Notebook-Käufer werden dieser Tage einmal mehr überfordert. Jede Supermarkt- oder Discounter-Kette hat
günstige Notebooks im Programm. Der Medion 15-Zoller im Aldi, der Dell 11.6-Zoller im Penny-Markt oder der Samsung 17-Zoller bei Rossmann. Wer jetzt noch in die Media Märkte geht, der wird von den Angeboten erschlagen. Wofür soll man sich entscheiden?
Die notebookjournal.de Redaktion will helfen und stellt wie in diesem Fall ausgewählte günstige Office-Laptops vor. Das
Samsung E251-Aura T4200 Esilo wird bereits
ab 429 Euro mit Betriebssystem gehandelt. Es ist damit das preiswerteste Notebook des Herstellers (außer Netbooks).
Samsung führte bis vor einem Jahr konsequent eine Strategie der hohen Preise. Doch wie man am E251 sieht, waren alle guten Vorsätze im Umfeld des Marktes für die Katz. Die
Kunden wollen günstige Notebooks und sie bekommen diese auch. Samsung kann sich dem Billig-Trend nicht entziehen.
Datenblatt Samsung E251-Aura T4200 Esilo
- Prozessor: Intel Pentium Dual Core T4200, 2.0 GHz, 1 GB L2 Cache, FSB 800 MHz
- Grafik: Intel GMA 4500MHD im Chipsatz integriert
- Anzeige: 15.6-Zoll, HD SuperBright Hochglanz Display, 1366 x 768
- Arbeitsspeicher: 4 GByte DDR2
- Festplatte: 320 GByte, Fujitsu, 5400 rpm
- Optisches Laufwerk: LiteOn DVD+/-RW DL
- Anschlüsse: WLAN a/g/n, LAN, VGA, Audio, 3 x USB, CardReader
- Akku: 4.000 mAh
- Betriebssystem: Windows Vista Home Premium 32bit
- Preis:
ab 429 Euro
Link: Alle Details im Datenblatt zum Samsung E251-Aura T4200 Esilo

Bild: Notebookjournal/MM
Samsung E251-Aura T4200 Esilo: Die nicht entspiegelte Anzeige ist das einzige
Glanz-Objekt des Laptops.
Wer auf der Suche nach einem Office-Laptop verschreckt über die Hochglanz-Laptops in den Regalen schaut, dessen Auge kann sich beim Anblick des E251-Aura T4200 Esilo beruhigen. Samsung gehört zu den wenigen Herstellern, die sich im Falle dieses Office-Notebooks trauen,
schlichte Kunststoff-Oberflächen einzusetzen. Selbst der Deckel, inzwischen standardmäßig bei fast allen Notebooks lackiert, weist eine matte, nicht lackierte Oberfläche auf.
Die Flächen
liegen gut in der Hand, hinterlassen keine Fingerabdrücke und wirken nicht billig. Für unseren Geschmack ist die Optik aber etwas zu trist. Es fehlen kleine Elemente, die farblich oder durch Struktur die Arbeitsumgebung aufwerten.
Zukünftige Besitzer des E251-Aura T4200 könnten sich schon wenige Wochen nach dem Kauf langeweilen, denn die Ansicht weist überhaupt
keine Highlights auf. Selbst die Lautsprecher, welche von manchen Herstellern kunstvoll aufgewertet werden, verstecken sich hinter einer lieblosen Lochstanzung.
Die
Scharniere sitzen fest an ihrem Platz, sind aber zu stramm angezogen. Die Tester benötigen in jedem Fall beide Hände zum Öffnen. Den Deckel können wir mit beiden Händen
leicht verwinden, wobei sich die Beweglichkeit in Grenzen hält. Die Fläche des Deckels gibt zwar merklich auf Druck nach, aber Druckstellen lassen sich nicht so schnell erzeugen.
Die
Bodenplatte gibt an den Luftschlitzen leicht nach, was im Zusammenhang mit dem
leicht biegsamen Chassis einen durchwachsenden Eindruck hinterlässt. Die Handablage lässt sich auch mit starkem Druck nicht einbiegen. Drücken wir aber auf das Touchpad, so biegt sich das ganze Chassis um zirka zwei Millimeter ein, bis es an genau an dieser Stelle die Tischplatte berührt. An diesem Punkt fehlt nicht etwa ein
Standfuß, sondern jener ist schlichtweg zu flach.