Von außen ist das R65 Pro nicht vom
Consumer-R65 zu unterscheiden. Die 2,7 Kilogramm schweren Geräte sind äußerlich identisch bis ins kleinste Detail. Die Unterschiede zwischen den Pro-Modellen und den eher für den Heimanwender gedachten Geräten sind auf den ersten Blick also nicht zu erkennen.
Im Inneren hat sich aber einiges getan. So stecken im neuen R65 ein Core 2 Duo mit 1,6 GHz, 512 MByte Speicher und eine Chipsatzgrafik. Das Consumer-Modell hat 1 GByte RAM und eine diskrete Grafikkarte.
Was also ist so besonders an diesen Pro-Serien? Samsung bietet beispielsweise nur für diese Notebooks den optionalen Vor-Ort-Service im Schadensfall. Außerdem werden alle Pro-Modelle aus besonders ausgesuchten Komponenten der so genannten A+-Klasse gebaut. Die Teile wie Displays, Festplatten, Tastaturen und so weiter sind von den Lieferanten als besonders zuverlässig eingestuft worden und entsprechend teurer.
Direkt nach dem Einschalten des R65 Baonee zeigen sich zwei weitere Unterschiede: Die Business-Modelle kommen durch die Bank mit Windows XP Professionell. Kompatibel zum kommenden Windows Vista sind beide Modelle bereits heute. Zudem hat das 15-Zoll-Display eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln. Die Consumer-Variante kommt mit XP Home und einer Auflösung von 1400 x 1050 Pixeln.
Ob die niedrigere Auflösung ein Vorteil für den Business-Anwender ist, bleibt allerdings fraglich. Denn gerade komplexe Excel-Sheets oder komplexe Powerpoint-Präsentationen profitieren von jedem Pixel, das auf dem Display zusätzlich dargestellt wird. Bei Samsung scheint man aber davon auszugehen, dass alle Profi-Kunden zur Kurzsichtigkeit neigen und hat daher die niedrigere Auflösung gewählt, durch die ja alle Icons und Zeichen größer dargestellt werden.