Vaio-Laptops besitzen für Viele den Haben-Wollen-Faktor. Grund hierfür sind nicht die Konfigurationsdaten sondern das Vaio-Image und die Optik. Wir haben uns den
VAIO VGN-NS38M/W als günstigsten
Vaio-Einsteiger in die Redaktion geholt.
Sony brachte Anfang August 2009 seinen Consumer-Einsteiger
Vaio VGN-NW11S/S auf den deutschen Markt. In der Redaktion überzeugte der 15,6-Zoller durch eine vergleichsweise starke Grafikkarte und sehr geringe Abwärme und Lautstärke. Die Vorgaben bei der Mobilität verfehlte das derzeit
760 Euro teure NW11S/S-Modell jedoch.
Wer genau auf den Euro schauen muss, aber trotzdem einen Vaio haben möchte, der entdeckt vielleicht unser
Testgerät in vielen
Online-Shops. Der VAIO VGN-NS38M/W ist dort bereits ab
645 Euro zu haben. Wer auf die ATI Mobility Radeon HD 4570 im NW11S/S verzichten kann, für den könnte das NS38M/W eine geldsparende Alternative sein.
Datenblatt Sony VAIO VGN-NS38M/W
- Prozessor: Intel Pentium Dual Core T4200 2,0 GHz
- Arbeitsspeicher: 4.096 MByte
- Festplatte: 320 GByte, Western Digital, WD3200BEVS-26VAT0
- Anschlüsse: 4 x USB, FireWire, ExpressCard34, Audio, VGA, LAN, Modem, 2 x CardReader: SD-Card & MagicGate
- TFT / Auflösung: 15.4“ WXGA Glare-Display 1.280 x 800
- Laufwerk: DVD RW AD-7590S
- Preis:
ab 649 Euro
Link: Alle Details im Datenblatt zum VAIO VGN-NS38M/W
Der NS38M/W hat mit dem aktuellen Consumer-Modell auf optischer Seite nur eine Gemeinsamkeit: Die strukturierte-Oberfläche. Es handelt sich per Definition zwar nicht um eine „Naturhythm“-Oberfläche, doch der
angenehme haptische Effekt bleibt derselbe. Chassis und Deckel liegen angenehm matt auf der Hand. Keine Spur von schmierigen, glatten und verspiegelten Außenhäuten, wie sie bei so vielen Notebooks eingesetzt werden.
Schwachpunkt der Verarbeitung ist der
Deckel. Dieser ist an sich recht steif, beim Verwinden mit zwei Händen wirkt das eingesetzte TFT-Panel jedoch klapperig. In normalen Betrieb wird dieses Manko aber überhaupt nicht auffallen.
Das Bild des Vaio NS38M/W lässt sich kurz mit
dezent beschreiben. Wenn die Aufkleber von der Handballenauflage entfernt werden, so bleibt eine
weiße, cleane Oberfläche. Dies wird lediglich neben dem Power-Schalter durch drei Status-LEDs (NumLock etc.) und zwei Funktionstasten aufgebrochen. Das lästig blinkende Lämpchen der Festplatte oder auch das Power-On-LED befindet sich an der Frontseite und ist daher kaum störend.
Die weiße Fläche mit den kleinen Vertiefungen könnte sich jedoch schon bald als
Schmutzfänger entpuppen. Nicht nur kleine Fliegen stürzen sich mit Vorliebe auf die weiße Fläche. In den Vertiefungen sammelt sich mit der Zeit Schmutz und kann nur mit Mühen wieder entfernt werden.