Vor einiger Zeit war das Asus M60J im MediaMarkt erhältlich. Damals hieß es Asus PRO62J und kostete knapp 1.000 Euro. Der aktuelle Preis liegt bei zirka 1.350 Euro. Einziges Extra ist die zweite Festplatte und damit eine Gesamtkapazität von einem Terabyte. Wir testen das Asus PRO62J mit einem Mainboard des Asus M60J und einer Solo 500 GByte Festplatte.
Asus setzt beim M60J auf glänzende Oberflächen. Einen sanften Farbwechsel von Silber zu Schwarz finden wir auf Chassis und Deckel. Glücklicherweise überwiegt die silberne Lackierung und hält somit das Notebook weitestgehend frei von auffälligen Fingerabdrücken. An den Seiten und der Unterseite prägt mattes und raues Plastik die Optik und Haptik.
Über der Tastatur beherbergt das Asus M60J viele sensitive Tasten, die bei Betätigung im kühlen Blau leuchten. Auch die Status-LEDs an der Vorderkante und neben den beiden Lautsprechern verrichten ihren Job in hellem Blau. In dunklen Räumen sind die LEDs etwas aufdringlich.
Die beiden Lautsprecher sitzen an den Scharnieren und sind von einem silbernen Metallring umgeben. Auch die Tasten des Touchpads glänzen silbern und werten den Eindruck des Asus-Notebooks auf.
Mit einer Höhe von über vier Zentimetern ist das Asus M60J ein ziemlich wuchtiges Gerät. Auch bei geöffnetem Display ist das Chassis noch gut drei Zentimeter hoch. Viele 16-Zoll Notebooks sind bis zu einen halben Zentimeter flacher. Der wuchtige Eindruck wird von der enormen Tiefe des Notebooks unterstützt. Mit fast 28 Zentimetern überragt des Asus M60J sogar einige 17-Zoll-Notebooks. Ganz gut erkennt man an dem großen Displayrahmen die überproportionalen Dimensionen des Asus M60J.
Ich kann nicht nachvollziehen, dass ein Gerät wie das Asus M60J den 1. Platz in der Kategorie Multimedia erklimmt bei so offensichtlichen Mängeln (Display, Tastatur, Lüfterverhalten). Nur ein schneller Chipsatz mit sehr guter CPU und GPU machen eben noch kein Topgerät. Ich finde, wenn ein Hauptkriterium wie z. b. das Display so mangelhaft ist, dann kann...
Das mit dem einsparen bei den Displays kann ich an sich zwar nicht für gut heißen, aber man kanns nachvollziehen. Denn es ist eher möglich sich nen externen großen Monitor zu holen, als die GPU oder CPU nachzurüsten. Kann mich noch an Zeiten erinnern wo ein 14" Asus Display noch 1440x990 hatte :-/ und die heutigen 15" bieten noch nicht mal mehr so eine große Auflösung.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
ASUS M60J-JX019V
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des ASUS M60J-JX019V wurde am 19.06.2013 errechnet.
Der Gamecheck zeigt schnell und einfach, welche Spiele auf dem Notebook getestet wurden. Flüssig spielbar bedeutet ab einer durchschnittlichen Framerate von mindestens 25 FPS.
Grün: Das Spiel ist in der vom Notebook maximal unterstützten Displayauflösung mit maximalen Details flüssig spielbar.
Gelb: Das Spiel läuft mit reduzierten Grafikeinstellungen, bspw. mit einer geringeren Auflösung und/oder niedrigeren Details
Rot: Das Spiel ist auch in geringen Auflösungen und/oder niedrigen Details nicht flüssig spielbar.