Das
TJ65 von Packard Bell ist für
weniger als 600 Euro erhältlich und unterbietet damit die meisten Billigheimer des Mutterunternehmens Acer.
In letzter Zeit hatte die Redaktion eine Vielzahl von Notebooks in der Redaktion, die das Versprechen
Performance zum kleinen Preis erfüllen wollen. So das Asus X64VG, das Toshiba L500-164 und das Acer Aspire 5739G-664G32MN.
Link: Asus X64VG-JX007V Der 16-Zoller, bestückt mit Pentium T4300 und Geforce GT 220M, hat uns bei der Mobilität überrascht und mit einer geringen Abwärme/Lautstärke überzeugt. Die 3D-Leistung kann sich trotz DDR3 VRAM für ältere Spiele sehen lassen. Für aktuelle Games reduziert man die Details. Den 16-Zoller gibt es ab
599 Euro.
Link: Toshiba L500-164 Der silberne 15.6-Zoller ist mit aktuell
749 Euro zwar nicht supergünstig, doch mit starkem Intel
Core 2 Duo P8700 (2.5 GHz) und der Mobility Radeon
HD4650 (1 GByte DDR3 VRAM) konnte er die Spiele-Freunde in der Redaktion durch ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis überzeugen. Lediglich die geringen Display-Kontraste haben uns nicht gefallen.
Link: Acer Aspire 5739G-664G32MN Für
680 Euro wechselt das Aspire 5739G in der Konfiguration mit Core 2 Duo
T6600 (2.2 GHz) und NVIDIA GeForce
GT240M (1024MB GDDR3) den Besitzer. Ein Preis/Leistungs-Verhältnis, das sicher nicht nur der Redaktion gefällt.
Dem Kampfpreis von
579 Euro zum Trotz, besticht das TJ65 mit akzeptabler Verarbeitungsqualität und guten Allroundfähigkeiten. Ob das Packard Bell TJ65 noch weitere Qualitäten - oder doch bemerkenswerte Schwachstellen - aufweist, werden wir in diesem Testbericht zu Tage bringen.
Datenblatt Packard Bell Easynote TJ65:
CPU: Intel
Pentium T4300 (2.1 GHz, 1 MByte L2-Cache)
RAM:
4 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
HDD:
320 GByte Festplatte, 5400 rpm
GPU: Nvidia
Geforce GT 240M (1 GByte DDR3)
LCD:
15.6-Zoll WXGA-Display (
1366 x 768 Pixel)
Ports:
4x USB, HDMI, VGA, Ethernet, Audio In/Out, DVD-Brenner
Ausstattung: WLAN,
S/PDIF,
Bedienungsanleitung
Preis:
ab 579 Euro
Details im
Datenblatt
Das
Easynote TJ65 vermittelt einen
eleganten Eindruck. Durchweg verhilft
glänzendes und mattes Schwarz zur Zurückhaltung. Selten, aber dennoch auffällig, sorgt
mattes Silber für Akzente. Die Arbeitsoberfläche ist von einer silbernen Leiste umrahmt, welche bei genauerem Betrachten lieblos an den Scharnieren endet.
Das Verbindungsstück zwischen den Scharnieren erinnert an die „TUBA-Bassrolle“ an einigen Acer Aspire Modellen, ist aber am TJ65 nur zur Dekoration gedacht. Die
Handballenauflage ist Mattschwarz und somit weniger anfällig für Fingerabdrücke als der Rest des Notebooks. Die Leiste zwischen Tastatur und „TUBA-Dekorolle“, sowie der komplette Deckel, glänzen in
schwarzem Klavierlack.
Auf der schwarzen Deckelrückseite sind kleine
silberne Waben einlackiert. Aus der Entfernung ist die Wabenstruktur kaum zu erkennen, sie sorgt aber für Aufmerksamkeit beim Betrachter.
Auffällig ist die Gestaltung des
Touchpads. Vor allem die verspiegelte Wipptaste sticht aufgrund ihrer
Überlänge hervor. An den Seiten steht die Taste um jeweils 15 Millimeter über. Ebenfalls von einigen Acer-Notebooks kennen wir die Positionierung des Touchpads in der linken Hälfte der Handballenauflage.