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TEST Samsung Galaxy Tab 10.1N (GT-P7501)
Samsung Galaxy iPad 2 Tab 10.1 plus 'N'
von AndreasK am Di, 29.11.2011



N für Nicht-Plagiat?
Das neue Tablet von Samsung kam durch negative Schlagzeilen ins Bewusstsein der potentiellen Käufer: Samsung kopiere Apple, Apple klagte Samsung deswegen an.


Bild: notebookjournal.de/ast
Samsung Galaxy Tab 10.1N

Apple gilt nicht nur als Wegbereiter des Tablets, sondern auch als Erfinder des Tablets als Kunstwerk: Das iPad 2 sieht gut aus, ist dünn, schnell und universell - mit den Worten Steve Jobs: ein sexy Produkt.

Nun wagte es Samsung, auf den Spuren von Apple zu gehen und möglicherweise alles noch besser zu machen. Ob es sich im Post-Plagiats-Affäre-Modell so verhält, wird der Test zeigen.

Spezifikationen:

- Dual Core ARM Cortex A9 CPU mit 1 GHz
- Nividia GPU
- 25,7 cm (10,1 Zoll) TFT-Touchscreen (1280 x 800 Pixel)
- 16 GB Speicher, nach dem ersten Start sind noch ca. 13 GB frei
- Kameras: 2,0 Megapixel (vorne); 3,2 Megapixel (hinten)
- Videoaufzeichnung: 1080p
- WiFi: IEEE 802.11b/g/n
- Mobile Datenübertragung: UMTS (HSUPA, HSPA+)
- Betriebssystem: Android 3.2 Honeycomb
- Abmessungen: 257 x 175 x 8,6 mm
- Gewicht: 570g

Außen...
Mit Preisen, die bei ca. 530 Euro anfangen, ist unser mit 3G und 16 GB Speicher bestücktes Test-Modell ein wenig preiswerter als ein ähnlich ausgestattetes Apple iPad 2. Das Display ist etwas länger, das Gerät 0,2 mm dünner und 40 g leichter als das Apple Tablet - und im Gegensatz zum iPad gibt es keine Kanten, alles ist abgerundet, der Home Button fehlt – wegen Android 3.2. Auf den ersten Blick: Alles andere als ein iPad-Plagiat. Betrachten wir uns das Samsung Galaxy Tab 10.1N etwas genauer.


Bild: notebookjournal.de/ast
Samsung Galaxy Tab 10.1N

An den Seiten gibt es drei Öffnungen und zwei Tasten. Diese sind neben den zwei winzigen und aus Plagiats-Verlegenheit hinzugefügten Lautsprecherritzen, dem Reset-Löchlein und dem Kameraauge auf der Rückseite die einzigen Öffnungen, die die Oberfläche des Geräts durchbrechen.


Bild: notebookjournal.de/ast
Samsung Galaxy Tab 10.1N

Es scheint klar zu sein, wohin die Samsung-Ästhetik will: Eine Ästhetik ohne Bruch, ohne Öffnungen in der Oberfläche, eine Ästhetik, in der die Kommunikation mit der Außenwelt nur drahtlos stattfindet. Daher wirken die noch vorhandenen Brüche dieser absehbaren Entwicklung jetzt schon wie Relikte aus einer vergangenen Zeit. So sind an den Seiten-Öffnungen - und damit am Stil-Bruch - ein gut abgedeckter SIM-Karten-Slot, eine Kopfhörer-Buchse und die Samsung Universal-Buchse schuld. USB und HDMI-Buchsen gibt es nicht. Minimalismus muss jedoch nicht bedeuten, dass man auf alles verzichten muss. Man kann an das neue Galaxy Tab natürlich auch USB-Sticks, SD-Karten oder HDMI-Geräte anschließen. Allerdings sind die Adapter, die dies über die Universal-Buchse ermöglichen, nicht im Lieferumfang enthalten. Vielleicht nicht ganz ohne Grund: Im Test fiel auf, dass es leichter ist, eine Test-Datei drahtlos auf das Tablet zu ziehen, als über USB vom PC herüberzubemühen.

Aktuelle Angebote (29.11.2011):

Samsung Galaxy Tab 10.1N 16GB 3G (notebooksbilliger.de) - 528 Euro
Samsung Galaxy Tab 10.1N 16GB 3G (cyberport.de) - 530 Euro
Samsung Galaxy Tab 10.1N 16GB 3G (amazon.de) - 535,99 Euro


Bild: notebookjournal.de/ast
Samsung Galaxy Tab 10.1N

Wofür braucht man noch Tasten? Auf den Home-Button des iPad 2 wurde verzichtet. Anders sieht es mit dem An/Aus-Knopf und der Lautstärke-Wippe aus. Negativ fiel am An/Aus- Schalter auf, dass er sich leicht unbeabsichtigt betätigen lässt, da er an einer Stelle sitzt, die immer wieder abgegriffen wird. Die Lautstärke-Tasten hingegen sind – wenn auch konservativ anmutend - perfekt.


Bild: notebookjournal.de/ast
Samsung Galaxy Tab 10.1N

Das spiegelnde 10,1 Zoll-Display, das mit 1280 x 800 Pixel auflöst, hat mit ca. 280 cd/m² eine recht gute Luminanz – die Highlights bilden einerseits der sehr gute Kontrast von 526:1 bei 100 cd/m² bzw. 777:1 bei maximaler Helligkeit, andererseits die fast absolute Blickwinkel-Wahlfreiheit – ein Invertieren der Farben gibt es nicht. Außer bei direkter Sonneneinstrahlung stören die Fettspuren, die das Display schnell überdecken, nicht weiter.


Bild: notebookjournal.de/ast
Samsung Galaxy Tab 10.1N

Das Tablet selbst ist völlig lautlos. Doch gibt das Netzteil ein leises Pfeifen von sich - wer empfindliche Ohren hat, sollte es während der Nutzung nicht als Ladegerät verwenden.

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Kommentare zum Artikel ( 1 Antwort )
Zur Diskussion im Forum

AW: Samsung Galaxy Tab 10.1N (GT-P7501) - Samsung Galaxy <del>iPad 2</del> Tab 10.1 plus 'N'
von gala am Di, 29.11.2011 19:16 Uhr

Habe schon aus anderen Quellen gelesen, dass das Samsung Galaxy
Tab an und für sich sehr gut sein soll. Es wurde teilweise gar
vor dem iPad gesehen (in manchen Kategorieren). Ein Vergleich
wird aber gescheut? ;) Ich habe es von Anfang an gedacht,
dass Samsung nicht gegen Apple klagen sollte. Soweit ich weiß,
laufen auch in diese Richtung einige Patentsverletzung. ...

Kategorie:
Tablets & Convertibles



PRO KONTRA

gute Displayhelligkeit
große Blickwinkel
sehr guter Kontrast
kleine Abmessungen
geringes Gewicht
gute CPU/GPU-Leistung
Sound der integrierten Lautsprecher
In-Ear-Kopfhörer im Lieferumfang
Netzteil pfeift
kein SD-Karten-Slot
kein USB-Slot



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Samsung Galaxy Tab 10.1N (GT-P7501) im Preisvergleich

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Hersteller-Preis
629 €

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