Wer sich in der Vorweihnachtszeit nach dem richtigen Geschenk umschaut, wird oft von einem Überangebot an Informationen regelrecht erschlagen. Besonders in einem immer komplexer werdenden Bereich wie dem des Notebooks hat man nicht selten die Qual der Wahl. Um alles ein wenig überschaubarer zu machen, hat notebookjournal.de es sich zur Aufgabe gesetzt, etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
Zielgruppe unseres heutigen Testmodells sind Kunden, die ein preiswertes und dennoch qualitatives Office-Notebook suchen. Wer in diesem Bereich sucht, landet nicht selten bei Geräten mit ThinkPad- oder Fujitsu-Labels – also Namen, denen der Nachklang einer großen Tradition in qualitativ hochwertigen Gefilden anzuhören ist.
Aufgrund seines günstigen Preises und seiner trotzdem guten Ausstattung mit aktuellen Hardwarekomponenten wählten wir das Fujitsu Lifebook AH531 (MRAB1DE), das zum Testzeitpunkt schon
ab 499 Euro zu haben ist.
Aktuelle Angebote (11.11.2011):
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Spezifikationen
• Intel Core i5-2410M (2.3 – 2,0 GHz)
• Intel HD 3000 Graphics
• 4096 MB DDR3 Arbeitsspeicher
• 750 GB S-ATA Festplatte
• 15,6“ 16:9 HD LCD Display (matt)
• Windows 7 Home Premium 64bit
Das von notebookjournal.de getestete baugleiche
AH531 (MF072DE) ist ca. 100 Euro teurer, die in einer Nvidia Geforce GT 525M (1 GByte VRAM) sowie einem doppelt so großen Arbeitsspeicher aufgehen. Bevor wir auf diese Unterschiede durch unseren Test eingehen, fassen wir noch einmal das zusammen, was sich von Modell zu Modell nicht verändert.
Beide Fujitsu Lifebook AH531 zeichnen sich durch ein gut verarbeitetes Gehäuse aus, das durch ein schwarzes Klavierlackdesign zeitgemäß wirken soll – jedoch dem Äußeren eher einen etwas „billigen“ Anstrich gibt. Zudem ist das Notebook mit einer spritzwassergeschützten Tastatur ausgestattet – in dieser Preisklasse ein seltenes Merkmal.
Die Base-Unit ist verwindungssteif. Die Handballenauflage gibt auch unter stärkerem Druck nur minimal nach. Dieses Niveau kann der restliche Teil der Oberseite jedoch nicht halten – obwohl auch die Stabilität der Tastaturhalterung und der Lautsprecherleiste sich in dieser Preisklasse durchaus noch sehen lassen kann.
Leider kann der Displaydeckel dieses Niveau nicht halten. Dieser lässt sich leicht so verwinden, dass das Bild regelrecht zu flackern anfängt. Auch die schmalen plastikumhüllten Scharniere sind nicht gerade ein Gütesiegel für besondere Stabilität.
Da der Hub der Tasten sehr kurz ausfällt dürfte das Fujitsu Lifebook AH531 für Schreibmaschinen-Tastaturen gewohnte Vieltipper nicht die erste Wahl sein. Hier greife man lieber z.B. zu entsprechenden
ThinkPad-Modellen von Lenovo. Ansonsten arbeitet die Tastatur zuverlässig. Einzig der Druckpunkt auf der rechten Seite ist sehr schwammig. Die Folge ist Unsicherheit beim Tippen.
Die Oberflächenbeschichtung des Touchpads ist für angenehmes arbeiten ideal, der Reibwiderstand ist nicht zu hoch. Die Mausersatztasten haben einen guten Druckpunkt und klicken weder zu laut noch zu schwer.
Das matte Display macht das Fujitsu Lifebook AH531 für Office-Arbeiten ideal. Die Luminanz des Displays ist mit ca. 195 cd/m² für ein nicht ultramobiles mattes Office-Notebook im akzeptablen Bereich. Das Invertieren der Farben bei einer größeren Abweichung des Blickwinkels vom Lot auf die Displaymitte ist zwar vorhanden, fiel jedoch beim Test nicht weiter störend auf.