Wer einen Ersatz für seinen Desktop-PC sucht, für den bietet Toshiba jetzt eine preislich interessante Alternative. Des
Satellite P500 bietet nicht nur ein
18,4 Zoll großes Display, sondern richtet sich durch Ausstattungsmerkmale, wie einem
Blu-ray Brenner, an multimediainteressierte Nutzer.
Das P500 hat aufgrund desselben
Gehäuses äußerlich viel gemeinsam mit dem kürzlich getesteten Spitzenmodell von Toshiba, dem
Qosmio X500. Im Inneren dagegen sind beide Modelle von Grund auf verschieden. Das X500 ist als Spielenotebook natürlich mit
deutlich stärkeren Hardwarekomponenten bestückt und kostet dementsprechend auch
einiges mehr – ca. 1.600 Euro.
Dagegen richtet sich das P500 mit dem verbauten Intel Core 2 Duo
P8700 Prozessor und der Nvidia GeForce GT 230M Grafikkarte an
weniger leistungsorientierte Multimediafans. Toshibas Satellite P500-12E ist in unserem
Preisvergleich ab etwa
1.170 Euro gelistet.
Ausstattung:
-
18,4 Zoll
HD+ Display (1680 x 945 Pixel)
- Intel Core 2 Duo
P8700 (2,53 GHz)
-
6 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
GT 230M Grafikkarte (1 GByte DDR3 VRAM)
-
500 GByte Festplatte (5.400 U/min)
-
Blu-ray Brenner, beleuchtete Tastatur,
HDMI-CEC
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Preis: ca.
1.170 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Aufgrund des
gleichen Chassis übernimmt das P500 die
positiven und die
negativen Eigenschaften vom
Qosmio X500. Letztere sind allerdings deutlich in der
Unterzahl.
Im Gegensatz zum X500 wurden die roten Applikationen gegen
silberne getauscht. Die stellen zu dem sonst
dunklen Klavierlack, inklusive
Fusion-Finish im Streifenlook, einen
schicken Kontrast. Optisch macht der 18-Zoller einen
hochwertigen und
edlen Eindruck. Allerdings geht der stark auf
Kosten der Sauberkeit. Denn überall hinterlassen Nutzer ihre
Fingerabdrücke. Selbst die
lackierte Tastatur bleibt davon nicht verschont. Was für den einen oder anderen
Vielschreiber durchaus als
störend empfunden werden kann.
Dafür spendiert Toshiba dem Keyboard eine
einstufige Hintergrundbeleuchtung. Im Auslieferungszustand wird sie aktiviert, sobald eine Taste betätigt wird. Nach 15 Sekunden ohne Eingabe geht die Beleuchtung
automatisch aus.
Über die
erweiterten Einstellungen im BIOS lässt sich die Verzögerung zum Deaktivieren vergrößern bzw. eine
manuelle Aktivierung einstellen (FN + Y). Die Leuchtintensität ist dabei ein
gelungener Kompromiss aus nicht zu hell und nicht zu dunkel.
Feedback und Federung der Tasten sind
sehr gelungen. Genauso wie die
Größe der Tasten und das
Layout. Allerdings gibt das Keyboard wie beim X500 an einigen Stellen
zu leicht nach.
Links neben der Tastatur befindet sich ein Bedienfeld mit
Softtouch-Tasten für die
Multimediasteuerung. Die Tasten lassen sich sehr gut bedienen. Wie bei der Beleuchtung der Tastatur kann der Sound und die Beleuchtung der Multimediasteuerung im BIOS de- bzw. aktiviert werden.
Das Touchpad besitzt eine
ausreichende Größe und aufgrund einer
angerauten Oberfläche lässt sich der Mauszeiger
präzise und
zielsicher navigieren. Direkt über dem Mausersatz befindet sich eine
dezent weiß beleuchtete Leiste, welche dem Nutzer anzeigt, ob das Touchpad aktiviert ist.
An der Verarbeitung des Gehäuses gibt es wie beim X500 nur
wenig auszusetzen und sie ist insgesamt
gut. Das Chassis verfügt über eine
hohe Stabilität und
Festigkeit. Erst bei
übertrieben starkem Druck lassen sich Bereiche auf der Arbeitsumgebung zum Nachgeben zwingen.
Dem Deckel
fehlt diese Stabilität etwas. So ist die Verwindungssteifigkeit nur
durchschnittlich und die Rückseite lässt sich zudem
leicht eindrücken.
Überzeugen kann das
große Scharnier bei der Beweglichkeit. Durch die massive Unterseite ist ein Öffnen mit
einer Hand problemlos möglich.