KURZTEST
Lenovo G550
Lenovos Preiskrieger - der zweite Anlauf

Willkommen beim Recall Gut ein Jahr nach unserem ersten Testbericht haben wir das Lenovo G550 erneut in unsere Redaktion eingeladen. Diesmal wird unser Test etwas spärlicher ausfallen, da sich oberflächlich so gut wie nichts zu dem bereits getesteten G550 (August 2009) geändert hat. Im Inneren haben sich dennoch ein paar Neuerungen eingefunden.
Aktuelle Angebote:
Lenovo G550 (notebooksbilliger.de) - 449 Euro (3GB RAM)
Lenovo G550 (notebooksbilliger.de) - 369 Euro (250GB, o. Windows)
Lenovo G550 (cyberport.de) - 379 Euro (250GB HDD, o. Windows)
Der Einstieg in die Multimediawelt ist Lenovo inzwischen längst gelungen. Modelle wie das ThinkPad Edge oder die SL500-Reihe können all das besser, was das G550 vor einem Jahr so gerne hätte sein wollen. Ob das Einstiegs-Lenovo dennoch einen Platz unter der Sonne finden wird, wollen wir uns im Folgenden näher ansehen.
Datenblatt des G550
- Intel DualCore T4500 (2,3 GHz)
- 2048 MB DDR2 RAM
- 320 GB Festplatte
- 3x USB 2.0, VGA, Mikrofon- und Kopfhöreransachluss
- Fast-Ethernet, WLAN, Webcam
- CD- / DVD-RW DL Laufwerk
- Windows 7 Home Premium 32-Bit
Unverändertes Design Rein optisch unterscheidet sich unser heutiges Testgerät nicht vom Vorgängermodell. Der strukturierte Displaydeckel ist ebenso wie der Rest des Laptops in mattem Schwarz gehalten. Auf Designelemente wird nach wie vor weitestgehend verzichtet und die orangefarbenen Funktionstasten auf dem Keyboard können hier nur unwesentlich gegen den Strom schwimmen.
Nicht nur das einfallslose Design sondern auch die Stabilität lassen Erinnerungen an die ThinkPad Reihe wach werden. Die Handballenauflage ist hart wie ein Brett und lässt sich lediglich im rechten Eck minimal eindrücken. Leider ist es gerade die Handballenauflage welche unsauber verarbeitet ist. Dieses schließt nämlich nicht sauber mit der Unterseite des Gehäuses ab und so steht eine scharfe und irritierende Kante des Plastiks über.
Die Tastaturmatte lässt sich wie schon bei dem Vorgängermodell leicht durchbiegen. Der Bereich über der Tastatur ist wohl insgesamt die instabilste Gehäusekomponente, lässt sich doch hier die Mitte stark durchbiegen.
Vielschreibertastatur Die Tastatur ist identisch mit der des Vorgängermodells und kann kaum bemängelt werden. Leider verliert sie zur Mitte immer noch an Stabilität und versäumt somit ein „Sehr Gut“. Glücklicherweise wurde das 16:9 Format genutzt um auf der breiteren Tastaturfläche einen Nummernblock unterzubringen. Das Touchpad bietet nach wie vor nur das Minimum und so bleiben Mehrfingergesten ohne Ergebnis- dennoch kann es durch präzise Eingaben und gute Tasten überzeugen.
Knappes Ausstattungsangebot An der Ausstattung hat sich ebenfalls nichts verändert. Auf der Lenovo Website ist das Gerät unter der Rubrik „Essential Laptops“ zu finden. Und genau dieses „Essential“ trifft am besten auf die Ausstattung zu. Es wurde nur das absolut Nötigste verbaut.
Lediglich drei USB Anschlüsse und ein VGA Anschluss ermöglichen den Anschluss externer Hardware. Einen Kartenleser gibt es nach wie vor nicht, wofür es kein Verständnis gibt. Schließlich findet sich mehr als genug Platz an dem großzügig dimensionierten Gehäuse und auch den Preis hätte ein solcher Slot nur marginal tangiert.
Die Netzwerkgeräte beschränken sich weiterhin auf Fast-Ethernet und den inzwischen veralteten 802.11 b/g WLAN Standard, welcher leider nicht durch einen N-Draft-fähigen WLAN-Adapter ersetzt wurde.
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Kategorie: Office
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Lenovo G550
befriedigend
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Lenovo G550
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Lenovo G550 wurde am 18.05.2013 errechnet.
Fragen, Anregungen, Kritik? redaktion@notebookjournal.de
PRO KONTRA
Gute Eingabegerät
Stabiles Chassis
geringe Lautstärke
niedrige Wärmeentwicklung
Ausstattung
Display
scharfe Kanten an Handballenauflage
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