Das Pansonic CF-W4 ist mit einem kleinen 12,1-Zoll LCD im 4:3-Format ausgerüstet, welches eine maximale Auflösung von 1024 x 768 Pixeln (XGA) erreicht. Besonders gut haben uns die vorbildlichen Antireflex-Eigenschaften gefallen, wodurch es selbst bei einer hellen Lichtquelle im Rücken des Anwenders nicht zu spiegeln beginnt. Zusammen mit einer maximalen Helligkeit von mäßigen 120 cd/m² eignet es sich dadurch auch eingeschränkt für den Betrieb im Freien, solange der Anwender eine direkte Sonneneinstrahlung vermeidet. Der Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Bereich liegt bei etwa 28 Prozent, was sich subjektiv in einer leicht fleckigen Darstellung ausdrückt, die sich bei verminderter Helligkeit noch verstärkt und dann sofort auffällt. Des Weiteren sticht unseren Testredakteuren sofort ein heller, horizontal verlaufender Streifen am unteren Bildrand ins Auge, an dem die Hintergrundbeleuchtung besonders hell durchschlägt. Da sich dieser im Windowsbetrieb in Höhe der Taskleiste befindet, stört er beim Arbeiten allerdings weniger.
Das Finden eines kommoden Neigungswinkels ist beim kleinen CF-W4 etwas schwieriger als bei anderen Notebooks seiner Klasse, denn es weist eine überdurchschnittliche vertikale Blickwinkelabhängigkeit auf. Horizontal geht der Blickwinkel dagegen in Ordnung und bewegt sich im Klassendurchschnitt. Bei der Betrachtung unserer Referenzfotos fällt uns im linken Bereich ein leicht rötlicher und im rechten Bereich
ein leicht gelblicher Farbstich auf. Für Fotoarbeiten ist es daher nicht geeignet. Umfangreiche Bildbearbeitung wird mit dem kleinen Display wahrscheinlich aber sowieso niemand ernsthaft geplant haben. Farbbrillanz und -sättigung sind als gut einzustufen.
Zur kabelgebundenen Kommunikation ist das Panasonic CF-W4 mit dem üblichen LAN-Anschluss und der obligatorischen Modemschnittstelle ausgestattet. Im Gegensatz zu allen anderen Schnittstellen werden nur diese beiden durch eine Gummiklappe vor Staub geschützt – seltsam. Drahtlos findet der Anwender dank Intels Pro/Wireless 2915ABG-Karte weltweit problemlos Anschluss, da diese alle drei WLAN-Standards unterstützt. Über einen Schalter an der Stirnseite des CF-W4 lässt sie sich außerdem komfortabel aktivieren beziehungsweise deaktivieren. In der Praxis enttäuscht das Testgerät jedoch durch seine schlechte WLAN-Empfangsqualität. Selbst in weniger als einem Meter Abstand und Sichtverbindung zum Router verbindet es sich „nur“ 36 bis 48 MBit/s. Unter schwierigen Empfangsbedingungen riss die Verbindung dann auch schnell ab, während ein daneben stehendes HP compaq nx6125 problemlos mit einer Übertragungsrate von 11 MBit/s die Verbindung zum Netzwerk hielt.
Bei den übrigen Schnittstellen enttäuscht das CF-W4 durch seine spartanische Ausstattung. Es gibt nur zwei USB-Anschlüsse, einen VGA-Anschluss und einen Kartenleser für
SecureDigital-Karten. Bluetooth, Infratrot und Firewire fehlen wie ein S-Video-Ausgang gänzlich – bei diesem Preis etwas unverständlich. Für zusätzliche Erweiterungen stehen zumindest noch ein PCMCIA-Steckplatz und ein Anschluss für den
Mini Port Replikator von Panasonic zur Verfügung. Mit einem Marktpreis von rund 170 Euro ist dieser bessere USB-Hub jedoch viel zu teuer.