Nicht nur die üblichen Netbook-Hersteller schicken ihre Minis ins Rennen. Auch immer mehr Andere springen auf den Netbookzug auf. Testeten wir neulich erst ein Netbook von Archos, haben wir jetzt den 10-Zoller von
nVidia Produktpartner Point auf View auf dem Schreibtisch.
Die Intel-Plattformen geben den Herstellern nur wenige Möglichkeiten sich von der Konkurrenz abzusetzen. In der Regel sind in den meisten Netbooks die Atom Prozessoren N270 oder N280 von Intel verbaut. Aus diesem Grund definieren sich die vorderen Ränge besonders stark über die Akkulaufzeit und das Display.
Konfiguration Point of View mobii
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Intel Atom N270, 1,60 GHz
- 1 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
- Intel Graphics Media Accelerator 950
- 10,2“, 1024x600 (SVGA), matt
-
160 GByte SATA-Festplatte
- Multi-Card-Reader, VGA, 3x USB 2.0
- Windows XP Home
- Preis:
349 Euro
Link: Weitere Informationen im Datenblatt
Point of View versucht seine Kunden durch
knallige Farben auf sich aufmerksam zu machen. So gibt es Netbooks der Modellreihe mobii in weiß, schwarz, blau, rot, hellgrün, orange und bald auch in pink.
Weiterhin bietet Point of View ein
umfassendes Angebot an Zubehör in den entsprechenden Farben an. Henkeltasche, Messagerbag und Mäuse in verschiedenen Farben und Mustern. So sind dem
individuellen Design keine Grenzen gesetzt. Eine
Linuxversion ist ebenfalls erhältlich (
ab 319 Euro).
Abgesehen von der Farbvielfalt erwartet den potenziellen Käufer aber
kein optischer Supergau. Das Design ist eher
schlicht dafür aber elegant gehalten. Auf der Klavierlackoberfläche unseres blauen Testmusters sind Fingerabdrücke nahezu unsichtbar.
Wer sich für ein mobii in schwarz entscheidet wird das jedoch nicht bestätigen können. Prinzipiell gilt: je heller die Farbe desto unsichtbarer die Fingerabdrücke (sofern es der Käufer nicht mit einer matten Oberfläche zu tun hat).
Die
Arbeitsumgebung ist matt gehalten. An der Verarbeitung haben die Tester im Großen und Ganzen nichts auszusetzen. Den einzigen wirklich großen Patzer erlaubt sich der Hersteller Point of View bei den
Scharnieren. Diese halten zwar den Notebookdeckel gut fest,
knacken aber unheimlich sobald der Deckel fast ganz geschlossen wird. Beim Öffnen tritt dieses Geräusch nicht auf.