Toshiba stößt mit seinem Mini-Notebook auf einen gesättigten Markt vor. Dort haben nur solche Modelle eine Chance, die entweder beim Preis oder bei den Merkmalen hervor stechen. Toshiba kann keine solchen Merkmale bieten, das NB200-113 ist ein
fast schon langweiliger Mini mit einer
sehr guten Tastatur.
Technisch haben wir es mit einem typischen
Intel Atom System zu tun, das entsprechende Leistungswerte abliefert. Die
Mobilität hält sich mit dem 3-Zellen-Akku in engen Grenzen:
Gut drei Stunden sind möglich.
Weder bei den Anschlüssen noch bei der Anzeige leisten sich die Japaner Highlights. Die Anschlüsse hören nach USB, VGA, LAN und Audio auf. Die Anzeige ist lediglich
durchschnittlich hell (maximal 211 cd/m²) und bietet nur geringe Kontraste (1:178). Weiterhin müssen NB200-113-Nutzer mit
Reflektionen auf dem Schirm leben. Die 10.1-Zoll Anzeige ist
nicht entspiegelt.

Bild: Notebookjournal/SJ
Toshiba NB200-113: Die geringe Laufzeit von nur gut 3 Stunden (3-Zellen-Akku)
ist kein Glanzstück
Lobenswerter sind dagegen die
Eingabegeräte und die allgemeine Verarbeitung. Die Tasten bedienen sich ordentlich, auch wenn die fast rechteckigen Tasten ein eigenartiges Format haben. Das
Touchpad, welches bisweilen bei Mini-Notebooks zu einer winzigen Fläche verkommt, ist sehr groß und bedient sich angenehm.
Das
Gehäuse und der Deckel sitzen fest und lassen sich nur an wenigen Stellen eindrücken. Weiterer Pluspunkt ist der Datenschutz durch einen
3D-Sensor in der Festplatte. Beim Herunterfallen soll das die Festplatte retten – selbst wenn das Notebook zerbricht.