Tempo, Kaba, Walkman, Tesa, Cola, googlen. Alles eigentlich Marken, die sich jedoch dermaßen stark eingebürgert haben, dass sie seither als Gattungsbegriff verwendet werden. Apples Entscheidung, das neue iPad schlichtweg als "neues iPad" zu führen, ist ebenso ein Schritt das iPad zum Gattungsbegriff zu ernennen. Marktforscher der IHS bescheinigten dem iPad für das Jahr 2011 einen Marktanteil von satten 74%, womit der Begriff iPad den Begriff Tablet zumindest nicht vollkommen zu Unrecht "ablösen" würde.
Seit der Vorstellung des neuen iPads sind nun knapp zwei Wochen vergangen. Selbstverständlich haben wir für euch live berichtet und unser Versprechen, euch schnellstmöglich mit einem Testbericht zu versorgen, halten wir ebenso selbstverständlich ein. In diesem Sinne:
Rein optisch hat sich im Vergleich zum iPad 2 nicht viel getan. Ehrlich gesagt erkenne ich auf den ersten Blick gar nichts, was das eine vom anderen unterscheiden würde. Das Datenblatt verrät jedoch, dass das neue iPad 0,6mm dicker ist als das alte. Die Vorderseite ist komplett aus Glas und damit sieht das iPad wie ein in die Breite gegangenes iPhone aus. Ein physischer Home-Button ist nach wie vor vorhanden.
Die silberne Rückseite ist flach und wird lediglich zu den Ecken abgerundet. Das große Apple-Logo ist etwas in die Aluminiumwanne eingelassen, wodurch es nicht zerkratzen kann, wenn man das iPad auf dem Tisch hin- und herschiebt. Leider zerkratzt das Aluminium aber umso leichter – bereits am ersten Tag durchzieht ein unschöner Kratzer die Rückseite.
Die Aussparungen für die Lautstärkewippe an der Seite sowie den Stummschalter und die Power-Taste sind mikrometergenau in den Aluminiumkorpus gefräst und zeigen deutlich, welch hohen Stellenwert Apple der Verarbeitung beimisst. Das ist auch an der perforierten Stelle zu erkennen, unter der sich die Lautsprecher verbergen.
Die Stabilität der Aluminiumrückseite ist sehr gut und lässt sich nur marginal eindrücken. Das Display macht ebenfalls einen stabilen Eindruck und kann mit den Fingern relativ stark berührt werden, ohne dabei das Panel zu tangieren.
Mir persönlich ist die Ladedauer ziemlich egal, da die Laufzeit echt prima ist. Tagsüber kann ich es nutzen wie ich will, ich komm fast nie unter 50%, nachts kanns dann laden :)
Eine Frage: Wie habt ihr es geschafft, den 42 Wh Akku mit einem 10 W Netzteil in zwei Stunden aufzuladen? Habt ihr die Physik überlistet?
Oder sollte doch der von anderen Testern ermittelte Wert von etwa sieben Stunden (bzw. 18 Stunden bei Benutzung) für eine Aufladung gemessen worden sein ?[/QUOTE]
Hi,
du hast Recht. Ich habe wirklich was falsches geschrieben,...
Notebookjournal hat das doppelt geladene Elektron erfunden ;)
Spaß bei Seite, da stimmt eindeutig etwas nicht. Ich glaube schon, dass eine Ladezeit von etwa ~5-7h realistisch ist, bei Belastung soll es sich laut Chip sogar entladen (?)