Nvidias
DirectX11-Grafikkarten (Fermi) sind im Desktopbereich in aller Munde. Das soll im mobilen Sektor nicht anders werden. Wie immer bei neuen Grafikkartenserien kommt zuerst das Spitzenmodell auf den Markt. Die Rede ist von der
GeForce GTX 480M. Weitere kleinere Varianten werden
im Laufe des Jahres folgen.
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Nun hat es die neue Speerspitze unter den Grafikkarten in die ersten Notebooks geschafft. Vor Kurzem hatten wir bereits ein Modell (
Clevo D900) angetestet. Das Notebook ist allerdings mit einer Desktop-CPU ausgestattet, wodurch Leistungsvergleiche nur bedingt aussagekräftig sind.
Mit dem XMG P700 schicken wir das erste Notebook mit der GTX 480M durch unseren kompletten Testparcours. Dieser Test wird zeigen, wie viel
Mehrperformance die GTX 480M gegenüber ATIs mobilem Flaggschiff, der HD5870, bietet und ob der
Aufpreis von 500 Euro gerechtfertigt ist.
Schenker Notebooks setzt mit dem XMG P700 auf das
Clevo W880CU Chassis und bestückt es mit feinster mobiler Rechentechnik. Die Notebooks sind bei Schenker
frei konfigurierbar. Unser Testmodell ist unter anderem mit einem
FullHD Display, einem Intel
Core i7-740QM Prozessor, 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher sowie zwei
Hybrid-Festplatten (Seagate Momentus XT, 2 x 500 GB HDD + 2 x 4 GByte Flashspeicher) im
RAID-Verbund ausgestattet. Dazu gesellen sich aktuelle Schnittstellenfeatures wie
USB 3.0 und natürlich die Nvidia GeForce GTX 480M Grafikkarte mit satten
2 GByte GDDR5 Videospeicher.
Solch eine Ausstattung hat aber leider ihren Preis: Inklusive Betriebssystem kommt das Notebook auf stolze
2.631 Euro.
Ausstattung:
-
17,3 Zoll FullHD Display (max. 1920 x 1080 Pixel)
- Intel
Core i7-740QM Prozessor (1,73 – 2,93 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
GTX 480M Grafikkarte (2 GByte GDDR5 VRAM)
- 2 x 500 GByte Festplatten (7.200 U/min) mit 2 x 4 GByte Flashspeicher
-
USB 3.0, HDMI, DVI, WLAN mit n-Draft, Bluetooth, Firewire
- Preis:
2.631 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Optisch hat sich beim
Clevo W880CU Gehäuse nichts verändert. Gegenüber dem Vorgänger Clevo W870CU, welches wir bereits mehrmals im Test hatten, wurde das Schnittstellenportfolio um einen
USB 3.0 Port erweitert und die
Unterstützung für die GTX 480M Grafikkarte integriert; inklusive größerem und stärkerem
Netzteil.
Das Design ist nach wie vor
dezent. In Zeiten von Notebooks à la
Alienware M17x oder
Asus G73 fast schon langweilig.
Große mattschwarze Flächen dominieren das Gehäuse. Die Unterseite ist zusätzlich mit einer
silbernen Umrandung verziert und lediglich der Displayrahmen besitzt glänzenden Lack. Dadurch werden Verschmutzungen durch Fingerabdrücke größtenteils vermieden.
Wie beim
W870CU besticht die Verarbeitung durch
Robustheit und
Stabilität. Die
Qualitätsanmutung ist allgemein
gut, aber nicht sehr gut, wie beispielsweise beim Alienware M17x.
Die
Handauflage sitzt sehr fest und gibt selbst bei starkem Druck nicht nach. Die Scharniere haben das Display fest im Griff und überzeugen bei der Beweglichkeit. Sie sind fest genug angezogen und durch die
massive Unterseite ist ein
Öffnen mit einer Hand kein Problem.
Das Keyboard mit
freistehenden Tasten und
separatem Ziffernblock könnte mittig noch etwas fester sitzen. Bei härteren Anschlägen ist ein
Nachwippen spürbar. Der Schreibkomfort wird dadurch aber nicht getrübt. Alle Tasten besitzen
Standardgröße sowie einen
kurzen Abwärtshub und
klaren Druckpunkt. Auch die gute Federung mit ausreichend Feedback unterstützt Vielschreiber.
Wünschenswert in dieser Preisklasse wäre noch eine
Hintergrundbeleuchtung.
Dagegen
bremst die glatte Oberfläche des Touchpads Eingaben etwas aus. Die nahezu
geräuschlosen Touchpadtasten sind mit einer
gummierten, griffigen Oberfläche ausgestattet und leichtgängig in der Bedienung.