Toshiba bringt mit dem Qosmio X770-107 einen 17“ Gamingboliden mit 3D-Display auf den Markt. Ermöglicht wird dies durch die 3D Vision Technik von Nvidia. Um die nötige Leistung kümmern sich ein Intel Core i7 und eine flotte Geforce GTX 560M mit 1536MB dezidierten Grafikspeicher. Trotz neuem Look ist das Qosmio X770 ein alter Bekannter,
denn das Gehäuse ist baugleich zu dem Toshiba Satellite P775-100. Damals konnte das Gerät trotz einiger Kritikpunkte die Note „sehr gut“ erhalten. Kritisiert wurde unter anderen die schwache Spieleleistung im 3D-Modus. Das wird sich mit der stärkeren Geforce GTX 560M ändern.
Aktuelle Angebote (23.11.11)
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Spezifikationen des Toshiba Qosmio X770-107
Link:
Weitere Details siehe Datenblatt
- 17,3 Zoll 3D TruBrite FHD TFT Display (1920x1080 Pixel, glare)
- Intel Core i7-2630QM (2,0 – 2,9 GHz)
- Nvidia Geforce GTX 560M 1,5 GByte VRAM
- 8 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 2x 500 GByte Festplatte (7200 U/min)
- 3D Blu-ray Brenner, Multikartenleser
- 1x USB 3.0, 3x USB 2.0, 1x VGA, 1x HDMI
- 1x Audio-In, 1x Audio-Out, 1x GBit-Netzwerkanschluss
- Wlan (b/g/n), Bluetooth 3.0
- 3D Webcam, Shutterbrille
Da sich weder beim Gehäuse, der Ausstattung, noch bei den Eingaben (Tastatur und Touchpad) Veränderungen ergeben, werden diese Aspekte bei diesem Testbericht ausgelassen. Für nähere Infos zieht den Testbericht zum Satellite P775-100 zu Rate.
Link:
Toshiba Satellite P775-100
Optik
Das grundlegende Design wird vom Satellite übernommen. Der Displaydeckel und die Geräteoberseite sind in einem anthrazitfarbenen Linienmuster gehalten. Allerdings geht der Farbton zur Oberseite in ein Metallic-Rot über.
Leider entscheidet sich Toshiba beim Displayrahmen für einen Klavierlack, welcher sehr anfällig für Fingerabdrücke ist. Neben dem Displayrahmen sind auch die Tasten glänzend. Sie zeigen sich allerdings weniger anfällig für Fingerabdrücke. Besonderheit ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, welche die Multimedialeiste und das Touchpad mit einschließt. Anstelle von Weißlicht kommen nun rote LEDs zum Einsatz.
Insgesamt weiß die Optik überzeugen. Die glänzenden Tasten und die Gehäuseoberfläche hinterlassen einen noblen Eindruck. Kleine Details, wie etwa die passend zur Gehäusefarbe roten LEDs untermalen die Leistung des Notebooks. Wehrmutstropfen bleiben die Fingerabdrücke die sich mit der Zeit ansammeln.
Display
Das 17,3-Zoll Display (Panel: 173HT02-T01) ist bereits aus dem Satellite P775-100 bekannt. Auf der positiven Seite finden sich die hohe Full HD Auflösung und die Bildwiederholrate von 120 Hz. Damit ist das Display 3D-fähig. Der Kontrast überzeugt ebenfalls. Bei maximaler Helligkeit liegt der Schwarzwert bei schönen dunklen 0,2 cd/m², was einen hervorragenden Kontrast von 762:1 ermöglicht. Die Farben wirken sehr realistisch und kräftig. Dunkle Filmsequenzen werden in einem tiefen Schwarz dargestellt.
Weniger gut fällt die Helligkeit aus. Mit 152 cd/m² fällt sie sogar noch dunkler aus als beim Toshiba Satellite P775. Durch die spiegelnde Oberfläche wird ein Außeneinsatz zur Qual. Die Blickwinkel enttäuschen ebenfalls.
Abgesehen von den eher schwachen Blickwinkeln und dem dunklen Display kann das eingesetzte Panel auf ganzer Linie überzeugen. Der Kontrast ist sehr gut, die Farben wirken sehr realistisch. Zudem löst es mit 1920x1080 Pixel passend auf.
3D-Technik
Toshiba setzt im X770 noch auf die erste Generation der 3D Vision Technik von Nvidia. Ein wesentlicher Vorteil der 3D Vision 2 ist das hellere Bild. Denn durch Einsatz der 3D Technik dunkelt das Bild stark ab. Ein uneingeschränkter Einsatz ist nur bei gedimmten Licht Verhältnissen möglich, soweit keine direkte Lichtquelle auf das Display strahlt.
Für weitere Details:
Toshiba Satellite P775-100