Mit dem Satellite Pro P300 in der Version 1ES wirft Toshiba einen
17-Zöller auf den Markt, der sich in der Business-Serie des Herstellers befindet. Trotz mattiertem Innenraum und unauffälliger Optik spricht das Gerät auch den Consumer-Bereich an. Während das P300 für Geschäftskunden mit einer
HD 3650 Grafikkarte von ATI wohl zu viel Leistung bietet, erfreuen sich Multimedia-User an der zusätzlichen Grafikleistung.
Ausstattung:
- Intel Core 2 Duo P8400 (2,26 GHz)
- ATI Mobility Radeon HD 3650
- 17-Zoll WXGA+ Display (1440x900 Pixel)
- 500 GByte Speicherplatz (250 GB Hitachi, 250 GB Toshiba)
- 4 GByte DDR2-Arbeitsspeicher
- DVD, WLAN, USB, eSATA, LAN, Modem, VGA
- Windows Vista Business 32-Bit SP1
Für
970 Euro erwarten zumindest Privatanwender viel für ihr Geld. In Sachen Verarbeitung kann man den Wünschen der Kunden gerecht werden. Handballenauflage und
Arbeitsumgebung geben nicht nach und lassen sich kaum in den Gehäuse-Innenraum eindrücken. Lediglich bei stärkerem Druck über dem DVD-Laufwerk ist ein Nachfedern erkennbar.
Ein breites, mittig angelegtes Scharnier hält das Display-Panel nur in
hohen Aufklappwinkeln fest. Im Winkel von 45° bis 80° sackt der WXGA+ TFT bei gröberer Behandlung zu schnell zusammen und eine ruppige Bahnfahrt kann schon einmal zur Todesfalle werden.
Ansonsten gibt sich zumindest das Display im Office-Mittelfeld.
170 cd/m² bei einem Kontrast von maximal 208:1 scheint für
Business-Anwender angenehm, die volle Multimedia-Power kann aus diesen Werten jedoch nicht herausgeholt werden.
Das Blickwinkel-Maximum liegt bei
75° Abweichung horizontal und 40° vertikal. Bei einer Überschreitung dieser Winkel wirken Farben stark invertiert und ein präzises Arbeiten ist nicht mehr möglich.
Bevor wir zur Anwendungsleistung kommen, betrachten wir uns das Toshiba Satellite Pro P300 noch einmal von allen Seiten. Nebst
eSATA und USB finden wir angestaubte VGA- und S-Video-Schnittstellen, die jedoch vom Firewire-Anschluss in den Schatten gestellt werden. HDMI und DisplayPort scheinen also auch in diesem Modell
fremd zu sein. Dafür bekommen wir immerhin die Möglichkeit eine Internet-Verbindung via Ethernet oder Modem herzustellen.