Ein Chassis kennen die Notebookjournal-Tester besonders gut. Das
M570 von Clevo. Bereits vor 2 Jahren landete es das erste Mal auf dem Redaktionstisch und seid dem musste sich das Chassis, mit Updates bei den Anschlüssen und der verbauten Hardware, in unzähligen Tests beweisen.
Die Verarbeitung ist nach wie vor
Top, nur das Design wirkt in Zeiten von 17 Zoll Gamingnotebooks mit Kevlar- (
MSI GT725) oder ALU-Optik (
ASUS G70)
angestaubt.
Auch
Schenker-Notebook setzt wie diverse andere Anbieter (One, Deviltech, Nexoc et.) nach wie vor auf das 17 Zoll Chassis. Gehäuse-Alternativen für mobile High-End Konfiguration sind rar.
Weitere Informationen zum Chassis findet ihr in folgenden Tests:
mySN XMG7 (QX9300, 9800M GTX)
Hyrican M570TU (P8600, 9800M GTX)
One G8360 (P8600, 9800M GT)
Guru M570TU (X9100, 8800M GTX)
Nexoc Osiris E705 III (T7250, 8800M GTX)
Die Ausstattung des XMG7 kann sich sehen lassen. Neben der neuen High-End-Grafikkarte
GeForce GTX 280M von Nvidia kommt Intels flotter 2-Kern-Prozessor
T9800, mit fast 3 GHz, zum Einsatz. Das schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. Mit den 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher ist die
2.000 Euro Marke überschritten.
Ausstattung mySN XMG7:
- 17“
WUXGA Display (max. 1920 x 1200)
- Intel Core 2 Duo
T9800 Prozessor (2,93 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
GTX 280M (1024 MByte DDR3 VRAM)
-
320 GByte Festplatte (7200 U/min)
- ohne OS (getestet mit Windows Vista Home Premium 64 Bit)
-
2.034 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Der verbaute Intel Core 2 Duo
T9800 Prozessor (2,93 GHz) ist aktuell von der schnellsten Sorte. Nutzer sind damit für Anwendungen bestens gerüstet. Was sich natürlich auch in unseren Benchmarks wiederspiegelt.
Im PassMark Performance Test, bewertet das komplette System aus CPU, RAM, Festplatte und Grafikkarte, erreicht das XMG7
988 Punkte. Der PCMark Vantage bewertet den 17 Zoll Gamer mit sehr guten
4.400 Punkten.
Aufgrund des hohen Taktes von fast
3 GHz profitiert der T9800 Prozessor im CPU-Benchmark Povray. Hier erreicht die CPU exzellente
776 Sekunden. Schneller war bislang nur Intels übertaktete Extreme CPU X9100 mit 3,6 GHz. Letzterer ist im Vergleich zum T9800 knapp
300 Euro teurer.
Unterstützt wird der T9800 von
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und einer schnell drehenden
320 GByte großen Festplatte (7200 U/min, Typ ST9320421AS) aus dem Hause Seagate. Die HDD erreicht in unseren Tests gute Übertragungsgeschwindigkeiten von
52,8 MByte/s im sequentiellen Lesen und
51,3 MByte/s im sequentiellen Schreiben. Viele 5400er Festplatten erreichen aber mittlerweile ähnliche und teilweise bessere Geschwindigkeiten.
Zum Vergleich: die 500 GByte Festplatte (5400 U/min) von Western Digital (Typ WD5000BEVT-22ZAT0) im
MSI GT725 erzielte Übertragungsgeschwindigkeiten von
76 MByte/s im sequentiellen Schreiben und Lesen.
Insgesamt besitzt das mySN XMG7 eine sehr gute Anwendungsleistung. Dank des hohen Taktes von fast
3 GHz sind auch rechenintensive Multimedia-Anwendungen kein Problem. Mehr Leistung bekommen User derzeit nur mit einem Quadcore- (bsp. QX9300) oder Extreme-Prozessor (X9100) von Intel.
Wer viele und anspruchsvolle Programme gleichzeitig betreibt, für den lohnt eventuell eine
Quadcore CPU. Denn immer mehr Anwendungen, wie z.B. Adobe Premiere/Photoshop, Ulead Videostudio oder Pegasys Tmpgenc, können mit mehr als 2 Kernen umgehen.
Der Aufpreis für die mobilen Quadcore Prozessoren ist allerdings noch sehr hoch. So kostet unsere Testkonfiguration mit dem
Q9100 knapp
300 Euro und mit dem
QX9300 etwa
500 Euro mehr.