Wer auf der Suche nach einem kleinen, mobilen Computer ist, der muss vor Betrachtung einer Vielzahl von Modellen eine grundlegende Entscheidung treffen. Was darf es sein? Ein
Netbook oder ein
Subnotebook?
Netbooks legen typischerweise sehr hohe Laufzeiten von 5 bis 8 Stunden vor, sind aber in ihrer Leistungsfähigkeit beschnitten. Sie haben meist kein HDMI und schon YouTube-Videos zwingen die
schwache Hardware in die Knie. Dafür ist der Preis nicht zu schlagen. Gute Netbooks von Asus, Acer, Lenovo oder MSI kosten um die 300 Euro oder sogar weniger.
11,6-Zoll-Subnotebooks wie das Toshiba Satellite
T110-10R sollen Käufer begeistern, die sich nicht mit der schwachen Hardware eines Intel-Atom-Netbooks zufrieden geben. Ein ordentlicher Intel-Prozessor, eine Chipsatz-Grafikkarte mit HD-Unterstützung und ein flüssiges
Windows 7 Betriebssystem.
Wie viel Notebook steckt aber wirklich im Satellite T110-10R mit seinem
Core-Solo Pentium-Prozessor? Dieser Testbericht bringt in Erfahrung, ob sich 200 Euro Aufpreis gegenüber einem 12-Zoll Atom-Netbook wirklich lohnen.
Datenblatt Toshiba Satellite T110-10R
- Prozessor: Intel Pentium Solo SU2700, 1.3 GHz, 2MB L2
- Grafik: Intel GMA 4500MHD
- Anzeige: 11.6-Zoll, 1366 x 768, 720p, nicht entspiegelt
- Arbeitsspeicher: 3 GByte RAM DDR2
- Festplatte: 250 GByte, Toshiba, 5.400 rpm
- Anschlüsse: WLAN a/g/n, Bluetooth
- Akku: 5.600 mAh
- Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64bit
- Preis:
ab 499 Euro im
Preisvergleich oder bei
notebooksbilliger.de
Link: Alle Details im Datenblatt zum Toshiba Satellite T110-10R
Toshibas 11.6-Zoller ist kein unscheinbares Subnotebook. Die
glänzenden Flächen des Deckels und der Handballenauflage rufen ständig: Schau hin! Hier bin ich! Und das machen wir gern, denn das Imprint-Muster mit den
Karo-Streifen sieht edel aus und lässt Neider aufblicken.
Eine aufgesetzte
Chrom-Leiste (Kunststoff) rahmt das Chassis ein. Da sie die Status-LEDs und die Maustasten einbezieht, ergibt sich ein stimmiger runder Eindruck. In den deutlichen Spalt zwischen Chrom-Leiste und Handauflage wird sich nach einiger Zeit der Benutzung Schmutz sammeln. Dasselbe gilt für das eingesetzte Satellite-Logo.
Die
Bodenplatte hat an der Frontseite eine Muster-Struktur. Diese erhöht die Griffigkeit und zudem sitzen die Lautsprecher hinter der Maserung.
Das Gehäuse des Satellite T110-10R ist
stabil, wir können es mit zwei Händen nur leicht verbiegen. Die rechte und linke
Handballenauflage sitzt fest, wenn wir beide Hände in typischer Schreibhaltung auflegen. Das ganze Chassis gibt aber leicht in Richtung Tischplatte nach, was an den
weichen Standfüßen liegt.
Den
Deckel können wir leider nicht auf mehr als 135 Grad öffnen. Für kleine Menschen kein Thema, größere könnten Sichtprobleme beim Betrieb auf dem Schoß bekommen.
Keine Probleme wird jedoch das
Scharnier machen. Es sitzt
fest in seiner Verankerung am Rahmen und hält das TFT in jeder Position fest. Zum Öffnen des T110 benötigt der Nutzer beide Hände. Die straff eingestellten Scharniere empfinden die Tester als angenehm.
Die
Bodenplatte gibt an keiner Stelle auch nur ein Stückchen nach. OK, an fast keiner Stelle, die Abdeckung des mittleren Schachtes (Arbeitsspeicher und WLAN/Bluetooth-Modul) gibt auf Druck nach. Um die Festplatte vor äußeren Auswirkungen zu schützen, ist die Abdeckung des
HDD-Schachtes aus
Aluminium statt aus Kunststoff.