Ein feines Technik-Paket.

Bild: Samsung
Schön mobil: Das Q35 ist schick, leicht und somit sehr mobil.
Für ein Subnotebook gar nicht mal so teuer: Inzwischen kostet das Q35 von Samsung nur noch 1290 Euro - angesichts des guten Notebooks ein fairer Preis. Zumal dann, wenn man sich die Preise anderer Subnotebooks vor Augen hält, die gerne mal 1000 Euro mehr kosten. Denn nach wie vor gelten die kleinen Mobil-PCs als teure Manager-Spielzeuge. Nicht zuletzt Samsung hat mit seinen schmucken, aber teuren Klein-Geräten in der Vergangenheit zu diesem Image beigetragen.
Das Q35 räumt mit dem Vorurteil auf: Es ist schmuck und kommt im hübschen, silberfarben lackierten Gehäuse daher und kostet denn noch kein Vermögen. Leicht ist es mit 1,9 Kilogramm zudem. Es gibt zwar deutlich leichtere Subnotebooks, aber die haben dann entweder ein kleineres Display oder kein optisches Laufwerk.
Das Q35 hat ein wirklich gutes 12,1-Zoll-Display mit einer ergonomischen Auflösung von 1280 x 800 Pixeln und kommt mit einem integrierten Super-Multi-DVD-Brenner. Einzig das Spiegeln des Schirms wird manchen User stören. Insbesondere, wenn der Screen mit einem dunklen Inhalt gefüllt ist oder mehrere Lichtquellen auf den Schirm leuchten.
Für ordentlich Rechenpower sorgt der 1,6 GHz schnelle Intel Core Duo T2300. Zusammen mit der ebenfalls schnellen 80-GByte-Platte und 1 GByte RAM ist das Q35 so nicht nur den üblichen Office-Anwendungen gewachsen. Es kommt auch mit anspruchsvolleren Anwendungen wie Photoshop gut zu recht.
Somit reicht es auch zu 176 Leistungs-Punkten beim Benchmark Mobile Mark 2005. Das ist ein überdurchschnittlich guter Wert für ein Subnotebook. Gleichzeitig ist die Akkulaufzeit mit drei Stunden und 48 Minuten sehr anständig. Es ist aber zu befürchten, dass der Akku des Testgeräts nicht seine volle Leistungsfähigkeit entfalten hat, da vergleichbare Tests anderer Publikationen Werte von weit über vier Stunden erzielten.