Passend zum Businessanspruch des P580 verbaut Samsung ein
mattes 15,6-Zoll HD-Ready Display (Typ Samsung LTN154X3-L01, SEC3245). Die maximale Auflösung von
1366 x 768 Pixel ist derzeitiger Standard bei 15- und 16-Zoll Notebooks. Das parallele Arbeiten in zwei Word-Dokumenten gestaltet sich jedoch bei dieser
geringen Auflösung als schwierig. Das Business-Paket wäre mit einem 1600x900 Pixel HD+ Display eindeutig runder gewesen.
Hier hätte der Aufpreis jedoch sicher die 1000 Euro Marke des Basis-Pakets geknackt.
Die Leuchtstärke ist mit
maximal 192 cd/m² und
177 cd/m² im Durchschnitt befriedigend. Arbeiten im Freien lassen sich dank der akzeptablen Helligkeit und aufgrund der
entspiegelten Oberfläche gut erledigen.
durchschnittl. Luminanz [cd/m²]Ausleuchtung
Kategorie:
Office
Weniger gut schneidet das matte Display beim Schwarzwert ab, welcher bei 1,47 cd/m² liegt. Entsprechend kann auch der Kontrast von
120:1 bei maximaler Helligkeit weniger begeistern. Allerdings gibt es aktuell nur sehr wenige, matte Notebook-Panels, die neben einer akzeptablen Helligkeit auch gute Kontraste bieten. Zudem handelt es sich bei dem P580 Pro Penfield um ein
Business-Gerät, bei dem - anders als bei einem Multimedia-Notebook - der Kontrast und die Farbwiedergabe eine
untergeordnete Rolle spielen.
Ausbaufähig ist die Blickwinkelstabilität im
vertikalen Bereich. Bereits ab einer geringen
15° Abweichung von der Mitte treten erste Helligkeitsabfälle auf. Horizontal sind die Blickwinkel, wie so oft, deutlich stabiler. Erst bei starken Abweichungen von etwa
45° verfälscht das Bild.
Das P580 Pro Penfield bietet neben der officeorientierten Software (Windows 7 Pro, Windows XP Pro & diverse Samsung Tools)
einige Business-Highlights. So befindet sich an der Unterseite eine
Docking-Station-Schnittstelle für Samsungs sogenannte P-Dock. Kostenpunkt der Dockingstation:
219 Euro. Letztere erweitert das Anschlussportfolio um folgende Schnittstellen:
1 x VGA
1 x DVI
1 x TV Out (SVHS / HDTV support)
1 x E-SATA
2 x Audio (Kopfhörer, Line-in)
4 x USB 2.0-Schnittstellen
1 x seriell
1 x RJ-45
1 x PS/2-Schnittstelle
1 x Stromversorgung
An dem Notebook selber befinden sich VGA,
HDMI, Ethernet, 2 x Audio und ein Speicherkartenleser.
4 x USB-Ports (2.0) mit
Sleep & Charge Funktion, wodurch externe USB Geräte auch mit ausgeschaltetem Notebook geladen werden können, runden das Schnittstellenpaket ab.
Zusätzlich ist ein USB-Port mit
eSATA kombiniert und an der Rückseite befindet sich noch eine
serielle Schnittstelle. Letztere ist unter anderem für
Maschinenbauer oder
Automobiltechniker wichtig, die vor allem noch mit alten Messgeräten zu tun haben. Einziges Manko: das Notebook besitzt
keinen ExpressCard-Schacht.
Kabellos können Daten über
Bluetooth oder WLAN (Standards a, b, g, n) übertragen werden und das Multi-DVD-Laufwerk ließt und beschreibt alle gängigen CD- und DVD-Formate.
Brauchbar für ein Officenotebook ist der Sound des Lautsprechersystems. Die beiden Lautsprecher über der Tastatur sind standardmäßig recht
höhenlastig eingestellt. Tiefe Frequenzen werden vernachlässigt. Mit ein
paar Klicks im SRS-Sound-Menü lässt sich der Klang schnell verbessern und er bleibt auch bei lauten Pegeln
klar und verzerrt nicht.