Nachdem
namenhafte Hersteller wie Asus und FSC ihre externen Grafikbeschleuniger nicht auf dem Markt etablieren konnten,
versucht nun ein Underdog die Goldgrube auszuschöpfen. Mit der
ViDock 2 kann ein
Office-Notebook zum Spiele-Notebook erweitert werden, und das mit
handelsüblichen Grafikkarten aus dem Desktopsegment.
Hawkforce hat uns freundlicherweise ein Testgerät zur Verfügung gestellt. In der ViDock ist eine
ATI Mobility Radeon HD 4670 verbaut. Die
1024 MByte DDR3 Videospeicher finden wir auch in den aktuellen High-End Grafikkarten für Notebooks. Die Taktraten liegen bei 750 MHz (GPU) und 873 MHz (Speicher).
Im Hawkforce-Onlineshop kann die
ViDock für 200 Euro bestellt werden. Wer eine Grafikkarte nicht selber einbauen möchte, der kann zwischen vier ATI-Grafikkarten wählen. Ein
Bundle mit einem 13-Zoll Notebook und einer ViDock soll demnächst angeboten werden.
Die ViDock 2 wird über den
34mm ExpressCard-Slot an ein Notebook angeschlossen, damit ist der maximale Datentransfer
auf 250 MByte/s begrenzt. Dies entspricht der einfachen PCI-Express Geschwindigkeit (PCIe x1). Im Desktopbereich hat sich seit einiger Zeit der PCIe 2.0 x16 etabliert, diese Schnittstelle stellt theoretische 8.000 MByte/s und ist damit
32mal schneller als der ExpressCard-Slot.
Eine
weitere Einschränkung finden wir bei der Kompatibilität des Betriebssystems. Die ViDock arbeitet nicht unter Windows Vista oder XP. Also haben wir
Windows 7 auf dem Hawkforce Mobile.ForceM13.S1 installiert. Neben dem Notebook ist auch ein
externer Monitor von Nöten, da bis jetzt kein Notebookdisplay über einen externen Videoeingang verfügt.
Konfiguration des Hawkforce-Notebooks:
- Intel
Core 2 Duo T6400 (2 GHz)
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2 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
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250 GByte SATA-Festplatte
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13,3-Zoll WXGA Display (1280 x 800 Pixel)
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Intel GMA 4500HD
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ExpressCard (34mm), 3x USB, VGA, Ethernet-LAN, DVD-RW, Modem, Audio In/Out, Fingerprint, Webcam
Mit diesem
typischen Office-Notebook machen wir uns an den Gamecheck.