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TEST Samsung P580 Pro Penfield
Business-Understatement mit Stil
von Marco Obendorf am Di, 08.06.2010



Display und Ausstattung


Passend zum Businessanspruch des P580 verbaut Samsung ein mattes 15,6-Zoll HD-Ready Display (Typ Samsung LTN154X3-L01, SEC3245). Die maximale Auflösung von 1366 x 768 Pixel ist derzeitiger Standard bei 15- und 16-Zoll Notebooks. Das parallele Arbeiten in zwei Word-Dokumenten gestaltet sich jedoch bei dieser geringen Auflösung als schwierig. Das Business-Paket wäre mit einem 1600x900 Pixel HD+ Display eindeutig runder gewesen.

Hier hätte der Aufpreis jedoch sicher die 1000 Euro Marke des Basis-Pakets geknackt.


Bild: notebookjournal.de/mO
Verteilung Leuchtstärke

Die Leuchtstärke ist mit maximal 192 cd/m² und 177 cd/m² im Durchschnitt befriedigend. Arbeiten im Freien lassen sich dank der akzeptablen Helligkeit und aufgrund der entspiegelten Oberfläche gut erledigen.

durchschnittl. Luminanz [cd/m²]
Ausleuchtung
Kategorie: Office
0
80
160
240
383

Weniger gut schneidet das matte Display beim Schwarzwert ab, welcher bei 1,47 cd/m² liegt. Entsprechend kann auch der Kontrast von 120:1 bei maximaler Helligkeit weniger begeistern. Allerdings gibt es aktuell nur sehr wenige, matte Notebook-Panels, die neben einer akzeptablen Helligkeit auch gute Kontraste bieten. Zudem handelt es sich bei dem P580 Pro Penfield um ein Business-Gerät, bei dem - anders als bei einem Multimedia-Notebook - der Kontrast und die Farbwiedergabe eine untergeordnete Rolle spielen.

Ausbaufähig ist die Blickwinkelstabilität im vertikalen Bereich. Bereits ab einer geringen 15° Abweichung von der Mitte treten erste Helligkeitsabfälle auf. Horizontal sind die Blickwinkel, wie so oft, deutlich stabiler. Erst bei starken Abweichungen von etwa 45° verfälscht das Bild.

Ausstattung


Bild: Notebookjournal.de/MM
Docking-Station Port Unterseite
Das P580 Pro Penfield bietet neben der officeorientierten Software (Windows 7 Pro, Windows XP Pro & diverse Samsung Tools) einige Business-Highlights. So befindet sich an der Unterseite eine Docking-Station-Schnittstelle für Samsungs sogenannte P-Dock. Kostenpunkt der Dockingstation: 219 Euro. Letztere erweitert das Anschlussportfolio um folgende Schnittstellen:

1 x VGA
1 x DVI
1 x TV Out (SVHS / HDTV support)
1 x E-SATA
2 x Audio (Kopfhörer, Line-in)
4 x USB 2.0-Schnittstellen
1 x seriell
1 x RJ-45
1 x PS/2-Schnittstelle
1 x Stromversorgung


Bild: Notebookjournal.de/MM
Linke Seite: VGA, HDMI, USB, USB/eSATA, 2 x Audio

An dem Notebook selber befinden sich VGA, HDMI, Ethernet, 2 x Audio und ein Speicherkartenleser. 4 x USB-Ports (2.0) mit Sleep & Charge Funktion, wodurch externe USB Geräte auch mit ausgeschaltetem Notebook geladen werden können, runden das Schnittstellenpaket ab.


Bild: Notebookjournal.de/MM
Rechte Seite: Multi-DVD-Laufwerk, 2 x USB



Bild: Notebookjournal.de/MM
Serieller Anschluss
Zusätzlich ist ein USB-Port mit eSATA kombiniert und an der Rückseite befindet sich noch eine serielle Schnittstelle. Letztere ist unter anderem für Maschinenbauer oder Automobiltechniker wichtig, die vor allem noch mit alten Messgeräten zu tun haben. Einziges Manko: das Notebook besitzt keinen ExpressCard-Schacht.


Kabellos können Daten über Bluetooth oder WLAN (Standards a, b, g, n) übertragen werden und das Multi-DVD-Laufwerk ließt und beschreibt alle gängigen CD- und DVD-Formate.


Bild: Notebookjournal.de/MM
Lautsprecher und Power-Button
Brauchbar für ein Officenotebook ist der Sound des Lautsprechersystems. Die beiden Lautsprecher über der Tastatur sind standardmäßig recht höhenlastig eingestellt. Tiefe Frequenzen werden vernachlässigt. Mit ein paar Klicks im SRS-Sound-Menü lässt sich der Klang schnell verbessern und er bleibt auch bei lauten Pegeln klar und verzerrt nicht.


Auf der nächsten Seite: Emissionen und Mobilität

Helligkeit und Kontrast
durchschnittl. Luminanzcd/m²177
Schwarzwert bei 100 cd/m2cd/m²0.83
Schwarzwert bei maximaler Helligkeitcd/m²1.47
Kontrast bei 100 cd/m2:1121
Kontrast bei maximaler Helligkeit:1120



 


Kommentare zum Artikel ( 3 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Samsung P580 Pro Penfield - Business-Understatement mit Stil
von Eistee88 am Do, 02.12.2010 11:19 Uhr

Aufgrund des positiven Test des Gerätes und insbesondere wegen
der Hervorhebung, dass das Gerät sehr leise ist, habe ich mir
das SAMSUNG P580 Pro i5-450M Powel geholt. Abweichend zum
Testgerät hat dieses Modell eine separate Grafikkarte NVIDIA
GeForce GT330M. Vor diesem Gerät hatte ich bereits ein sehr
schönes Sony Notebook gekauft (Sony VAIO EB3M1E), dass ich
aufgrund...
AW: Samsung P580 Pro Penfield - Business-Understatement mit Stil
von SCARed am Do, 04.11.2010 22:53 Uhr

ohne nachgeschaut zu haben: haben die schwächeren 580 nicht nur
einen i3? ansonsten: die unterschiede bei den grafikkarten
sind mehr als spürbar. zwischen Intel-chip und der GF330M
liegen welten. eine GF310 und eine 330M trennt immer nich SEHR
viel!
AW: Samsung P580 Pro Penfield - Business-Understatement mit Stil
von swissbird am Do, 04.11.2010 16:01 Uhr

Guten Tag, mich hat dieser Test sehr überzeugt, ich schwanke
jetzt aber zwischen folgenden drei Modellen: P580-Pro
[B]Penfield[/B] oder P580-Pro [B]Powel [/B]oder P580-Pro
[B]Pikaso[/B] Der Unterschied zwischen den drei sonst
baugleichen Modellen: Während Penfield nur eine
integrierten Grafikchip hat (Intel® HD Graphics, Shared
Speicher) haben Powel und...

Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Samsung P580 Pro Penfield
sehr gut
Test vom 08.06.2010


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Anwendungsleistung
schnelle Festplatte
geringe Wärmeentwicklung
leiser Lüfter (Silent-Mode)
niedriger Stromverbrauch
mattes Display / Outdoorfähig
Displaykontrast
kein ExpressCard-Slot
Deckelrückseite gibt bei stärkerer Belastung nach



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Anbieter
Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 845 €

Hersteller-Preis
899 €

Service Hotline
01805 / 121213 (Euro 0,14/Min)

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Homepage
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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Juni 2010