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TEST MSI GT725Q-9047VHP
Testupdate: GT725 mit Quadcore
von Marco Obendorf am Mi, 20.05.2009



Testupdate


Anfang April testeten wir bereits den 17 Zoll Gamer MSI GT725, welches in Sachen Preis/Leistung nach wie vor Spitze ist – ca. 1.300 Euro.

Durch die Übertaktungsfunktion erreicht der verbaute Intel Core 2 Duo P9500 Prozessor Leistungswerte eines T9800 und mit der ATI Mobility Radeon HD4850 Grafikkarte lassen sich alle aktuellen Spiele mit hohen Details flüssig spielen.

Zum Test – MSI GT725 – Leistungsträger mit HD4850

Jetzt hat MSI ein Update des GT725 herausgebracht. Im GT725Q werkelt nun ein Intel Core 2 Quad Q9000 mit 2 GHz und anstatt rot-schwarz ist das Chassis silber-schwarz. Gleiches macht MSI bei den 15 Zoll Pendants GT627. Auch hier ist die Dual-Core Variante rot, während die Quadcore-Version in einem silbernen Gewandt daher kommt.

Welche Vorteile bringt der Quadcore Prozessor im GT725 und lohnen sich die Mehrkosten von 250 Euro? Das klären wir in diesem Artikel.

Da sich die GT725 Modelle nur in wenigen Punkten unterscheiden, gehen wir in diesem Testupdate nur auf die Themen ein, die sich im Vergleich zum ersten Test verändert haben. Alles Weitere, wie Infos zum Display, der Ausstattung, dem Sound und der Verarbeitung findet ihr im ersten Artikel zum GT725:

Link: Verarbeitung und Optik
Link: Ausstattung, Sound und Display

Ausstattung MSI GT725Q:
- 17 Zoll WSXGA+ Display (1680 x 1050)
- Intel Core 2 Quad Q9000 (2 GHz)
- 4 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
- ATI Mobility Radeon HD4850 (512 MByte GDDR3 VRAM)
- 500 GByte Festplatte (5400 U/min)
- eSATA, HDMI, 7.1 Audio-Ports, Bluetooth, WLAN mit n-Draft
- Windows Vista Home Premium 32 Bit
- Preis: ca. 1.550 Euro

Detaillierte Ausstattung im Datenblatt


Im Vergleich zum rot-schwarzen Antlitz des Dual Core Modells GT725 wirken die silbernen Applikationen im GT725Q nicht so verspielt. Das GT725Q ist "erwachsener".

Link: 25 Fotos MSI GT725Q in der Galerie


Bild: notebookjournal.de/sj
Arbeitsumgebung GT725Q

Bild: Notebookjournal/RT
Arbeitsumgebung GT725
Wie bei den 15 Zoll Modellen des GT627 hat MSI auch bei der 17 Zoll Quadcore-Variante die Tastatur überarbeitet. Die Pfeiltasten wurden vergrößert und sind nun gut benutzbar. Mittig gibt die Eingabe bei etwas stärkerem Druck aber immer noch nach.

Leistungscheck ohne Übertaktung
Beim Test des 15 Zoll Pendants GT627Q blieb die Turbo (Übertaktungs)-Funktion des Q9000 ohne Wirkung. Leider ist das beim GT725Q nicht anders.

Bild: notebookjournal.de/mO
Q9000 im CPUz-Vergleich

Zwar verfügt es über die gleichen BIOS-Einstellmöglichkeiten wie das GT725 mit P9500 Prozessor. Änderungen an den Übertaktungseinstellungen, wie die Erhöhung auf eine 24%ige Übertaktung, bleiben aber nahezu ohne Wirkung.

Lediglich bei 16% - 24%iger Übertaktung (Bios) erreichen wir eine Erhöhung des Taktes um 0,08 GHz Unsere Benchmarks bleiben von dem geringen Mehrtakt unbeeindruckt.

Dazu der Übertaktungsvergleich im MSI GT725 mit P9500 Prozessor:


Bild: notebookjournal.de/mO
Leistungplus durch Übertaktung im Vergleich

Durch den geringen Takt von 2 GHz hat es der Q9000 Prozessor im GT725Q schwer. Besonders im direkten Vergleich zu dem GT725 Modell mit übertakteten P9500 Prozessor (2,93 GHz bei 16%iger Übertaktung). Den Takt-Vorsprung können auch die 2 Kerne mehr nicht wett machen, wie unsere Benchmarks zeigen.


Bild: notebookjournal.de/mO
PassMark Performance Test

Einzig im PassMark Performance Test – bewertet das komplette System aus CPU, RAM, HDD, GPU - kann sich das GT725Q (1.039 Punkte) vor dem GT725 (963 Punkte) platzieren.


Bild: notebookjournal.de/mO
CPU-Benchmark Povray

Der CPU-Benchmark Povray zeigt, was passiert wenn Nutzer mit einer Anwendung arbeiten, die nicht von mehr als 2 Kernen profitieren – 1.040 Sekunden. Hier fällt das GT725Q mit dem Q9000 aufgrund des geringen Taktes hinter Notebooks zurück, die beispielsweise mit einem P8600 Prozessor ausgestattet sind. Und auch im PCMark Vantage erreicht das GT725 Modell mit P9500 Prozessor einen besseren Wert (4.487 Punkte) als das Quadcore Modell – 4.264 Punkte.


