Im ersten Quartal 2008 galten Toshiba Portégé Subnotebooks als überteuerte Business-Begleiter, welche mit SSD Speicher und stromsparenden
ULV-Prozessoren glänzten. Seit dem Design-Umbruch des Herstellers im Sommer 2008 wurde die Serie jedoch Consumer-tauglich aufgefrischt. Für den weißen Winzling M800 zahlen wir gerade einmal
800 Euro.
Ausstattung
- Intel Core 2 Duo P8400 (2,26 GHz)
- 4 GByte DDR2-Arbeitsspeicher (800 MHz)
- 320 GByte SATA-Festplatte (5400 rpm)
- 13.3-Zoll WXGA Glare-Display (1280x800 Pixel)
- Intel GMA X4500 onBoard-Grafik
- eSATA, HDMI, Firewire, WLAN Draft-N, Bluetooth
- Modem, Ethernet, 3x USB, ExpressCard, Kartenleser
- Windows Vista Home Business
Mit auffälliger
Glare-Optik sticht das Toshiba Portégé direkt ins Auge des Käufers. Die komplett in weiß gehaltende Arbeitsumgebung lässt die MacBook-Zeiten der Tester wieder aufleben. Zusätzlich wurden an den Seitenrändern
Schwarz-Silber Highlights verwendet, um einen optisch gut wirkenden Kontrast zu setzen. Die Unterseite gibt sich komplett im schwarzen Look.
Während Display-Umrahmung, Unterseite und Anschluss-Seiten
mattiert daher kommen, gibt sich der Rest des Designs glänzend. Durch die weiße Farbgebung fallen Fingerabdrücke nicht allzu schnell auf. Dafür sollte man auf
saubere Hände achten, damit die Tastatur langanhaltend weiß bleibt.
Die
Verarbeitungs-Qualität für 800 Euro liegt im guten Mittelfeld bisher getesteter Office-Notebooks. Handballenauflage und Tastatur-Fläche geben bei stärkerem Druck zwar nach, bei normalen Arbeiten ohne Hammer und Axt wird die Schreibqualität jedoch nicht beeinträchtigt. Das Touchpad und die dazugehörigen Tasten schneiden dagegen gut ab. Zwar hätte uns ein
kürzerer Tasten-Hub besser gefallen, dafür können wir Symbole und Textstellen über das angeraute Pad zielsicher und schnell ansteuern.
Extra für den Consumer-Bereich wurden neben einer
Soft-Touch Multimedia-Bar auch einige Blink-Effekte verbaut. So leuchten bei Bedarf das Multimedia-Feld sowie ein
Orientierungs-Streifen über dem Touchpad. Natürlich darf das Licht-Spektakel das Portégé-Logo auf der Handballenauflage nicht missen.
Scharnier- und
Deckelverarbeitung lassen im Test etwas zu wünschen übrig. Zum Einen sitzt der Deckel schwammig in der Halterung, zum Anderen sind die Scharniere für den schnellen Mobilbetrieb zu
schwergängig. Ein Vorteil dabei – ruckelige Bahnfahrten oder Flüge können auch während einer Erdbeben- und Tornadozeit bombenfest durchgestanden werden.