Kann so viel Leistung im Notebook
gekühlt werden? Schon die 15.6- und 16-Zoll Core-i7-Modelle von Acer, Asus und MSI konnten beweisen, dass intelligente Kühlsysteme auch übertaktbare Turbo-Mode-Prozessoren kühlen können. Wir haben einen
Stresstest aus FurMark und Prime95 benutzt. Der Prozessor bleibt jederzeit
unter 83 Grad Celsius.

Bild: Notebookjournal/SJ
i5-520M: Unter Dauerbelastung durch Furmark und Prime95 erhitzt sich der
Prozessorkern auf höchstens 82 Grad Celsius.
Der etwas nervige Lüfter hat die Abwärme sehr gut im Griff. Auch nach einem Stresstest mittels FurMark und Prime95 steigen die Temperaturen an der
Oberseite des Gehäuses
nicht über 34 Grad. Dieser Wert ist punktuell auf einer einzigen Taste gemessen. Der Durchschnitt der Temperatur liegt auf der Arbeitsumgebung bei nur 29,5 Grad Celsius.
Die geringen maximalen Temperaturen sind umso beachtenswerter, weil wir diese nach einem
mehrstündigen Stresstest für Prozessor und Grafikkarte (Intel HD im Prozessor) gemessen haben. Trotz seines hohen
35 Watt TDP zeigt sich der Core i5 520M von seiner positiven Seite.

Bild: Notebookjournal/SJ
i5-520M: Im Stresstest liegt der Takt aller vier Kerne bei 2.53 GHz, das liegt
nur knapp über dem Standardwert.
Die
Bodenplatte hat deutlich mehr zu bieten. Wir messen an einem kleinen Punkt
42 Grad, in direkter Umgebung des Luftauslasses sind es
38 Grad. Für das vergleichsweise Flache Gehäuse hält sich die Abwärme aber in Grenzen. Die genannten Temperaturen haben wir
punktuell erfasst, die Flächen bleiben oben (28 – 32 Grad) wie unten (28 - 35) deutlich kühler.
Der Lüfter
lärmt unter Last, als wolle das Gehäuse gleich abheben. Während dieser kontinuierlichen Belastung schwankt die Drehzahl alle 5 Minuten zwischen Laut und noch Lauter. Die
Drehzahl bleibt ansonsten konstant.
Wird die Last plötzlich komplett auf null gesetzt, so legt sich auch die Lautstärke in mehreren Stufen
binnen 30 Sekunden auf ein sehr geringes Level. Leider nervt die Kühlung gerade im
Idle-Zustand. In das sanfte Rauschen mischt sich ein
deutlich hörbares Pfeifen – welches nur auf niedrigster Drehzahl verschwindet.
Im Sommer 2009 hatten wir das Chassis schon einmal im Test, auch jenes Testgerät produzierte ein unangenehm helles Geräusch.
Link:
Test Hawkforce M15.S1
Die
Slow-Taste über der Tastatur erweist sich für die Lautstärke als wenig hilfreich. Sie hebt zwar den TurboBoost auf und sorgt damit für einen geringeren Stromverbrauch. Die
Umdrehungen des Lüfters werden aber nur bei Last hörbar gesenkt. Wenn der Lüfter im Office-Betrieb ohnehin auf niedrigster Stufe dreht, dabei aber immer noch deutlich hörbar ist, so hat die Betätigung der Slow-Taste keine Auswirkungen.