Android-Handys sind in allen Preisklassen gefragt. Und so legt Samsung fleißig ein Android-Handy nach dem anderen auf. Der neueste Trumpf ist das Galaxy Ace - übersetzt „Ass“. Ein wenig an ein Kartenspiel erinnert die Rückseite des 11,2 x 6,0 x 1,2 cm großen Gerätes: Die mattierte Plastik-Oberfläche besteht aus lauter kleinen geriffelten Karos. Das fühlt sich ruppig wie ein Seegurken-Massage-Handschuh an. Und bringt einen bösen Nachteil mit sich: Wenn ich mein Handy mal wieder mit Schokoladenfingern anfasse, habe ich es auch bald erfolgreich verschmiert. Der Dreck bleibt in den Riffelreihen hängen – Reinigung schwierig. In punkto Hygiene eine glatte Sechs. Davon abgesehen gefällt mir das Äußere ganz gut – silberne Umrahmung auf schwarzem Grund – da kann Samsung nicht viel falsch machen.
Praktisch ist der microSD-Karteneinschub an der rechten Gehäuseseite – die rückseitige Plastikabdeckung muss also nicht wie so oft abmontiert werden, um die Speicherkarte zu wechseln. Und sehr gut gefällt mir der USB-Anschluss, der sich mit einem Schieberiegel verschließen und somit vor Staub schützen lässt.
Royal Flash: Großer 3,5-Zoll-Touchscreen
Der 3,5 Zoll große LCD-Touchscreen löst akzeptable 320 x 480 Pixel auf und reagiert dank kapazitiver Sensortechnik auch auf sanfte Berührung. Vor allem beim Zwei-Fingerzoom ist kein Ruckeln zu bemerken – wie es sich für ein Ass gehört.
Die Home-Taste unter dem Display finde ich prima. Weniger Begeisterung kommt aber bei der Menü- und der Zurück-Taste auf, die links respektive rechts vom Home-Button sitzen. Diese Sensortasten sind nicht beleuchtet bzw. schalten sich nach wenigen Sekunden wieder aus. Und so rutsche ich unsicher auf der Fläche unter dem Touchscreen hin und her, um die entsprechenden Befehle auszulösen. Wenn ich die Tasten getroffen habe, springt die Beleuchtung an und der Befehl wird umgehend erfüllt. Immerhin muss ich kein zweites Mal drücken.
Fullhouse: 800-MHz-Prozessor
Das Galaxy Ace spielt mit einem 800-MHz-Prozessor. Das ist zwar derzeit nur Landesliga, macht sich im Alltag jedoch nicht negativ bemerkbar. In der Regel dauert es eine halbe bis eine Sekunde, bis das gerade aufgerufene Programm startklar ist – das ist zu verschmerzen.
Welche Apps und Anwendungen gerade aktiv sind und eventuell Strom ziehen, kann ich feststellen, indem ich die Home-Taste länger drücke. Dadurch öffnet sich der Taskmanager, der aktive Programme und die Speicherauslastung des Smartphones anzeigt.
Kleine Straße: Android 2.2.1
Das Galaxy Ace kommt mit Android 2.2.1 daher. Im Android Market gibt es eine riesige Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Apps. Zusätzlich hat Samsung unter dem Menüpunkt Samsung Apps ein eigenes Angebot an Miniprogrammen für App-Süchtige wie mich geschaffen. Leider nur in der Theorie. Auf dem Testgerät standen keine Apps von Samsung zum Download zur Verfügung.
Ich habe letztes Wochenende zu Testzwecken eine t-mobile XTRA card eingelegt.
Obwohl ich zu Hause über WLAN verbunden war, waren am nächsten Tag 8 Euro verschwunden :confused:
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Die App zum Musik abspielen hat 'ne Macke: MP3 Dateien mit eingebetteten JPEGs werden nicht korrekt angezeigt. Welche Alternative empfiehlt sich?
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sagt mal, würde in das galaxy diese [URL=http://www.blau.de/]schicke prepaid simkarte[/URL] reinpassen? müsste doch kompatibel sein, oder? beim iphone gäbe es da doch meines erachtens probleme?! würde gerne weiter prepaidnutzer bleiben, aber langsam mal ein etwas moderneres handy kaufen...
Das ACE ist diese Woche zu einem wettbwerbsfähigen Preis bei Mediamarkt erhältlich (257€). Ich habe zugegriffen.
Die Freigabe des "USB Massenspeicher Modus" ist sehr gut versteckt:
-Einstellungen
-Anwendungen
-Entwicklung
-USB Debugging deaktivieren
Nun sollte am PC das typische "USB Klingeln" ertönen und im ACE "USB Speicher verbinden" angezeigt werden.
Diese...