Lenovos Value-Serie sollte der früher ausschließlich auf professionelle Nutzer ausgerichteten Notebooksparte neue Käufer bescheren. Der Versuch ging auf. Neben Heimanwendern griffen vor allem auch preisbewusste Business-Kunden zu den Value-Notebooks.
Gründe für den Erfolg lagen neben der
guten Verarbeitung sicher auch in den
Eingabegeräten, welche
ähnlich hochklassig waren wie bei den renommierten
ThinkPads. Auch in Tests konnte das N200 mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam machen.
Link: Test zum
Lenovo N200 TY2B3GE
Der Nachfolger Lenovo N500 brachte ein schmaleres,
modernes Design. Zudem glänzte das N500 mit einem (bei Einstiegsnotebooks bis heute seltenen) HDMI-Ausgang.
Link: Test zum
Lenovo N500 NS738GE
Verzichtet wurde bei dem N500 allerdings auf das „Clamshell“-Design, bei welchem der Displaydeckel bündig mit dem Chassis abschließt, und so das Panel optimal schützt.
Die Redaktion war daher gespannt auf den Nachfolger des N500, welchen wir in der
Einstiegsvariante ohne Betriebssystem erhielten:
Eckdaten Lenovo G530 NSH3FGE:
- Intel Dual Core T3400 2.16 GHz
- 3072 MB DDR2 RAM
- 250 GB Festplatte
- 15.4" WXGA VibrantView
- DVD Dual Double Layer Brenner
- WLAN b/g, Webcam
- Preis: ab 400 Euro
Das Design blieb gegenüber dem N500
unverändert. Als einzige Neuerung ist jetzt auch der Displaydeckel in Schwarz gehalten, was gediegener aussieht. Ansonsten dominiert ein spartanisches, funktionelles Design.
Verändert hat sich hingegen die Verarbeitung, welche etwas schlechter geworden ist:
So gibt die
Handballenauflage auf der linken Seite unter Druck
deutlich nach. Das wäre beim N500 noch undenkbar gewesen. Auch lässt sich das Chassis minimal
leichter verwinden als noch bei den Vorgängern. Dennoch verfügt das Lenovo G530 über eine
insgesamt solide Verarbeitung.