Mit dem XMG6 von Schenker-Notebook betritt ein heißer Kandidat für die Spitze unserer
TOP10 der 15- und 16-Zoll Spiele-Notebooks den Notebookjournal-Test-Parcours. Schenker setzt mit dem XMG6 auf das neue
W860CU Chassis von Clevo.
Der Nachfolger des beliebten 15 Zoll Gaming-Notebooks
M860TU will an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen. Keine leichte Aufgabe, denn das
M860TU teilte sich bislang Platz 1 unserer
TOP10 mit dem
ASUS G60VX.
Neben dem Format (von 15,4 auf 15,6 Zoll) hat sich einiges bei dem neuen 15-Zoller getan. Das Design wurde generalüberholt und im Inneren kommt mobile Hardware vom Feinsten, in Form der neuen Calpella Plattform von Intel, zum Einsatz. Wodurch nun auch Notebook-Nutzer in den Genuss von Core i7 Prozessoren kommen.
Mehr zur Calpella-Plattform erfahrt im folgenden Artikel:
Exklusiv: Mobiler Core i7 angetestet
Unser Testgerät ist mit einem
Intel Core i7 Q820M Prozessor,
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und einer Nvidia GeForce
GTX 260M Grafikkarte ausgestattet. Mit
Blu-ray-Laufwerk, einer schnelldrehenden 500 GByte Festplatte und Windows 7 Ultimate kostet das XMG6
2.011 Euro. Wer auf ein Blu-ray Laufwerk und das Betriebssystem verzichten kann, bekommt das XMG6 für
1.722 Euro.
Habt ihr Fragen zum Test? Diskutiert mit uns im Forum
Clevo W860CU - 15 Zoll Gamer mit Core i7
Ausstattung:
- 15,6 Zoll
WXGA++ Display (1600 x 900)
- Intel
Core i7 Q820M (1,73 - 3,07 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
GTX 260M (1 GByte GDDR3 VRAM)
- 500 GByte Festplatte (7.200 U/min)
-
Blu-ray, HDMI, eSATA, WLAN mit n-Draft
- Windows 7 Ultimate 64 Bit
- Preis: 2.011 Euro
Angebote von Schenker:
mySN-Schenker Notebook Shop
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Optisch ist vom Vorgänger
M860TU lediglich die silbern farbene
Umrandung der Arbeitsumgebung und des Displays geblieben. Statt dunklen gebürsteten ALU dominieren
matt schwarze Flächen kombiniert mit Hochglanzlackelementen, wie die Leiste über der Tastatur und der Umrandung des Displays.
Die Handballenauflage ist mit einem
Lederimitat überzogen und sicherlich Geschmackssache. Zudem fördert selbige bei längeren Spielesessions die Schweißbildung der Handflächen.
Insgesamt kommt der gebürstete Aluminium-Look des Vorgängers in der Redaktion etwas besser an. Was allerdings nicht heißt, dass das W860CU Wertigkeit vermissen lässt. Das Design ist stimmig und eher unauffällig. Der eine oder andere Spieler würde sich vielleicht ein paar
optische Hingucker mehr wünschen.
Etwas altbackend wirkt die
Abdeckung des Speicherkartenlesers in Form eines unschönen
Gummipfropfens. Hier gibt es mittlerweile elegantere Lösungen.
Wenig zu kritisieren haben die Tester bei der Verarbeitung. Lediglich die Tastatur gibt mittig bei stärkerem Druck
etwas nach. Ansonsten besitzen Chassis und Handballenauflage eine
gute Festigkeit. Ein Nachgeben der Handballenauflage ist selbst mit sehr starkem Druck nicht hervorzurufen.
Das Scharnier im
Zylinderlook überzeugt mit einer
sehr guten Beweglichkeit und auch bei den Eingaben ist nichts auszusetzen. Vieltipper werden mit den
freihstehenden Tasten des Keayboards keine Probleme haben. Dank eines kurzen Abwärtshubes und einer guten Federung mit
ausreichend Feedback sind schnelle Anschläge gewährleistet.
Zudem besitzen alle Tasten eine ordentliche Größe und die kleinen Abweichung vom Standardlayout, wie die halbierten Entertasten, fallen bei Schreibarbeiten nicht negativ auf.
Präzise lässt sich der Mauszeiger mit dem Touchpad steuern. Lediglich die Touchpadtasten sind aufgrund eines unangenehmen Druckpunktes
etwas schwergängig.