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ANGEFASST Samsung Serie 7 Ultra Touch
Mehrblick – Samsung Serie 7 Ultra mit Touchscreen und IPS-Panel im Hands-on
von Robert Tischer am Mo, 04.03.2013



Hands-on Samsung Serie 7 Ultra

Die neuen Notebooks der Samsung Serie 7 Ultra-Serie könnten Ultrabooks sein. Sie sind dünner als 20 mm und wiegen zwischen 1460 g und 1650 g. Für 13-Zoll-Notebooks ist das ein akzeptables Gewicht. Aber die Grafikkarte AMD Radeon HD 8550M verstößt gegen die Bedingungen, die Intel für Ultrabooks gesetzt hat. Ein Ultrathin sind die neuen Samsung Serie 7 Ultra auch nicht, denn als Prozessoren kommen Intel- und keine AMD-Prozessoren zum Einsatz. Die Leistungswerte konnten wir im Rahmen der CeBIT 2013 nicht überprüfen.

Samsung Serie 7 Ultra 730U3E, Touch 740U3E
Bild: notebookjournal.de
Glare-Touch-Display, schwarzer Rahmen: Samsung Serie 7 Ultra Touch 740U3E

Auf den ersten Eindruck wirken die Samsung Serie 7 Ultra-Notebooks stabil und gut verarbeitet. Zwar ist der Displaydeckel nicht besonders fest, aber starke Verwindungen und Druck auf die Rückseite rufen keine Bildverfälschungen auf dem Display hervor. Spaltmaße sind bei den Ausstellungsstücken so gut wie nicht vorhanden. Die Materialübergänge sind so winzig, dass oft nicht mal ein Fingernagel dazwischen passt.

Die Luminanz der Displays könnte in der hell beleuchteten Messehalle etwas höher ausfallen, Bildinhalte sind aber durch die matte Oberfläche des Displays beim Serie 7 Ultra 730U3E sehr gut erkennbar. Der Touchscreen des Serie 7 Ultra 740U3E ist nicht entspiegelt, was zu störenden Reflexionen der Umgebungslichter führt.

Die Blickwinkel der Full-HD-Displays sind gut bis sehr gut. Die IPS-Panels weisen keine Farbverfälschungen auf. Bei sehr großen Blickwinkeln verringert sich die Helligkeit stärker als bei den meisten IPS-Dispays.

Das Modell mit Touchscreen wiegt 200 g mehr, ist aber kaum dicker als das Serie 7 Ultra 730U3E ohne Touch-Display. Mit dem höheren Gewicht haben die Displayscharniere zu kämpfen. Der Touchscreen wackelt nach Touch-Eingaben lange nach.

Samsung Serie 7 Ultra 730U3E, Touch 740U3E
Bild: notebookjournal.de
Der Displaydeckel des Samsung Serie 7 Ultra Touch (links im Bild) ist nur
minimal dicker als beim Serie 7 Ultra (rechts im Bild).

Die Base-Unit ist bei beiden Notebooks identisch. Das Touchpad sitzt nicht mittig unter der Leertaste, sondern nach rechts versetzt. Das kann zu versehentlichen Fehleingaben bei der Texteingabe führen, falls Samsung keine Automatik zum Ein- und Ausschalten des Touchpads eingebaut haben sollte. Prüfen konnten wir das nicht.

Samsung Serie 7 Ultra 730U3E, Touch 740U3E
Bild: notebookjournal.de
Das Touchpad sitzt beim Samsung Serie 7 Ultra nicht mittig unter der Leertaste.

Die Handballenauflage im gebürsteten Alu-Design reflektiert das Umgebungslicht, das Tastaturbett ist dagegen matt. Damit werden unschöne Fingerabdrücke neben den Tasten vermieden. Die Tasten glänzen. Der Hub ist sehr kurz, der Druckpunkt weich und der Tastenanschlag hart. Die Tasten sitzen fest und kippen beim Druck auf den Rand nicht zur Seite weg. Das kommt Schnellschreibern entgegen. Sehr schön: Die Pfeiltasten sind von der restlichen Tasten abgesetzt und somit blind leichter zu finden.

Samsung Serie 7 Ultra 730U3E, Touch 740U3E
Bild: notebookjournal.de
Praktisch: Der Ethernet-Port des Samsung Serie 7 Ultra bleibt geöffnet, wenn man
ihn loslässt.

Ebenfalls praktisch ist der Klappmechanismus des Ethernet-Anschlusses. Wie bei vielen flachen Notebooks muss er auch bei den Samsung Serie 7 Ultra aufgeklappt werden, um ein Netzwerkkabel einzustöpseln. Das ist häufig eine frickelige Angelegenheit, weil sich die Klappe schließt, sobald sie losgelassen wird. Bei den Samsung Serie 7 Ultra bleibt sie dagegen geöffnet, was den Anschluss mit einer Hand ermöglich.

Fazit

Die Notebooks der Samsung Serie 7 Ultra kosten über 1000 Euro und sind nach dem ersten Eindruck das Geld wert. Die Verarbeitungsqualität der Ausstellungsgeräte ist sehr gut, die Stabilität könnte an einige Stellen verbessert werden. Die Haptik ist gut. Das Notebook fühlt sich wertig an. Der Aufpreis von über 400 Euro für den Touchscreen scheint happig, zumal die Scharniere nicht für das höhere Gewicht ausgelegt sind. Ausführliche Testberichte über die Samsung Serie 7 Ultra werden zeigen, wie leistungsstark die AMD Radeon HD 8550M ist, wie hell das Display leuchtet und wie lange der fest eingebaute Akku durchhält.

Samsung Serie 7 Ultra 730U3E, Touch 740U3E
Bild: notebookjournal.de
Mattes Display, silberfarbener Rahmen: Samsung Serie 7 Ultra 730U3E




 


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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
März/April 2013