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TEST Sony Tablet S
Gelungener Spät-Start?
von Guido Nedden am Do, 13.10.2011



Tablet im Magazin-Format
Statt Marktführer Apple zu imitieren, hat Sonys Tablet S eine eigene Formsprache. Es läuft von hinten nach vorne konisch zu und erreicht so in liegender Position einen flachen, angenehmen Lesewinkel. Oberseite und Unterseite sind schwarz, die von hinten nach vorn sich verjüngenden Seitenkanten sind silbern.


Die Rückseite ist leicht abgerundet und besitzt wie etwa zwei Drittel der Unterseite eine Punktstruktur, was haptisch ein angenehmes Gefühl gibt. Vorteil dieser Oberflächenbeschaffenheit ist auch, dass das Tablet S nicht aus der Hand rutscht und sicher auf selbst glattesten Tischplatten liegt. Das Tablet S wiegt 598 Gramm und ist somit minimal leichter als das iPad 2 (610 Gramm), aber etwas schwerer als das Samsung Galaxy Tab 10.1 (574 Gramm).

Die glänzende Oberseite beherbergt ein 9,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Damit ist das Anzeigebild etwas kleiner als bei 10-Zoll-Geräten, die Pixeldichte aber etwas höher. Wie bei allen Tablets sind bei Sonnen- oder ungünstiger Lichteinstrahlung störende Reflexionen an der Tagesordnung.

Anschlüsse und Ausstattung
Die Schnittstellen sind dünn gesät. Es gibt nur einen Micro-USB-Port und einen SD-Card-Slot. Von der Gehäusehöhe her wäre ein normaler USB 2.0-Anschluss möglich gewesen. Auch einen HDMI-Ausgang sucht man vergebens. Das Fehlen dieser Anschlüsse überrascht. Selbst Sonys eigenes Memory Stick-Format wird nicht unterstützt, nur die herkömmlichen SD-Kartenformate. Der Anschluss für das Netzteil ist auch gleichzeitig Dockanschluss. Der Kopfhöreranschluss schließt dann das minimale Schnittstellenportfolio ab.



Aktuelle Angebote (13.10.2011)
Sony Tablet S (sony.de) - 479 Euro
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Die üblichen 1 GByte Arbeitsspeicher und in unserem Testgerät 32 GByte Festspeicher – je nach Ausstattung gibt es auch nur 16 GByte – hat Sony seinem Tablet eingebaut. WLAN nach aktuellem Standard (802.11b/g/n) und Bluetooth beherrscht das Gerät in der Version 2.1 inklusive EDR. Für Videochats ist die Frontkamera mit 0,3 Megapixeln geeignet, während die Rückkamera mit 5 Megapixeln für Foto- oder Videoaufnahmen taugt. Als Prozessor mit Grafikeinheit hat Sony Nvidias Tegra 2 mit 1 GHz Taktfrequenz genutzt.










Auf unserem Testgerät war bereits Android 3.2 installiert. Die Minilautsprecher – an den schwarzen Schlitzen an den beiden Seiten erkennbar – geben auch keinen besonders guten Sound. Sie klingen mitunter sogar blechern. Es empfiehlt sich die Nutzung eines Kopfhörers.Neben dem Netzteil ist im Lieferumfang nichts weiter enthalten. Das Netzteil hat das Standarddesign und unterscheidet sich nicht von anderen Notebook-Netzteilen.


Auf der nächsten Seite: Bedienung, Anwendung und Akku



 


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Kategorie:
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PRO KONTRA

robuste Verarbeitung
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zum Marktstart kaum Spiele im Playstation Store



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