Zwischen Netbook und Subnotebook (Pt. II)
Als im Januar AMDs neue stromsparende APU mit der Bezeichnung E-350 eingeführt wurde, war dies eine kleine Revolution, die zu einer neuen Kategorie leistungsfähiger Netbooks führte - dem fehlenden Glied zwischen Netbook und Subnotebook. Denn mit einer E-350er APU ausgestattete Notebooks sind leistungsfähiger als Intel Atom-Netbooks. Die Kehrseite teilt sich zwei – einerseits in einen etwas höheren Stromverbrauch (TDP 18 Watt), andererseits in einen etwas teureren Preis. Die 11,6 Zoll-Geräte mit E-350er APU kosten von Sony oder Lenovo mit Windows um die 500 Euro. Für ein Netbook ein stolzer Preis – für das fehlende Glied zwischen Netbook und Subnotebook nicht unbedingt.
Seit der Einführung der E 350 APU ist nun fast ein Jahr vergangen. Bei der Ende August in den Markt eingeführten E 450 handelt es sich nicht mehr um eine Revolution, die man mit jener der E-350 vergleichen könnte, sondern um eine behutsame Weiterentwicklung. Behutsam im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die E 450 – also etwas, das AMD für würdig empfand, um hundert Einheiten höher zu stellen als die E 350 – taktet nur etwa 0,05 GHz schneller als diese. Auch die Verbesserung der integrierten GPU ist minimal.
Aktuelle Angebote (07.12.2011):
Sony VAIO VPC-YB3V1E/S (notebooksbilliger.de) -
469 Euro
Sony VAIO VPC-YB3V1E/S (computeruniverse.net) -
479 Euro
Sony VAIO VPC-YB3V1E/S (Cyberport.de) -
479 Euro
Wie dies in der Praxis aussieht, wird unser heutiger Test zeigen, der sich mit dem Nachfolger des im März von notebookjournal.de getesteten
Sony Vaio VPC-YB1S1E/S beschäftigt.
Datenblatt Sony Vaio VPC-YB3V1E/S:
- AMD E-450 APU (2 x 1,65 GHz)
- AMD Radeon HD 6320
- 4 GB DDR3 RAM
- 500 GB Festplatte (5.400 rpm)
- 11,6-Zoll Display (HD-Ready, 1366 x 768, glare)
- 3 x USB 2.0, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss
- VGA, HDMI, Kartenleser, Webcam
- WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth, Gigabit Ethernet
- Windows 7 Home Premium 32 Bit