Samsung R65-T2300: Das 15"-SXGA+-LCD bietet eine inhomogene Vorstellung.
Das Display des Samsung R65-T2300 Carrew bietet gleich zwei signifikante Besonderheiten. Zum einen misst es nicht wie in dieser Klasse sonst üblich 15,4-Zoll, sondern ist etwas kleiner – glatte 15 Zoll. Zum anderen präsentiert das LCD des R65-T2300 ein mittlerweile ungewöhnliches 4:3-Bildformat und eine hohe Auflösung von 1.400 × 1.050 Bildpunkten (SXGA+). Zwar bieten auch andere Hersteller derlei Bildformate an, dann aber meist mit geringerer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln (XGA). Gerade bei Officeaufgaben und Bildbearbeitung wird man das großzügige Platzangebot des Displays auf dem Desktop zu schätzen wissen.
Samsung R65-T2300: Das 15-zöllige Display spiegelt stark...
Aber wo Licht ist, fällt auch Schatten. So auch beim LCD des Samsung R65-T2300 Carrew. Im Messlabor bietet das 15-zöllige SXGA+-Display eine durchschnittliche Leuchtdichte von 131,8 cd/m² beim Netz- und 131,9 cd/m² beim Akkubetrieb. Für kommodes Arbeiten im Freien und auf Reisen ist die gemessene Grundhelligkeit damit etwas gering. Zudem fallen die mit unserer objektiven 9-Zonen-Leuchtdichtemessung ermittelten Werte bei der Homogenität der Helligkeitsverteilung für das R65 wenig erbaulich aus. Immerhin halten wir zwischen hellstem (Mitte unten) mit 162,7 cd/m² und dunkelstem Bildsegment (rechte obere Bildecke) mit 95,4 cd/m² eine Abweichung von satten 41,4 Prozent (Netzbetrieb) respektive 41,1 Prozent (Akkulast) bei der Leuchtdichte fest. Auch subjektiv wirkt der Bildschirm unseres Testgerätes beim Betrachten unterschiedlich heller Bildhintergründe im Klassenvergleich fleckig. Der Helligkeitsabfall vom unteren Bildrand hin zum oberen Monitorbereich ist augenfällig. Auch bei schwarzem Hintergrundbild stört die Testredakteure ein deutlich zu heller unterer Bildbereich. Dort schlägt die Hintergrundbeleuchtung massiv durch und macht aus Schwarz ein sehr helles Grau – unschön.
...und bietet fürs Arbeiten im Freien wenig Leuchtkraftreserven.
Auch bei den erreichbaren Blickwinkeln sind wir vom SXGA+-Display des Samsung R65-T2300 Carrew enttäuscht. Sowohl horizontal (etwas überdurchschnittlich) als auch insbesondere vertikal fällt das Finden eines optimalen Neige- und damit Betrachtungswinkels schwer. Die Kontraste laufen blitzschnell zu und lassen wichtige Details in den Referenzbildern nicht mehr erkennen. Im direkten Sichtvergleich zu unserem Referenzbildschirm – dem hochwertigen 20-zölligen MVA-LCD Viewsonic VP2030b – treten weitere Schwächen bei der Bilddarstellung des R65-LCDs zu Tage. Der große Unterschied zur hohen Bildqualität des MVA-Flachbildschirms (MVA = Multidomain Vertically Aligned) Viewsonic VP2030b ist beim Betrachten der Referenzfotos am R65-T2300 Carrew zwar deutlich, aber für ein Notebookdisplay dieser Klasse durchaus im üblichen Rahmen. Daher können wir dem R65-LCD bei Kontrastverhalten, der generellen Farbbrillanz und der Farbneutralität unterm Strich eine im Klassenvergleich noch befriedigende Leistung attestieren. Ergonomisch allerdings bedenklich: Die deutliche Blickwinkelabhängigkeit und die stark spiegelnde Monitoroberfläche schränken den Ablesekomfort bei hellen Lichtquellen im Rücken des Anwenders deutlich ein.
Samsung R65-T2300: Schnittstellen mit Fast-Ethernet-, Modem- und Audio-Ports.
Auf der Kommunikationsseite bietet das Samsung R65-T2300 Carrew dem Anwender sowohl drahtlos als auch kabelgebunden fast alles an, was ein modernes Notebook heute zur bequemen Verbindungsaufnahme mit der Außenwelt braucht. Neben den üblichen vier USB-2.0-Anschlüssen, Firewire und dem fast schon obligatorischen 5in1-Kartenleser, der mit den Formaten MemoryStick (MS), MemoryStick Pro (MS-Pro), MultiMediaCard (MMC), SecureDigital (SD) und xD PictureCard (xD) umgehen kann, bietet unser Samsung R65-T2300 Carrew sogar eine selten gewordene 9-polige serielle Schnittstelle für ältere Computerperipherie an. Für die drahtlose Kommunikation mit seinem lokalen Umfeld kann das R65 Carrew dank Intels Wireless-LAN-Modul 3945ABG alle drei WLAN-Standards (IEEE 802.11a/b/g) nutzen. Via einem Schiebeschalter an der
Samsung R65-T2300: Irda-, Firewire-Schnittstelle und WLAN-Schalter.
rechten seitlichen Geräteseite lässt sich die WLAN-Karte schnell an- und abschalten – praktisch. Auf kabellose Bluetooth-Technik muss der Anwender beim R65-T2300 Carrew zwar verzichten, dafür fehlt aber eine Infrarot-Schnittstelle zur Kommunikation mit älteren Handys und PDAs nicht. Für den kabelgebunden Datenaustausch ist ein 100-MBit-Netzwerkport sowie das obligatorische 56K-Modem an Bord. Auch zukünftige Erweiterungen sind beim R65 kein Thema. Ein PCMCIA-Steckplatz und ein moderner ExpressCard-Slot, der beide Kartenformate mit 34 und 54 Millimeter Breite verarbeiten kann, bieten genug Freiraum für Erweiterungen.
Hi Ronald,
also danke für deine Hilfe, es scheint gewirkt zu haben bei Samsung mal von offizieller Seite nachzuhaken. Das BiosUpdate XE09 ist bereits seit 26.06. verfügbar, ABER auf der deutschen Internetseite von Samsung, nicht unter [url]www.samsungpc.com[/url]. Deshalb habe ich es nicht gefunden. War mal wieder eine falsche Auskunft von der Hotline!!!
Das BiosUdate...
Hi Ronald,
also ich hab jetzt mal den neuen Grafiktreiber draufgespielt...Außerdem hab ich jetzt mal Half-Life installiert, das kennst du sicherlich (noch?)..."Direct3D" prodziert jedemenge Artefakte.
(alle auf 1024x768)...Ich hab dann mal im NVidia-Display alle Eigenschaften auf "aus", "minimal" ... gesetzt...Immernoch Artefakte. Ich glaub langsam echt die Graka hat...
Hi Ronald,
also ich hab jetzt mal den neuen Grafiktreiber draufgespielt. Der ist zwar genau der gleiche, wie der, der schon seit Monaten auf der Homepage von Samsung steht, auch die Dateigröße ist identisch, aber jetzt ist es möglich, den gleichen Treiber nochmals über den bereits installierten drüber zu spielen. Das ging früher nicht, weil sofort die Meldung...