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TEST Packard Bell EasyNote V7800
Markanter Dual-Core-Allrounder mit flotter Grafik
von Ronald Tiefenthäler am Sa, 29.04.2006



Brillantes, helles und kontrastreiches 15,4-zölliges DiamondView-Display
Das Display des Packard Bell EasyNote V7800 macht uns sowohl bei der Beurteilung der Referenzfotos im Test als auch beim praktischen Arbeiten viel Freude. Mit einer

Bild: Notebookjournal.de/RT
EasyNote V7800: Das LCD unseres Testgerätes hat sich gute Noten verdient.
Bildschirmdiagonale von 15,4 Zoll und einer klassenüblichen Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten im 16:10-Format gewinnt das Breitbild-LCD des EasyNote V7800 zwar sicher keine Innovationspreise, dafür beweist das Display aber, dass Werbeversprechen der Hersteller manchmal auch durchaus der harten Praxisrealität standhalten können – zumindest bis zu einem gewissen Grad. Konnte uns das riesige 17-Zoll-Display des EasyNote W 3450 noch rein gar nicht von seinen propagierten Vorzügen überzeugen, schafft es das kleinere WXGA-Display des V7800 locker, uns mit einer durchwegs sauberen Bilddarstellung für sich zu gewinnen.

Bei der subjektiven Beurteilung der Bildqualitäten des 15,4-zölligen Breitbild-LCDs mit DiamondView-Technologie gefallen uns auf Anhieb die wunderbar gesättigten, leuchtend knackigen Farben. Die farblich üppig gestalteten Landschaftsfotos verfehlen ihre Wirkung auf dem 15,4-Zoll-LCD daher nicht. Im Klassenvergleich zu den bislang getesteten Panels

Bild: Notebookjournal.de/RT
EasyNote V7800: Brillante und neutrale Farbwiedergabe sorgt für Bildvergnügen.
beeindruckt das Display des Packard Bell EasyNote V7800 mit einer richtig satten Farbbrillanz und einem hohen Kontrastumfang. Trotz der hohen Farbsättigung kann das Display des V7800 auch beim Bewertungspunkt „Farbneutralität“ viele Punkte absahnen. Die farbliche Wiedergabe der Portrait-Referenzfotos gelingt dem Notebookdisplay nahezu genauso perfekt, wie dies unser hochwertiger und kalibrierter Referenz-LCD ViewSonic VP2030b zu tun pflegt. Allerdings handelt es sich beim ViewSonic-LCD auch um ein professionelles 20,1-Zoll-LCD mit teurer MVA-Technologie (Multidomain Vertically Aligned) und beim EasyNote V7800 um ein günstigeres TN-Display (Twisted Nematic). Umso höher ist daher die sehr gelungene Reproduktion der farblich besonders heiklen Hauttöne zu bewerten. Auch bei weißem Bildhintergrund können wir zumindest beim Display unseres Testkandidaten keine nennenswerte und subjektiv deutlich wahrnehmbare Farbverschiebung im Vergleich zum Testbild des ViewSonic VP2030b feststellen – klasse! Einzig die sehr stark spiegelnde Displayoberfläche gibt Grund zur Klage. Wie bei allen anderen „Spiegel-Displays“ ist dies ergonomisch bedenklich und für empfindliche Anwendern sicherlich ein Dorn im Auge.

Bei schwarzen und sehr dunklen Bildhintergründen zeigt das WXGA-LCD des Packard Bell EasyNote V7800 hingegen deutliche Schwächen. Die Hintergrundbeleuchtung schlägt hier deutlich und unregelmäßig vom unteren Bildrand nach oben hin durch. Besonders deutlich macht sich dies am unteren Bildrand mit einem rund 5 Millimeter hohen quer verlaufenden „weißen Band“ bemerkbar. Direkt darüber zum oberen Bildrand hin ist das Display dann sehr hell (heller Grauton), um dann etwas fleckig verwaschen wirkend in dunklere Farbnuancen

Bild: Notebookjournal.de/RT
EasyNote V7800: Das DiamondView-LCD weiß im Bildtest zu überzeugen.
überzugehen. Trotz der durchschlagenden Dominanz der Hintergrundbeleuchtung ist von den praktischen Auswirkungen beim Ansehen des DVD-Videotitels Der Herr der Ringe – Die zwei Türme insbesondere bei den dunklen Filmszenen nichts zu merken. Sowohl Farbbrillanz als auch Detailzeichnung überzeugt auf ganzer Linie. Auch beim kurzen Antesten im Ego-Shooter Doom 3 hat das DiamondView-Panel keine Schwierigkeiten. Die düstere Atmosphäre wirkt unheimlich plastisch und realistisch. Auch bei der Grundhelligkeit muss sich das Packard Bell EasyNote V7800 im Klassenvergleich nicht wirklich verstecken. Mit 125,6 cd/m² im Netzbetrieb und 123,8 cd/m² bei Akkulast liegt es in etwa gleichauf mit dem Acer Aspire 5652WLMi. Toshibas Satellite A100-169 (95,3 / 95,4 cd/m²), Lenovos ThinkPad T60 (101,2 / 65,9 cd/m²), Samsungs X60-T2300 Chane (103,8 / 100,9 cd/m²), Fujitsu-Siemens’ Amilo Pi1536 (104,8 / 107,2 cd/m²) und Asus’ A6JA-Q001H (112,3 / 81,1 cd/m²) haben jedenfalls in diesem Bewertungspunkt deutlich höheren Nachholbedarf. Der Klassenprimus Sony Vaio VGN-FE11M (270,9 / 270,1 cd/m²) demonstriert aber letztendlich, wie schwach das Gros der 15,4-Zoll-Notebooks eigentlich ausgeleuchtet ist.

