„MSI X-Serie – 16:9 Breitbild, LED-Display und flach wie eine Flunder“ – so titelt MSI über seine neuste Slim-Wunderwaffe für Consumer. Schaut aus wie ein
MacBook Air, hat mehr Anschlüsse als ein solches – kostet aber 700 Euro weniger. So in der Art wünscht sich MSI sicher die Wahrnehmung seines 900 Euro teuren
13.4-Zollers X340.
Der Preis ist definitiv ein Argument für das optisch gelungene
1.3 Kilogramm Subnotebook. Jedoch fragen sich die Tester, können auch die Verarbeitung und die Laufzeit den hohen Mobilitätsansprüchen gerecht werden?
MSI bereitet dafür den Weg und wählt den abgespeckten
Intel ULV-Prozessor SU3500. Typischerweise sind die Intel ULV-Prozessoren deutlich leistungsstärker als Intels Netbook Prozessor Atom. Nicht aber in diesem Fall, da es sich beim SU3500 um einen
Single-Core handelt. Mehr dazu in der Rubrik Leistung.
Konfiguration Slim-Notebook MSI X340-SU3523VHP (white)
- Intel Core 2 Solo
SU3500; Intel GM45 Chipsatz
- 2 GByte DDR2-Arbeitsspeicher
- Intel
X4500 Grafik
-
250 GByte SATA-Festplatte
-
13.4-Zoll TFT (1366x768 Pixel, 720p)
- Bluetooth, WLAN Draft-N
- 3x USB, VGA, CardReader, LAN,
HDMI, CardReader
-
1.34 Kilogramm
- zirka
900 Euro
Link: Details im Datenblatt MSI X340-SU3523VHP
Wird alles was dünn ist ein Renner? Betrachten wir zuerst die
optischen Facetten des MSI X-Slim 13-Zollers. Die Form erinnert tatsächlich 1:1 an das MacBook Air. Das Chassis (Unterseite) wird zu den Seiten und der Front hin extrem dünn, fast schon scharfkantig.
Im geschlossenen Zustand schließen Deckel und Unterseite exakt aufeinander ab (kein Spalt). Dies führt einerseits zu einem wohlgeformten Eindruck, andererseits aber zu
Schwierigkeiten beim Öffnen.
An der Front sind Chassis und Deckel zwar etwas versetzt, dennoch sind die Tester zum
Einsatz der Fingernägel beim Öffnen gezwungen. Der Deckel schließt nämlich so gut ab, wir benötigen deutliche Kraft, um die Verbindung wieder zu lösen.
Das
Gehäuse, wenn die Tester versuchen es zu verziehen, gibt sich
fest und steif. Dennoch entdecken wir Makel bei der Verarbeitung. Die Fläche der
Handballenauflage sitzt von oben auf dem Gehäuse. An der Front lässt sich diese Platte
leicht anheben, wobei ein Spalt erzeugt wird.
Das
Scharnier ist schwergängig, den Deckel müssen die Tester also mit beiden Händen öffnen. Bei Zug- oder holperigen Autofahrten wird die
nachwippende Anzeige stören.
Das
Netzteil kommt leider in der unpassenden Farbe schwarz daher. Hier hätte MSI in diesem Preissegment etwas mehr Sorgfalt walten lassen können. Bspw. Dell zeigt, dass flache Notebooks auch flache Netzteile haben können.