Äußerlich unterscheidet sich das neue Q35-Pro nicht von seinem Consumer-Bruder, dem
herkömmlichen Q35. Wie auch, sind die Gehäuse doch identisch. Unterschiede tun sich – wie so oft – unter der Kunststoffhaube auf. Denn Das Q35-Pro Bitasa bietet einen Core-2-Duo-Prozessor (T5500, 1,66 GHz) und 1 GByte RAM.
Nichts geändert hat sich an der in den Chipsatz integrierten Grafikkarte, dem 12,1-Zoll-Widescreen-Display (1280 x 900 Pixel Auflösung) und vor allem dem mit 1900 Gramm sehr niedrigen Gewicht. Das Display gefällt zwar durch eine mit 180 Candela pro Quadratmeter sehr gute Helligkeit. Erkauft wird diese jedoch durch den typischen Spiegeleffekt des Hochglanzdisplays. Untypisch schlecht ist das Kontrastverhältnis von 143:1.
Zwar gibt es noch wesentlich leichtere Subnotebooks. Doch kommen diese im Gegensatz zum Q35 ohne integriertes optisches Laufwerk daher. Das Laufwerk im Q35 beschreibt zwar keine DVD-R-Double-Layer-Medien, kommt ansonsten aber mit allen DVD- und CD-Formaten zurecht.
Wie der Namenszusatz „Pro“ vermuten lässt, wendet Samsung sich mit dem Notebook an Businesskunden. Die Pro-Notebooks der Koreaner unterscheiden so auch tatsächlich in einigen Punkten von ihren Consumer-Geschwistern. So werden alle Pro-Modelle mit Windows XP Professionell ausgeliefert. Den serienmäßigen Vor-Ort-Service im Schadensfall gibt es auch nur für die Profi-Serie. Standardmäßig 24 Monate, optional erweiterbar auf drei Jahre.
Unsichtbar, aber hoffentlich spürbar ist ein weiterer Unterschied: Samsung gibt an, die Profi-Notebooks ausschließlich aus Komponenten der so genannten Klasse A+ aufzubauen. Diese Komponenten wie Festplatten, Displays oder Tastaturen sollen laut Samsung wesentlich zuverlässiger sein als günstigere Komponenten der niedriger eingestuften Kategorien. Somit sollen die Pro-Modelle im rauen Geschäftsalltag unanfälliger gegen mechanische Defekte sein.