 x 1080 Pixel)
- Intel Core 2 Extreme QX9300 (2,53 GHz)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce GTX 280M SLI (2048 MByte GDDR3 VRAM)
- 320 GByte Festplatte (7.200 U/min)
- Windows Vista Home Premium 64 Bit (Upgrademöglichkeit auf windows 7)
- Preis: 3.167 Euro

Detaillierte Ausstattung im Datenblatt

Anwendungsleistung
Intels Core 2 Extreme QX9300 Prozessor arbeitet mit einem Standardtakt von 2,53 GHz und ist aktuell noch die stärkste mobile 4-Kern-CPU.

Doch in den nächsten Wochen bekommt er starke Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Intel launcht die neuen mobilen Core i7 Prozessoren, welche durch die Turbo-Boost-Funktion eine große Schwäche der bisherigen Core 2 Quads wett machen. Wir konnten bereits den neuen Intel Core i7 Q820M ausführlich testen. Mehr zu den neuen 4-Kern-Prozessoren erfahrt ihr im folgenden Test.

Link - Exklusiv: Mobiler Core i7 angetestet

Besonderheit bei Intels Extreme Prozessoren ist die Übertaktbarkeit. So lässt sich der QX9300 normalerweise per Multiplikator im BIOS auf bis zu 2,93 GHz übertakten, was einen Performanceanstieg zur Folge hat. Dies bringt aber auch ergonomische Nachteile, wie stärkere Wärme- und Geräuschentwicklung mit sich.

Leider fehlt in unserem Testgerät die Multiplikator-Option im BIOS. Mit einer neueren BIOS Version ist das Übertakten aber möglich. Für diesen Artikel lag letztes aber nicht vor.

Das ist aber nicht unbedingt tragisch, denn auch ohne Übertaktung bietet der QX9300 Prozessor satte Leistung. In Kombination mit den 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, maximal sind bis zu 8 GByte möglich, sorgt die Extreme-CPU für eine sehr gute Anwendungsperformance. Das spiegelt sich auch in unseren Benchmarks wieder.


Bild: notebookjournal.de/mO
Systembenchmark PassMark Performance Test

Mit sehr guten 1.269 Punkten im PassMark Performance Test (bewertet das gesamte System aus CPU, RAM, Festplatte und Grafik) und sehr guten 5.393 Punkten im Systembenchmark PCMark Vantage sind Nutzer für jede Anwendung bestens gerüstet.


Bild: notebookjournal.de/mO
Systembenchmark PCMark Vantage

Lediglich bei Anwendungen ohne Mehrkernnutzung hängt der QX9300 hinter schnellen 2-Kern-Prozessoren zurück, wie im CPU-Benchmark Povray zu sehen ist.


Bild: notebookjournal.de/mO
CPU-Benchmark Povray

Daten können auf einer schnell drehenden 320 GByte großen Festplatte (7.200 U/min) von Western Digital (Typ WD3200BEKT-00F3T0) gespeichert werden. Die HDD erreicht in unseren Tests sehr gute Übertragungsgeschwindigkeiten von 64,8 MByte/s im sequentiellen Lesen und 61,1 MByte/s im sequentiellen Schreiben.

Alles in Allem ist die Anwendungsperformance so, wie es Nutzer von einem High-End-Notebook dieser Preisklasse erwarten.

Das Gleiche bei der 3D-Leistung. Hier ist besonders der Vergleich zum schnellen 2-Kern-Prozessor T9900 interessant. Welche CPU eine bessere Spiele-Performance liefert, erfahrt ihr im Gamechek auf der nächsten Seite.

Auf der nächsten Seite: Gamecheck



 


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Kommentare zum Artikel ( 3 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

Bios OC
von Ramastercop am Sa, 24.10.2009 01:03 Uhr

Hat einer eine Ahnung wo man ein Bios bekommt womit man den
QX9300 höher takten kann.Auf der Hersteller Seite sowie bei
Clevo gibt es leider keine Einträge.
Qx9300 umsonst , am Display gespart zwecks Kaufpreis
von bomann08 am So, 27.09.2009 14:55 Uhr

wenn ich als hersteller den QX9300 gegen aufpreis anbiete dann
möchte auch das bios dafür ausgelegt sein bei einem preis von
über 3000,-€ um die cpu auch voll nutzen zu können . die
kontrastwerte gehen ja gar nicht aber vielleicht kosten
hochwertige displays mehr geld , ein grund dieses notebook
nicht zu kaufen zwar sehr gute hardware die man zum teil
leider...
AW: Performance Meister
von Timo Schmidt am Di, 22.09.2009 18:01 Uhr

7 Kilo geballte Power - ein tragbares High-End-Desktop-System
quasi ^^

Kategorie:
Gaming-Notebooks ab 17 Zoll

Testergebnis
Gaming-Notebooks ab 17 Zoll
DevilTech Hellmachine SLI
sehr gut
Test vom 22.09.2009


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Exzellente 3D-Leistung
Anwendungsleistung
Verarbeitung
Silent-Mode
kontrastschwaches Display
Akkulaufzeit



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Hersteller-Preis
3167 €

Service Hotline
+49 (0) 3464 27 8420 (Euro 0,06/Min)

Links zum Hersteller
Homepage
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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Juli 2009