"Elegant und kostengünstig, mit den für Sicherheit in Unternehmen unerlässlichen Funktionen."
Die Produktbeschreibung von HP lässt Selbstzweifel vermissen. Und tatsächlich kann das
Design des ProBook 5310m auf Anhieb
überzeugen. Ob aber Angesichts eines Listenpreises von
939 Euro auch das
Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig ist, will dieser Test zeigen.
Eckdaten HP ProBook 5310m (VQ469EA)
- Intel Core 2 Duo SP9300 CPU mit 2,26 GHz
- 2 GB RAM
- 320 GB Festplatte mit 7200 U/min
- 13,3"-Display mit 1366 x 768 Pixeln
-
DisplayPort, 3 USB 2.0 Anschlüsse, Gigabit-LAN
- Windows 7 Professional (32 Bit)
- Gewicht: 1,7 kg
- Preis:
Ab ca. 900 Euro
Link: Alle Details zum HP ProBook 5310m (VQ469EA) im Datenblatt
Link: Spezifikationen des ProBook 5310m auf der HP-Seite
Design ...
Nachdem das
HP Envy 13 bereits für offene Münder in der Redaktion und für leere Brieftaschen bei den Käufern gesorgt hat, waren wir gespannt auf die neue "Business-Mittelklasse" von HP.
Link: Test HP Envy 13
Dem treuen Leser werden Ähnlichkeiten zum
Acer Aspire 3810T-354G32N auffallen: Ähnlich wie das Langlauf-Wunder von Acer bietet das HP ProBook 5310m ein
13,3“ Display mit einer Auflösung von
1366 x 768 Pixeln, eine Tastatur mit voneinander getrennten Tasten, und es
verzichtet auf ein optisches Laufwerk.
Link: Test Acer Aspire 3810T-354G32N
Im Gegensatz zu Acers Mobility-Flunder ist das HP ProBook 5310m jedoch
komplett in schwarz gehalten. Die Handballenauflage und der Displaydeckel sind aus
mattem Aluminium gefertigt, was für eine angenehme Haptik und eine bessere Wärmeabgabe sorgt.
Für den Displayrahmen, die Tastatureinfassung und das Touchpad wurde
Hochglanz-Kunststoff verwendet. Positiver Effekt: Die dezent eingearbeiteten glänzenden Bestandteile lockern das Design auf. Sie helfen dem ProBook 5310m, den schwierigen Spagat zwischen
modernem Design und
zurückhaltender Eleganz optimal zu meistern. Anders ausgedrückt: Das HP ProBook 5310m ist zurückhaltend genug für das Business-Meeting, aber stylish genug für den E-Mail-Check in der Szene-Bar.
Eine
sparsame Verwendung von Leuchten und
Zusatztasten unterstreicht den eleganten Eindruck:
Zurückhaltend ist an der linken Gehäusefront eine blaue Status-LED für die Festplatte eingearbeitet. Auf weitere Leuchtspielereien wird zugunsten der
Übersichtlichkeit verzichtet; lediglich die Power-Taste und die rechten Sondertasten sind ebenfalls dezent beleuchtet.
Selbst die
Unterseite des HP ProBook 5310m (bestehend aus einem haptisch angenehmen, gummierten Kunststoff) wirkt
aufgeräumt: Die übliche
Aufkleber-Flut wurde intelligent in den Akkuschacht verbannt.
... und Verarbeitung
Die
Verarbeitung setzt den positiven Eindruck fort: Die Handballenauflage ist äußerst stabil und gibt nur unter extremen Druck nach. Der Verzicht auf ein optisches Laufwerk erhöht die
Verwindungssteifigkeit des gesamten Gehäuses.
Selbst die
Gehäuse-Unterseite (bei den meisten Notebooks ein klassischer Schwachpunkt) überzeugt durch eine
außergewöhnliche Stabilität.
Lediglich der
Displaydeckel gibt unter Druck leicht nach, was sich aber nicht auf das angezeigte Bild auswirkt.
Der einzige wirkliche Kritikpunkt ist der
Akku: Dieser sitzt bei unserem Testgerät
locker und hat seitlich so viel Spiel, dass er sich
leicht verschieben lässt. Die Gefahr des Herausfallens besteht hingegen nicht.
Das Display wird von dem einzigen
Displayscharnier zwar sicher in dem voreingestellten Winkel festgehalten. Bei Erschütterungen jedoch kann das Scharnier ein
Wackeln des Displays nicht verhindern. Für den Einsatz in Bus & Bahn wäre also ein
steiferes Displayscharnier besser gewesen.