Mit der VAIO X-Serie präsentiert Sony ein ultramobiles Subnotebook der Extra-Klasse, das die Herzen anspruchsvoller und designorientierter Anwender höher schlagen lässt.
So beschreibt Sony seine Vaio X-Serie. Das extrem leichte und fast schon hauchdünne Mini-Notebook soll Käufer ansprechen, denen Ästhetik und ein wenig Angeberei wichtig sind. Der Hersteller spricht von „Ästhetik-Fans mit Premium-Anspruch“.
Wir wollen in diesem Test herausfinden, ob der 11.1-Zoller diesen hohen Anspruch erfüllen kann.
Dass wir es nicht mit einem Leistungs-Boliden zu tun haben, das verrät ein kurzer Blick auf das Datenblatt. Für wen eignet sich die Konfiguration, die sich nicht zwischen Netbook und Subnotebook entscheiden kann?
Sony VAIO X: Ob Netbook- oder Subnotebook-Klasse. 766 Gramm sind eine krasse Hausnummer.
Das Vaio X ist so hoch wie die Display-Panels unserer Test-Notebooks dick sind. 13,9 Millimeter misst der Mini Vaio und wiegt dabei nur 766 Gramm. Auch die Optik weist deutlich darauf hin, dass wir es mit einem sehr leichten Subnotebook zu tun haben. Die Seiten stehen nicht einfach aufrecht, sondern sind nach innen gerichtet. Das erlaubt ein zügiges Öffnen in hektischen Situationen.
Der Hersteller hat sich zur Freude der Fingerabdruck-Hasser für matte Oberflächen entschieden. Wahrscheinlich führte der Weg zwangsläufig zur matten Optik, denn das Gehäuse besteht aus Carbonfaser. Die Bodenplatte besteht aus einem rutschfesten Material. Die Oberseiten, wie Handauflage und Deckel, besitzen eine glattere Haptik.
Das Vaio X hat nicht viele Anschlüsse, weil diese schlichtweg zu groß für die kleinen Abmessungen des Gehäuses sind. Ein Ethernet-Port ist zum Beispiel 12 Millimeter hoch. Wie soll ein solcher in ein 9 Millimeter hohes Chassis passen? Sony hat sich hierfür den aufklappbaren LAN-Anschluss ausgedacht. Bei Bedarf entsteht damit ein Ethernet-Port. Wenn aber keiner benötigt wird, so hält sich dessen Existenz vornehm zurück.
Der VGA-Anschluss für externe Monitore hatte Glück, er ist nur 8 Millimeter hoch. Da Sonys 11.1-Zoller ein typisches Geschäftsführer-Werkzeug werden will, hat der Hersteller auch ein 3G-Modul für den mobilen Web-Zugriff integriert. Der Steckplatz für die Sim-Karte befindet sich unter dem Akku.
Es ist schon verdammt sexy das Teil, aber für den Preis geht Atom einfach gar nicht. Selbst als ich den bei ebay für einen lila Schein weniger gesehen habe, konnte ich mich nicht dazu durchringen. Meinetwegen zusammen mit UMTS-Vertrag für 500. Mehr ist eine Atom-Plattform einfach nicht wert, egal wie gut sie aussieht und wie viele Tweaks Sony einbaut.
Nicht nur das, es wird auch noch quasi ein fest eingebauter Akku gefordert!
Der Vergleich mit eeepc, wind und co. hinkt angesichts des Preises auch gewaltig!
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Sony VAIO VPC-X11S1E/B
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Sony VAIO VPC-X11S1E/B wurde am 21.05.2013 errechnet.