Das 15,4-zöllige WXGA-Display des Samsung X60 besitzt eine klassenübliche Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten im 16:10-Bildschirmformat. Das 15,4-Zoll-Display kann bei der subjektiven Bildbeurteilung nicht wirklich überzeugen. Zwar stellt das 16:10-Panel das Farbspektrum insgesamt recht gesättigt dar und auch die Farbbrillanz geht somit in Ordnung, allerdings ist die Grundhelligkeit mit gemessenen 103,8 cd/m² im Netz- und durchschnittlichen 100,9 cd/m² im Akkubetrieb auch für ein Office-Notebook viel zu niedrig. Zudem erschwert das stark spiegelnde Display selbst in Büros mit indirekter Beleuchtung ermüdungsfreies längeres Arbeiten am Samsung X60-T2300 Chane. Auch bei der Beurteilung des Kontrastumfanges und der Farbneutralität kassiert das X60-Display Abzüge. Kontraste laufen bereits bei leichten Änderungen des Blickwinkels sowohl horizontal als auch vertikal blitzschnell zu und erschweren dadurch Fotoarbeiten deutlich. Zudem ist das X60-LCD nicht ganz farbneutral. Bei der Begutachtung der Referenzfotos stellen wir bei unserem Testgerät eine schwache, aber sichtbare Rot- und Gelbstichichkeit des Displays fest. Bei der subjektiven Beurteilung der Helligkeitsverteilung sind im Bereich der beiden unteren Bildecken am Rand deutliche Schatten auszumachen. Richtig fleckig wirkt das Monitorbild aber über die gesamte Bildfläche hin nicht. Unterm Strich attestieren die Testredakteure dem 15,4-zölligen Breitbild-LCD des Samsung X60 einhellig eine ausreichende Tauglichkeit für übliche Büroarbeiten.
In der objektiven 9-Zonen-Leuchtdichtemessung halten wir für das Samsung X60 eine hohe Abweichung von knapp 57 Prozent im
Netz- und Akkubetrieb fest. Im Klassenvergleich platziert sich das Samsung X60 damit im unteren Mittelfeld. Im Netzbetrieb verzeichnen wir zwischen dem linken oberen Messsegment mit 82,7 cd/m² und der Bildschirmmitte mit 129,6 cd/m² den größten Helligkeitsunterschied. Bei Akkulast halten wir für die rechte obere Bildecke 80,2 cd/m² und für die Bildmitte 125,8 cd/m² fest. Auf Grund seiner schwacher Grundausleuchtung ist das Display des Samsung X60 somit für das Arbeiten im Freien oder auf Reisen weniger geeignet. Auffällig: Bei schwarzem Bildhintergrund schlägt bei unserem Testgerät die Hintergrundbeleuchtung insbesondere am unteren Bildschirmrand in einem rund fünf Millimeter hohen Band deutlich sichtbar durch.
Bei der Kommunikations- und Multimediaausstattung integriert das Samsung X60 als echtes Centrino-Duo-Notebook auch Intels Wireless-LAN-Neuererung 3945ABG. Dank Unterstützung aller drei WLAN-Standards (IEEE 802.11a, b und g) kann der Anwender damit global auf Reisen gehen und auch außerhalb Europas die Vorteile der drahtlosen Kommunikation nutzen. Das WLAN-Modul lässt sich beim X60 dank eines an der rechten Chassis-Seite angebrachten zusätzlichen Schiebeschalters ganz bequem an- und abschalten. Auf kabellose Bluetooth-Technik in Version 2.0 muss der Anwender beim Samsung X60 ebenfalls nicht verzichten. Eine
Infrarotunterstützung zur Unterstützung älterer Handys und PDAs bietet das Samsung X60 dagegen nicht an. Kabelgebunden kann der Besitzer eines Samsung X60-T2300 Chane sowohl einen Gigabit-LAN-Port als auch den obligatorischen 56K-Modem-Anschluss nutzen. Neben den drei USB-2.0-Anschlüssen offeriert das flache Samsung-Notebook X60-T2300 Chane bei den restlichen Schnittstellen nur die übliche Standardkost seiner Klasse. Eine Besonderheit ist der günstig in der Frontseite integrierte 5in1-Kartenleser, der dem Anwender sowohl die Nutzung von Flash-Speichern des Typs
MemoryStick (MS) und
MemoryStick Pro (MS Pro) als auch der Formate
MultiMediaCard (MMC),
SecureDigital (SD) und
xD-Picture Card (xD) erlaubt.