
Bild: Samsung
Mischling: Samsungs Q1 ist ein Mix aus PDA und Notebook.
Auf den ersten Blick sieht Samsungs Q1 aus wie eine zu groß geratene PSP von Sony. Nach dem Einschalten des so genannten Ultra Mobile PCs (UMPCs) wird aber schnell klar, dass der Q1 mehr ist als eine Spielekonsole: Auf dem Winzling mit dem 7 Zoll großen Display läuft eine vollwertige Version der Tablet-PC-Edition von Windows XP und nicht etwa ein PDA-Betriebssystem.
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Anders als ein PDA passt der Q1 aber auch schwerlich in eine Sakkotasche. Gemeinsam haben die ungleichen Geschwister die Bedienung: Sowohl PDA als auch Q1 haben einen Touchscreen und erkennen die Handschrift des Users. Dem UMPC hat Samsung noch eine weitere Art der Eingabe spendiert. Mehr dazu
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Hinter dem Q1 steckt nicht Samsung alleine. Die Koreaner setzen mit dem Rechner das von Intel und Microsoft erdachte Konzept der UMPCs um. Der Vorgänger des Prüflings kam kurz nach der Cebit 2006 in die Läden und hat sich nur in bescheidenen Stückzahlen verkauft. Mit daran schuld war sicher der anfangs sehr hohe Preis.
Daher verkauft Samsung den äußerlich identischen Nachfolger zum gleichen, ziemlich stolzen Listenpreis von 1400 Euro – liefert dafür aber mehr als zuvor. So hat der neue Q1 eine von 40 auf 60 GByte vergrößerte Festplatte und mit 1 GByte doppelt soviel RAM wie der Vorgänger. Unverändert bleibt der 900 MHz schnelle Celeron-M-Prozessor (Celeron M 353 ULV).
Außerdem stockt der Hersteller den Lieferumfang noch um die bislang nur optional erhältliche Tragetasche samt USB-Keyboard auf. In dieser kann der Q1 nicht nur sicher transportiert werden, er kann auch dank Standfuß an der Tasche senkrecht vor dem Keyboard stehen und dem Benutzer somit das Gefühl eines herkömmlichen Notebooks vermitteln.
Das Paket aus Q1, Tasche und Keyboard ist zwar nicht leichter oder kleiner als eines der leichteren Subnotebooks am Markt. Dafür ist es aber flexibler, denn wenn die Tastatur nicht benötigt wird, bleibt sie eben zu Hause.