Was macht ein gutes Desktop-Replacement aus? Leistung wie der Rechner unterm Tisch? Genau – das bieten aber bereits einige. Ein großes Display und Gaming-Tauglichkeit? Sicher – doch auch das bieten schon andere.
High-End Hardwarekomponenten für höchste Ansprüche? Fehlanzeige.
18 Zoll Notebooks wie
HP HDX18,
Acer Aspire 8930G oder
Sonys AW-Serie sind bislang sehr gute Multimedia-Notebooks. Die verbauten Grafiklösungen sind allerdings nichts für ambitionierte Spieler.
Um Far Cry 2 oder Race Driver GRID in
FullHD ordentlich spielen zu können, bedarf es mehr als beispielsweise eine Nvidia GeForce 9700M GT.
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Clevo M980NU - Cyber System QX18, mySN XMG8, DevilTech HellMachine SLI
Mehr Grafikleistung in einem 18 Zoll Notebook bietet Cyber System mit dem QX18. Wie bei allen Notebooks von Cyber System ist auch das QX18 frei
konfigurierbar.
Die Ausstattungsmöglichkeiten sind
umfangreich. Von einer Nvidia GeForce GTX 260M Grafikkarte bis hin zu zwei GeForce GTX 280M GPUs ist alles möglich. Auch die Prozessorenpalette reicht vom Intel Core 2 Duo P8700 bis hin zum mobilen Quadcore Spitzenmodell QX9300.
Ist natürlich alles eine Frage des Geldbeutels. Unsere Testkonfiguration kostet ca. stolze 3.500 Euro. Dafür bekommen Interessenten Intels neues mobiles 2-Kern Spitzenmodell, den
T9900 mit 3,06 GHz,
zwei Nvidia GeForce GTX 280M Grafikkarten mit satten 2 GByte GDDR3 VRAM,
4 GByte DDR3 RAM und 2 x 320 GByte Festplatten im RAID-Verbund.
Ausstattung:
- 18,4 Zoll
FullHD Display (1920 x 1080)
- Intel Core 2 Duo
T9900 (3,06 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 2 x Nvidia GeForce
GTX 280M SLI (2048 MByte GDDR3 VRAM)
-
2 x 320 GByte Festplatten (7.200 U/min, RAID-Verbund)
- DVB-T Tuner, Fernbedienung, HDMI, eSATA
- Windows Vista Ultimate 64 BIT
- Preis: ca. 3.413 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Das
6-Kilo-Notebook macht in seiner Gesamtheit einen
hochwertigen Eindruck. Clevo setzt großflächig auf schwarzen
Hochglanzlack. Der Deckel, die Handballenauflage und Multimedia-Leiste sind damit überzogen.
Das sieht schick aus. Zieht allerdings
Fingerabdrücke magisch an. Putzen gehört zur Tagesordnung. Zudem sollten sich Nutzer davor hüten mit einer Armbanduhr oder ähnlichem Schmuck zu arbeiten. Denn die Oberflächen sind für
Kratzer anfällig.
Trotz der
wuchtigen Ausmaße wirkt das Chassis nicht ganz so
klobig wie beispielsweise das
D901 von Clevo. Zu verdanken ist das der
Keilform. So fällt die Unterseite nach vorne hin ab.
Neben der neuen Hochglanzoptik setzt Clevo auf viele
LED-Leuchteinheiten, beispielsweise im Deckel, in den Lüfteröffnungen oder als
Umrandung des Touchpads. Diese lassen sich auch mit unterschiedlichen Farben hervorheben.
Ohne Tadel ist beim M980NU die Verarbeitung. Nichts knarzt oder gibt unerfreuliche Geräusche von sich. Alles sitzt fest und wirkt sehr robust. Das neue große Scharnier im
Zylinder-Look überzeugt mit einer sehr guten Beweglichkeit.
Einem Trend kann sich auch Clevo nicht verschließen. So verbauen die Chassis-Macher eine Tastatur mit
freistehenden Tasten, a la Sony. Vieltipper werden damit keine Probleme haben. Dank des
kurzen Abwärtshubes und der
guten Federung mit ausreichend Feedback sind schnelle Anschläge gewährleistet. Einzig bei starkem Druck gibt das Keyboard
mittig leicht nach.
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist in unserem Testmodell eine englische Tastatur verbaut. Das ist natürlich nicht der Standard. Interessenten können bei der Bestellung aus
verschiedenen Layouts wählen. Darunter auch das Deutsche.
Wie Platzhalter und etwas verloren wirken die
G-Keys links neben der Tastatur. Dabei handelt es sich um 8
frei programmierbare Tasten, mit denen Nutzer häufig benutze Programme schnell und einfach starten können.
Über der Tastatur befinden sich die
Softtouch-Tasten für die Multimediasteuerung. Sie besitzen keinen Druckpunkt und reagieren bei der geringsten Berührung durch die Haut.
Gewöhnungsbedürftig ist das in die Handballenauflage
eingelassene Touchpad. Es setzt sich nur optisch durch die
blaue Umrandung ab und ist durch die Hochglanzoberfläche
unangenehm zu bedienen. Allerdings werden sicherlich die meisten Käufer eines DTR auf eine
externe Maus zurückgreifen.
Mit dem M980NU geht Clevo in die
richtige und
zeitgemäße Richtung, denn den bisherigen Chassis wie
D901 oder
M570 merkt man die lange Einsatzzeit an.