Subnotebooks kosten teures Geld. Satte 3000 Euro legt man für das
Toshiba Portégé R500 hin. Aber auch für die günstigeren Vertreter wie das
LG P300 werden noch rund 1500 Euro fällig. Samsung dreht die Preisschraube beim
P200 und seinem Bruder
Q45-Aura kräftig nach unten.
Das P200 tanzt gleich auf zwei Hochzeiten. Samsung spendiert seinem Notebook nicht nur
Windows Vista in der Business-Variante, sondern liefert auch den Vorgänger
Windows XP mit. Zwar schaffen es die beiden Betriebssysteme nicht gleichzeitig auf die Festplatte, aber immerhin kann sich der Käufer für sein Geld eines der Beiden aussuchen.
Da die entsprechenden DVDs beiliegen, ist außerdem ein späterer Wechsel kein Problem. Bei den weiteren Zugaben zeigt sich Samsung knauserig. Mehr als den Standard aus der
Cyberlink DVD-Solution, einer
Brennsoftware und der
MS Office Testversion gibt es nicht.
Kommen wir deshalb direkt zu unserem Test. Alle Benchmarks haben wir dabei übrigens unter Windows XP durchgeführt. Die
2,1 GHz starke
Intel Core-2-Duo T8100 CPU beschert dem P200
sehr gute Leistungswerte. Ihr stehen
2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite.
Interessanterweise setzt Samsung nicht auf einen Intel Chipsatz, sondern auf den Konkurrenten
AMD. Aus dessen Hause kommt auch die
OnBoard-Grafik namens
ATI Radeon Xpress 1250. Sie verfügt zwar nicht über einen dedizierten Speicher, sollte aber für die Ansprüche eines Subnotebooks genügen.
Unsere
Testwerte zeigen die Performance des P200.
Alle Benchmarks das Samsung P200 im Vergleich
In den einzelnen Tests erreichte die
CPU durchweg
sehr gute Werte. Im
PassMark PerformanceTest setzte das P200 mit
661,4 Punkten dank der pfeilschnellen Hitachi
250-GByte-Festplatte sogar einen neuen Rekordwert. Der Datenträger schaffte dabei im Sequential-Read-Test satte
55 MByte/s.