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KURZTEST Medion Erazer X6817 (MD 97892)
Satte Leistung zu bahnbrechendem Preis
von Maximilian Jopp am Mo, 10.10.2011



Testbericht / Fazit
Bereits auf der IFA hatten wir die Ehre, ein Hands-On zum neuen Medion Erazer X6817 zu machen. Schon dort fiel auf, dass das Gehäuse nichts Neues ist. Dieses trafen wir schon mehrfach bei Medions Gaming-Geräten an. So auch zum Beispiel beim Erazer X6813 (Link unten), das wir bereits vor einer Weile im Test hatten. An den Eingabegeräten hat sich ebenfalls nichts geändert – allzu viel Komfort ist nicht zu erwarten und ein Klappern der Tasten bleibt leider auch nicht aus. Dennoch kann sich die Verarbeitung durchaus sehen lassen und genügt für ein Gaming-Notebook in dieser Preiskategorie.

Link: Detaillierter Test zum baugleichen Medion Erazer X6813


Bild: notebookjournal.de/mj
Medion Erazer X6817

Spezifikationen für Medion Erazer X6817 (MD 97892)
- 15,6 Zoll HDready LED Display (1366x768 Pixel, glare)
- Intel Core i7-2670QM (2,2 – 3,1 GHz)
- Nvidia Geforce GTX 560M (1,5 GByte VRAM) + Intel HD 3000 Graphics
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 80 GByte Intel SSD + 640 GByte HDD (7200 U/min.)
- DVD-Laufwerk, Webcam, Cardreader
- 2x USB 3.0, 1x eSATA, 2x USB 2.0, VGA, HDMI
- GBit-Lan, WLan (b/g/n), Bluetooth, 4x Audio
- 9 Zellen Lithium-Ionen Akku (7800 mAh)

Aktuelle Angebote (18.10.2011):
Medion Erazer X6817 (medion.de) - 1.029 Euro


Leistungsmäßig katapultiert sich das Medion Erazer X6817 mit der Nvidia Geforce GTX 560M in das Spitzenfeld der Skala. Ganze 137.871 Punkte im Aquamark 03 und überragende 17.167 Punkte im 3DMark06 erzielt das Testgerät. Auch im PassMark Performance Test zeigt das System seine Stärke und knackt die 2000er-Marke mit summa summarum 2028,2 Punkten. Der Intel Core i7-2670QM für sich benötigt für das Rendern der Grafik im Cinebench R9.5 Single Core Render Test nur 33 Sekunden – im Multiple Core Render Test nur 10 Sekunden. Eine weitere Komponente, die das System so beschleunigt, ist die Intel SSD. Diese verfügt mit 239,7 MByte/s lesend und 90,7 schreibend über gute Transferraten.


Im praxisnahen Grafiktest von World in Conflict kann mit 56 FPS selbst bei sehr hohen Details flüssig gespielt werden. Da die native Auflösung des Displays nur 1366x768 Pixel beträgt, zeigte sogar ein Test der Battlefield 3 Beta bei voller Auflösung und Grafikdetails auf „HOCH“ spielbare 35 FPS im Schnitt – minimal 25 FPS bei viel Rauch und Explosionen (Nvidia Treiberversion 280.26).


Bild: notebookjournal.de/mj
Medion Erazer X6817

In Anbetracht der massiven Leistung führt die Kühlung die Wärmeentwicklung recht effizient ab. Im Idle sind 33,4 °C an der Oberseite und 35,2 °C an der Unterseite nicht der Rede wert. Unter Volllast, in der sich die brachiale Leistung der Komponenten entfaltet, kommt das Chassis mit 38,9 °C bzw. 44,6 °C an Ober- und Unterseite nur leicht ins Schwitzen. Während noch im Akku- und Idle-Betrieb die Lüftung mit nur 29,9 dB(A) respektive 32,4 dB(A) ertönt, pusten die Lüfter unter Volllast überdeutlich mit 54,2 dB(A). Ein hochdrehen der Lautsprecher oder der Gebrauch eines Headsets während dem Spielen ist hier auf Dauer zu empfehlen. Obwohl die Belüftung alles ausschöpft genügt es nicht, um dem Intel Prozessor das CPU-Throttling abzugewöhnen. Auf nur noch 800 MHz sinkt schließlich der Takt beim Stresstest.


Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Idle Oberseite


Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Idle Unterseite

Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Last Oberseite

Bild: notebookjournal.de/mj
Temp. Last Unterseite

Erstaunlich gering zeigt sich der Strombedarf der Komponenten. Bei ausgeschaltetem Zustand und im Standby-Modus bedarf es 0,9 Watt sowie 1,5 Watt. Im äußerst sparsamen Office Betrieb werden nur 23,7 Watt aufgenommen. Schließlich bei hoher Last bzw. im Stresstest steigt der Strombedarf zwar deutlich, bleibt aber mit 70,4 Watt und 76,5 Watt verhältnismäßig gering.


Das stark glänzende Display (Panel: Samsung 156AT05-H01) verfügt mit durchschnittlich 202 cd/m² über eine gute Ausleuchtung. Der Kontrast jedoch fällt mit 166,6:1 bei maximaler Helligkeit und 164,7:1 bei reduzierter Helligkeit auf 100 cd/m² recht gering aus. Die Blickwinkel sind ebenso eher bescheiden, sodass die Farben rundherum schon bei leichtem Abweichen vom idealen Blickwinkel invertieren.


Fazit
Trotz der leistungsstarken Komponenten schafft es Medion mit einem 9 Zellen Li-Ionen Akku die Akkulaufzeiten hoch zu halten. Im Leerlauf wird der Betrieb für 373 Minuten (6:13 h) aufrechterhalten – unter Last für 157 Minuten (2:37 h). Dennoch ist die Mobilität speziell aufgrund des spiegelnden Displays und des hohen Gewichts von 3.500 Gramm eher kritisch zu betrachten. Da das Netzteil auch früher oder später zum Einsatz kommen wird schlagen nochmal 1.020 Gramm zu Buche. Im Endeffekt wird das Medion Erazer wohl hauptsächlich für Lan-Partys den Standort wechseln.

Mit dem geringen Preis von nur 1.099 Euro (Stand 10.10.2011) wird das Medion Erazer X6817 klar zu einem Preis-/Leistungs-Renner.

Aktuelle Angebote (18.10.2011):
Medion Erazer X6817 (medion.de) - 1.029 Euro



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Kommentare zum Artikel ( 6 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Medion Erazer X6817 (MD 97892) - Satte Leistung zu bahnbrechendem Preis
von diNovoM am Di, 11.10.2011 06:35 Uhr

Schöner Test. Hoffe das x6819 wird besser. Wenns aber bei dem
schwachen Display -wenn auch matt- bleibt würd ich das
vorziehen. Dafür hat das nen deutlich höheren Stromverbrauch
also bin ich echt erstaunt über die Leistung die Medion hier
bietet - 6h Akkulaufzeit - wow.
AW: Medion Erazer X6817 (MD 97892) - Satte Leistung zu bahnbrechendem Preis
von meiermanni am Mo, 10.10.2011 23:19 Uhr

Warum bekommt das miese Display 2,5 Sterne? Alle anderen
Displays mit diesn eklatanten Schwächen bekommen doch nur
1,5/5.
AW: Medion Erazer X6817 (MD 97892) - Satte Leistung zu bahnbrechendem Preis
von Sonja Rajsp am Mo, 10.10.2011 20:17 Uhr

Si claro - demnächst in diesem Theater! ;-)

Kategorie:
Gaming bis 16,4"

Testergebnis
Gaming bis 16,4"
Medion Erazer X6817 (MD 97892)
sehr gut
Test vom 10.10.2011


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

beachtliche Leistung
gute Anschlussvielfalt
geringe Abwärme
Lautsprecher inkl. Subwoofer
Display: Kontrast / Spiegelung / Blickwinkel
hohe Geräuschkulisse
kleine Verarbeitungsmängel



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