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TEST Paceblade Easybook P7
Erster Ultra-Mini-PC im Kurztest
von Stefen Niemeyer am Mi, 31.05.2006



Schöner Schreiben

Bild: Notebookjournal.de/RT
Paceblade Easybook P7: Stift-Alternativen sind Fingernägel oder Kugelschreiber.
Der metallene Stift mit weißer Kappe hat eine etwas angeraute Spitze, die anfangs etwas irritiert, aber schnell zu einem angenehmen Schreibgefühl führt. Da der Stift aber nicht nur sehr dünn, sondern auch sehr glatt ist, wird dieses Gefühl wiederum gedämpft. Dank des Touchscreens kann man für das Schreiben auch einen beliebigen anderen Stift verwenden, so dass dieser Aspekt nicht allzu sehr ins Gewicht fällt.

Sehr gut durchdacht ist die Anordnung der Tasten. Gut für die Daumen erreichbar befinden sich links zwei Maustasten und rechts ein orangefarbener Trackpoint – auf dem weißen Gehäuse nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Die weiteren Tasten für Sonderfunktionen wie Bildschirm- und Geräteeinstellungen sind frei programmierbar. Es empfiehlt sich beispielsweise die Belegung dreier Tasten für das Verschieben von Dateien und die Bearbeitung von Dokumenten mit Ctrl+X (Ausschneiden), Ctrl+C (Kopieren) und Ctrl+V (Einfügen).

Richtig Spaß macht das Schreiben mit der am rechten und linken Rand einblendbaren Daumentastatur. Sie erinnert ein wenig ans SMS’en beim Handy, funktioniert aber nach kurzer Einarbeitung wesentlich besser, da jeder Buchstabe mit einem einzigen Tippen erreichbar ist. Gewöhnungsbedürftig

Bild: Notebookjournal.de/RT
Paceblade Easybook P7: Tastatur auch in schwarz mit vielen Sondertasten.
ist das alternativ nutzbare blaue Touch-Keyboard von Paceblade, das man mit einem wenig intuitiven Symbol verschieben kann und das auf Grund einer falschen Voreinstellung vom Entwickler bei der Windows-Anmeldung die Hälfte des Bildschirms in Anspruch nimmt. Auch fehlt eine Druck-Taste, um Screenshots anzufertigen.

Zu Microsofts Touch-Pack für die Origamis gehört nicht nur das bereits erwähnte trendige Sudoku-Spiel. Wichtiger ist die neue Benutzeroberfläche, die der des Media Centers ähnelt. Auf der in verschiedenen Farben verfügbaren Bildschirm füllenden Oberfläche finden sich direkte Links zu oft genutzten Programmen wie Mediaplayer, Internet Explorer, Mail-Programm, Messenger oder eben Sudoku. Natürlich kann man auch eigene Programme und Links hinzufügen.

Die Beta 2 von Windows Vista lässt sich auf einer separaten Partition problemlos installieren. WLAN- und Bluetooth-Treiber fehlen aber ebenso wie der VGA-Treiber, so dass man weder Daten austauschen noch Treiber aktualisieren

Bild: Notebookjournal.de/RT
Paceblade Easybook P7: Der Programmstarter erinnert an Media Center.
kann. Ein Manko, das dem noch jungen Gerät geschuldet ist und in späteren Beta-Versionen behoben werden dürfte. Da die im Lieferumfang enthaltenen Recovery-CDs unserem Testgerät nicht beilagen, konnten wir die Systemwiederherstellung nicht testen.

Auf die Fehlfunktion des Mikrofons und der zu großen Tastatur bei der Windows-Anmeldung angesprochen, haben wir von Paceblade-Manager Thomas Schippert aus München folgende Stellungnahme erhalten: "Die Fehler wurden mittlerweile behoben, so dass Ladengeräte einwandfrei funktionieren."

Auf der nächsten Seite: Unser Fazit:



 


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Kategorie:
Subnotebooks

Testergebnis
Subnotebooks
Paceblade Easybook P7
ungen?gend
Test vom 24.06.2006



PRO KONTRA

klein und handlich
schick
leicht
erregt Aufsehen
vollwertiges Notebook mit Windows XP
frei programmierbare Daumentasten
gut platzierte Maustasten
präzise reagierender Trackpoint
einblendbare Daumentastatur
Sudoku-Spiel mit Stifteingabe wie im Rätselheft
VGA- und LAN-Anschluss nur über derzeit nicht verfügbares Cradle
Bildschirmausrichtung nicht veränderbar
kein eingebautes Mikrofon
kein Fingerabdrucksensor
hoher Preis
kein DVI-Cradle geplant
wenig vorinstallierte Software



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