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KURZTEST LG A520-P.AE31G
Allrounder mit stolzer Verarbeitung
von Maximilian Jopp am So, 09.10.2011



Testbericht / Fazit
Vor nicht langer Zeit hatten wir bereits das LG A520-T.AE31G in unserer Redaktion. Dieses fiel durch einen starken Intel Core i7, eine Nvidia Geforce GT 540M und 3D Technologie auf. Das nun vorliegende LG A520 verzichtet auf das 3D Feature und präsentiert sich mit leicht abgespeckter Ausstattung. Nichtsdestotrotz hat LG das qualitativ überzeugende Chassis beibehalten. Auch ein Blu-ray Laufwerk findet hier ab Werk Verwendung. Übernommen wurde auch die schlichte Anschlussvielfalt – weiterhin kein USB 3.0 oder eSATA Port weit und breit. Aber dennoch erscheint das LG A520-P.AE31G speziell in Anbetracht des geringen Preises von knapp 900 Euro äußerst verlockend.


Spezifikationen für LG A520-P.AE31G:
- 15,6 Zoll LED Display (1600x900 Pixel, glare)
- Intel Core i7-2630QM (2,0 – 2,9 GHz)
- Nvidia Geforce GT 540M (2 GByte VRAM) + Intel HD 3000 Graphics
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 500 GByte Festplatte (5400 U/min.)
- Blu-ray Laufwerk, Cardreader, Webcam, Fingerprintreader
- 3x USB 2.0, VGA, HDMI, Audio In/Out
- GBit-Lan, WLan (b/g/n), Bluetooth

Link: mehr Details im Datenblatt


Die Leistung des Intel Core i7-2630QM ist gut, was sich auch im Cinebench R9.5 Benchmark zeigt. In nur 31 Sekunden errechnet die CPU die Grafik im Single Core Render Test – im Multiple Core Render Test messen wir sogar nur 9 Sekunden. Zwar bewertet der PassMark Performance Test das System mit guten 1530 Punkten, jedoch stellt sich die Festplatte von Western Digital als deutliche Leistungsbremse heraus. Die Lese- und Schreibrate beträgt gerade einmal 71,6 MByte/s bzw. 66,4 MByte/s. In der Praxis macht sich dies durch einen langen Systemstart und träge Reaktionen bemerkbar. Die Spieleleistung aus Intel Core i7-2630QM und Nvidia Geforce GT 540M überzeugt. Im 3DMark06 und im Performance Test vom 3DMark 11 erreicht die Kombination hohe 8853 Punkte respektive 1003 Punkte.


Bild: notebookjournal.de/mj
Oberseite / Tastatur

Untergebracht wird die Leistung in einem qualitativ überragendem Chassis. Gezielt wird gebürstetes Aluminium an der Rückseite des Displaydeckels und an der Oberseite der Base-Unit verwendet. Das Ergebnis ist ein sehr stabiles Gehäuse mit fester Handballenauflage und solidem Displaydeckel. Die Scharniere sind aus Kunststoff und mindern leicht den Qualitätseindruck. Aber dennoch verrichten sie einwandfrei ihre Arbeit und halten das Display fest an der Base-Unit. Die Tastatur zeigt sich etwas durchwachsen. Die Tasten sind leicht übergroß und zu nahe aneinander platziert – anfängliches Vertippen ist vorprogrammiert. Auch der Druckpunkt ist etwas zu weich. Das Touchpad wiederum hat eine ausreichende Größe und stimmige Haptik. Optisch ist das LG komplett in Schwarz gehüllt, was einen sehr schlichten Eindruck macht.


Die Abwärme ist alles in allem passabel. Im Idle-Betrieb messen wir an Ober- und Unterseite 32,7°C und 35,2°C. Unter Last steigen die Temperaturen an der Oberseite auf 38,4°C und an der Unterseite auf recht hohe 43,5°C. Dementsprechend sollte im Last-Betrieb auf Schoßbetrieb verzichtet werden. Die Geräuschkulisse der Kühlung gefällt hingegen durchweg. Bei Akkubetrieb und Stromsparmodus messen wir unhörbare 27,1 dB(A) – im Idle steigt die Lautstärke nur leicht auf 29,2 dB(A). Selbst unter Volllast stören die dann ertönenden 39,7 dB(A) nicht. Trotz allem wird die Intel CPU im Stresstest nicht vom Drosseln abgehalten. Auf nur noch 900 Mhz sinkt der Takt des Prozessors durch CPU-Throttling.


Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Idle Oberseite


Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Idle Unterseite

Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Last Oberseite

Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Last Unterseite

Das Display liefert akzeptable Werte. Die durchschnittliche Luminanz beträgt brauchbare 183,1 cd/m². Das Kontrastverhältnis zeigt sich mit 254,1:1 bei maximaler Helligkeit ebenfalls von einer recht guten Seite – bei 100 cd/m² ist der Kontrast mit 128,2:1 jedoch zu gering. Die Blickwinkel sind alle äußerst stabil, was aber nichts daran ändert, dass das Display glänzend ist. Folglich ist die Standortwahl deutlich eingeschränkt.


Fazit
Nicht nur das glänzende Display schränkt die Mobilität des LG A520-P.AE31G ein, sondern auch das nicht unerhebliche Gewicht von 2,5 kg und die nicht allzu langen Akkulaufzeiten. Im Leerlauf hält der 6 Zellen Li-Ion Akku das Gerät für 268 Minuten (4:28 h) in Betrieb. Bei Office-Gebrauch dürften knapp 3,5 Stunden Akkubetrieb verbleiben – eine Steckdose sollte definitiv in der Nähe sein. Unter Volllast kommen gerade noch 94 Minuten (1:34 h) ohne Netzanschluss zu Stande.

Das Gesamtbild des LG A520-P.AE31G ist insgesamt gut. Zwar hat es seine Schwächen, wie die eingeschränkte Mobilität, die teilweise hohe Abwärme und die langsame Festplatte. Doch präsentiert sich das LG für nur 899 Euro (Stand 07.10.2011) als ein preiswerter Allrounder.

Aktuelle Angebote (09.10.2011):
LG A520-P.AE31G (notebooksbilliger.de) - 899 Euro
LG A520-P.AE31G (cyberport.de) - 899 Euro
LG A520-P.AE31G (notebook.de) - 999 Euro
LG A520-T.AE31G (notebooksbilliger.de) - 1449 Euro



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Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
LG A520-P.AE31G
gut
Test vom 09.10.2011


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

gute Verarbeitung
Leistung
Displayhelligkeit
Preis
spiegelndes Display
Anschlussvielfalt
langsame Festplatte



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