Unsere Tests zeigen, dass sich der Quadcore Prozessor nur bei Anwendungen lohnt, die mit mehr als 2 Kernen umgehen können. Wer vermehrt mit solchen Anwendungen arbeitet, für den ist der Q9000 durchaus eine Überlegung wert.

Erfreulich ist, dass MSI im auch GT725Q die schnelle 500 GByte Festplatte von Western Digital (WD5000BEVT-22ZAT0) verbaut. Trotz der 5.400 U/min lässt die HHD, mit Übertragungsgeschwindigkeiten von knapp 70 MByte/s im sequentiellen Lesen und 75 MByte/s im sequentiellen Schreiben, viele mobile 7.200er Festplatten hinter sich.

In der Regel liegt der Durchsatz bei mobilen Festplatten mit 5.400 U/min zwischen 40 und 50 MByte/s.

Programme die von Quadcore-CPUs profitieren
Wer mit Bild-, Ton-, oder Videoanwendungen arbeitet, der profitiert schon jetzt von mehr als 2 Kernen. Aktuelle Versionen diverser Video-Bearbeitungsprogramme wie Microsoft Windows Movie Maker, Adobe Premiere, Corel Ulead Videostudio, Cyberlink Power Director oder auch Pinnacle Studio nutzen mehr als 2 Kerne. Auch Packprogramme wie 7-Zip oder Winrar komprimieren große Dateien mit 4 Kernen etwas schneller.

Weitere Video- und Musik-Programme die 4-Kern-CPUs nutzen:
- Pegasys Tmpgenc
- Cinema Craft Encoder
- Flask-MPEG
- Microsofts Media Encoder
- Nero Recode
- Codecs Divx, M-JPEG2000, Nero Digital und Xvid
- Steinberg Cubase
- Sony Sound Forge

Geht es in den Anwendungsbereich für Profis sind Vierkern-CPUs schon fast ein muss. Nicht nur das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop, auch 3D-Animations- und Modellierungs-Programme wie Adobe After Effects, Maxon Cinema 4D R10, Autodesk 3D Studio Max und Maya wissen mit mehr als 2 Kernen umzugehen.

Aber was bringt der 4-Kern-Prozessor in Spielen? Bzw. welches Modell bietet die bessere Spieleleistung das GT725 mit übertaktbaren P9500 Prozessor oder das GT725Q mit der Vierkern-CPU Q9000? Auf der nächsten Seite im Gamecheck erfahrt ihr es.


Auf der nächsten Seite: Gamecheck

Anwendung
Performance Test (Pass Mark Rating)Punkte1039.3
Cinebench R9.5 (Multiple CPU Render Test)Sekunden19
Cinebench R9.5 (Single CPU Render Test)Sekunden56
GeekbenchPunkte339.2
Povray 3.6 (CPU)Sekunden1040
Festplatte
Performance Test (Sequential Read)in MB/s69.8



 


Kommentare zum Artikel ( 8 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

Standard Turbo Modus bei mir
von trkiller am Mi, 09.12.2009 03:02 Uhr

Also bei mir geht der Quad bis 2354MHZ hoch im Turbo Modus und
ohne Turbo läuft es bei 2261MHZ ohne das ich was geändert habe
alles Standard Die Tastatur ist das schlechteste an dem Gerät
aber sonst ist das Ding einfach nur perfekt
AW: Testupdate: GT725 mit Quadcore
von PoisonIvy am Mo, 24.08.2009 12:14 Uhr

Hi und hat MSI schon geantwortet warum der Turbo beim Quad
nur 2% ausmacht? Nachdem ich die GraKa (GF 6800go) meines
Amilo nun schon zum 2-ten mal im Backofen wiederbelebt habe
wirds doch mal Zeit für ein neues Notebook:) Hier noch ne
Frage an die Profis habt ihr ne Erkärung für das
Phänomen: Also wie erwähnt die GraKa in meinem Laptop hatte
den Geist...
AW: Testupdate: GT725 mit Quadcore
von Ferax am Fr, 22.05.2009 08:27 Uhr

Toll ein Dual Core der 900Mhz mehr Takt hat und dann davon
sprechen dass das GT725Q schlecht ist ... :D. Passt irgendwie
nicht oder? Ich denke mit 2,3 Ghz wäre der Quad schon ein gutes
Stück schneller. Kommt halt ganz darauf an wie die Spiele die
Kerne nutzen. Solange es heute keinen Nachteil gibt (Siehe
GT627Q Test) und morgen die Unterstützung nur besser werden
kann,...

Kategorie:
Gaming ab 17"

Testergebnis
Gaming ab 17"
MSI GT725Q-9047VHP
gut
Test vom 20.05.2009


Aktuelle Note: ausreichend  Erklärung

PRO KONTRA

3D-Leistung
Quadcore CPU
Geringe Wärmeentwicklung
Kontraststarkes Display
Sehr schnelle Festplatte
Turbo-Funktion ohne Wirkung
Displayhelligkeit
Akkulaufzeit



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01805 / 009777 (Euro 0,14/Min)

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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
April 2009