Die Blickwinkelabhängigkeit fällt beim Packard Bell EasyNote V7800 sowohl horizontal als auch vertikal vergleichsweise gering aus. Dadurch lässt sich recht schnell ein kommoder Ablesewinkel für das Notebookdisplay finden. Dafür schlägt das LCD des EasyNote V7800 bei unserer objektiven 9-Zonen-Leuchtdichtemessung etwas über die Stränge. Bei der

Bild: Notebookjournal.de/RT
EasyNote V7800: Leider spiegelt das DiamondView-Display sehr stark.
Homogenität der Helligkeitsverteilung erreicht das Diamond-View-LCD keine Spitzenwerte. Unsere Labormessungen attestieren dem Breitbild-LCD im Netzbetrieb einen Helligkeitsunterschied von 31,9 Prozent zwischen dem mittleren oberen Bildsegment (147,1 cd/m²) und dem mittleren linken Messsektor (111,5 cd/m²). Bei Akkulast notieren wir für beide Messsegmente 144,9 cd/m² respektive 109,0 cd/m², das entspricht einer Abweichung von knapp 32,9 Prozent. Mit diesen erfassten Abweichungen bei der Helligkeit schafft es das LCD des EasyNote V7800 im Klassenvergleich lediglich ins Mittelfeld. Bei subjektiver Bildbetrachtung wirkt das LCD aber nicht wirklich fleckig. Das Anwenderauge wird dies eher als eine leichte diffuse Abdunkelung zu den Bildrändern hin wahrnehmen. Kurzum: Bleibt zu hoffen, dass der Anwender trotz der Qualitätsstreuung in der Serie ein zu unserem Testgerät äquivalentes LCD erhält. Denn dann erhält der Anwender ein wirklich farbenprächtiges und dabei dennoch neutrales Notebook-Display, dass sowohl für ambitionierte Fotoarbeiten als auch für den kurzweiligen Videospaß geeignet ist – ein klasse Allrounder eben.


Auf der nächsten Seite: Unser Fazit:


 


Kommentare zum Artikel ( 6 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

zu Speicheranbindung...
von Fallout am Mo, 08.05.2006 10:59 Uhr

sorry sollte schnipsel heißen, da es aber gerade um die
Mittagszeit ist und ich mir Gedanken über mein Essen gemacht
habe ;)
Speicheranbindung der Mobility X1600
von Fallout am Mo, 08.05.2006 10:56 Uhr

Hi Leute, laut ATI x1600 Spezifikationen sollten die
Mobility Radeons alle eine 128bit-Anbindung haben. Anbei ein
kleiner Spezifikationsschnitzek build by ATI :) ... die
Mobility™ Radeon® X1600 liefern dank der einmaligen
Ultra-Thread-Prozesse und des neuen
Ring-Bus-Speicher-Controllers mit einer Speicherschnittstelle
von maximal 128 Bit eine hervorragende...
AW: Packard Bell EasyNote V7800:<br>Markanter Dual-Core-Allrounder mit flotter Grafik
von Kristian Kübeck am Mo, 01.05.2006 09:56 Uhr

Ja, das kann durchaus gut sein. Alleine durch den kleineren
Grafikspeicher ist der starke Performanceverlust sonst wohl
kaum zu erklären. Die X1600 in dem von uns getesteten
Asus A6JA holt sich bei Bedarf zu ihrem fest verbauten, 256
MByte großen Grafikspeicher ebenfalls per Hypermemory
zusätzlichen Speicher aus dem RAM hinzu. Aufgrund ihrer guten
Performance...

Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Packard Bell EasyNote V7800
gut
Test vom 28.06.2006



PRO KONTRA

solides Kunststoffgehäuse
haptisch angenehme Tastatur
hochwertiges, großes Touchpad
Touchpad-Tasten aus Metall
Zusatztaste ECO (Silent-Modus)
flotte Dual-Core-Kernkomponenten
schneller DDRII-533-RAM
viel Massenspeicher
Double-Layer-DVD-Brenner
Festplattenrecovery
leises Betriebsgeräusch
geringe Erwärmung
WLAN für alle 3 Standards (a/b/g)
geringe Blickwinkelabhängigkeit
hohe Brillanz und satte Farben
neutrale Farbwiedergabe
integrierter Bass-Subwoofer
DVI-Anschluss
ExpressCard-Slot (34/54 mm)
statisch aktiver LCD-Deckel ("Fusselmagnet")
Druckfestigkeit Display-Deckel
Fn- und Strg-Taste vertauscht
keine Zusatztasten zur Mediensteuerung
träges Ansprechverhalten
zu geringe 3D-Leistung für eine X1600
HDD mit 4.200-RPM-Leistung
kein Bluetooth & Infrarot
kein VGA-Adapter
kein zusätzlicher PCMCIA-Kartenslot
stark spiegelndes Display
Durchschlagen der Hintergrundbeleuchtung
teils fehlerhafte Dokumentation
keine Recovery-CD/DVD



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