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TEST HP Envy 13
Teurer Stylomat
von Robert Tischer am Mi, 02.12.2009



HPs MacBook Pro?
Klasse Verarbeitung und ansprechendes Design, muss es immer Apple sein? Nein … sagt HP und stellt mit dem Envy 13 einen robusten, aber teuren 13,1-Zoller auf.


Zugeben, das Design erinnert stark an die MacBook Pro von Apple. Ein Apple-Klon ist das HP Envy 13 dennoch nicht. Wie das Datenblatt verrät, setzt Hewlett Packard mit stromsparenden Prozessor, Hybrid-Grafik und Zwei-Akku-Betrieb auf Mobilität.


Datenblatt des HP Envy 13
CPU: Intel Core 2 Duo SL9400 (1,86 GHz)
RAM: 3 GByte DDR3 Arbeitsspeicher (max. 5 GByte)
HDD: 250 GByte mSATA Festplatte (1,8-Zoll, 5400 U/min)
Grafik: ATI HD 4330 (512 MByte GDDR) und Intel GMA 4500 (shared)
LED: 13,1-Zoll WXGA-Display (1366 x 768 Pixel)
Ports: 2x USB, HDMI, Audio In/Out (Kombi)
Besonderheiten: zweiter Akku (Slice) für simultanen Zwei-Akku-Betrieb, SD-Karte (2 GByte), Tasche, Ethernet-USB-Adapter
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-Bit
Preis (UVP): 1699 Euro
Marktpreis: 1568 Euro bei notebooksbilliger.de

Hewlett Packards MacBook Pro?
Flach, stabil, Aluminium. Das Design des HP Envy 13 erinnert stark an ein MacBook Pro von Apple. Das Chassis kann sich Vergleichen mit dem Unibody von Apple nicht erwehren: Das Touchpad wird zum Multi-Touch-Trackpad, die schwarze Tastatur mit freistehenden Tasten und der haptische Eindruck des Envy 13 – all das lässt Erinnerungen an das MacBook Pro 13 wach werden.

Trotz aller Ähnlichkeit zum Pro, das HP Envy 13 wirkt runder und eleganter. Während die MacBooks mit vertikalen Seitenwänden daher kommen, ziehen sich beim Envy 13 die Seitenwände zurück. Auch das dunklere Silbergrau lässt das Envy zurückhaltender erscheinen.


HP Envy 13:
Bild: notebookjournal.de/MM
HP Envy 13: "Metal
Etching" Design
In die Handballenauflage hat HP ein „Metal Etching-Finish“ gestanzt, was optisch gelungen ist und leicht schwitzigen Händen mehr Halt bietet. Trotz der vielen kleinen Absenkungen haben wir keine unangenehmen Druckstellen auf der Hand gespürt. Eher die scharfen Kanten am Rahmen des Chassis und des Displays können störend wirken. Vor allem beim Transportieren des Envy fallen die scharfen Kanten immer wieder auf.

HP Envy 13:
Bild: notebookjournal.de/MM
HP Envy 13: "Metal Etching" Design

Unserem Testgerät liegt ein Slice-Akku bei. Dieser versteckt sich unter dem Chassis und fällt somit kaum auf. Wer im mobilen Einsatz auf den gut 670 Gramm schweren
HP Envy 13: Beide Akkus fast so schwer wie das Envy
Bild: notebookjournal.de/MM
HP Envy 13: Beide
Akkus fast so schwer
wie das Envy
Zusatzakku verzichten möchte und kann, hat vorerst mit der Arretierung zu kämpfen. Die beiden Schieberegler an der Unterseite befinden sich an der Vorder- und Rückseite des Envy, wodurch sich der Slice-Akku nicht in einem Zug entnehmen lässt. Leider fehlt dem Zusatzakku ein Anschluss für das Netzteil. Um den Akku zu laden, muss dieser an das Envy angeschlossen sein.


Auf der nächsten Seite: Verarbeitung, Display, Eingabe


 


Kommentare zum Artikel ( 5 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Teurer Stylomat
von Nobody am So, 06.12.2009 20:34 Uhr

Multitasking schon mal gehört? ja ? und siehe da du hast die
Antwort. Wenn mehrere Anwendungen ihre Daten auf den Ram
schreiben wird dieser bald voll. Dann muss auf der Platte
geschrieben werden muss und die ist entscheidend langsamer. Und
das OS braucht auch noch etwas RAM.
AW: Teurer Stylomat
von MacGeifer am So, 06.12.2009 20:28 Uhr

hm wieso bemängelt ein erfahrener notebooktester bei sonem
gerät "nur" 3gb ram??? wüsste keine anwendung, die mit 3gb
oder mehr was anfangen kann, die auf sone leistungskrücke
gescheit läuft. is ja auch nich dafür gedacht....also wird
geld, gewicht und strom gespart. selbst moderne spiele
verarbeiten selten mehr als 2gb und videobearbeitung oder cad
fällt ja mal...
AW: Was für ein Schwachsinn!
von Nobody am Do, 03.12.2009 17:01 Uhr

Selten so einen Mist gelesen! Auf der einen Seite: "Aber
ehrlich: Wir können uns das Envy nicht mit einem matten Display
vorstellen" Nicht zu fassen einen Spiegel zu loben! Aber das
hier: "Die Anschlussvielfalt enttäuscht. Uns fehlt hier eSATA,
USB und ein Netzwerkanschluss mit Gigabit Geschwindigkeit. Ein
3G-Modul für mobiles Internet (UMTS) fehlt dem Envy 13...

Kategorie:
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins

Testergebnis
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
HP Envy 13
sehr gut
Test vom 01.12.2009


Bonuspunkt: Akku-Slice
Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

perfekte Verarbeitungsqualität
lange Akkualufzeit mit 2. Akku
helles Display
ausgezeichnete Blickwinkel
geringe Abwärme
scharfe Kanten am Gehäuse
Lüfter klackert bei mittlerer Drehzahl
lange Akkuladezeit
wenig Anschlüsse



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Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 1568 €

Hersteller-Preis
1700 €

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01805 / 652180 (Euro 0,14/Min)

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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
November 2009