Samsung, bitte schreiben Sie...
Mit seinem mächtigen 5,3 Zoll großen Super-AMOLED-Display beherrscht das Galaxy Note die Szene. Wann immer ich das 14,7 x 8,3 x 0,96 Zentimeter große Smartphone hervorziehe, fragen mich die Leute, ob das denn noch ein Handy sei und legen Ihres daneben, um noch mehr über die Größe des Displays zu staunen. Und im nächsten Atemzug wollen sie wissen: Ja ist das denn noch handlich? „Jein“ lautet die Antwort. Es passt noch in die Gesäßtasche einer Jeans oder in die Sakkotasche eines Jacketts. Und die beult es trotz seines für die Größe geringen Gewichts mit 178 Gramm nur minimal aus. In der Hemdbrusttasche wird es aber eng. Beim Telefonieren kann man es noch einigermaßen halten. Wem das aber zu anstrengend ist, der telefoniert besser über das mitgelieferte Bluetooth-Headset.
Die Verarbeitung des Galaxy Note ist solide, aber das geringe Gewicht des Gerätes wird mit einem Plastik-Look erkauft. Die Display-Einfassung ist nicht ganz bis oben an den Bildschirm hochgezogen. Und so können sich an dieser Kante schnell Stofffusseln und Staubpartikel aus der Tasche sammeln.
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Das Display ist echt eine Wucht. 1200x800 Pixel verteilen sich auf eine Fläche von 11,5x7,2 Zentimeter. Das Ergebnis ist gestochen scharf. Die Darstellung wirkt allerdings eher kalt, was an dem dezenten Blaustich des Super-AMOLED-Bildschirms liegt. Der ermöglicht es aufgrund seiner schieren Größe, unterwegs Filme zu schauen oder eine Excel-Tabelle wahlweise anzusehen oder zu überarbeiten.
Auch der Motor im Samsung Galaxy Note überzeugt. Das Note spielt in der Liga der Smartphones mit Zweikern-Prozessor. Der ist mit 1,4 GHz getaktet. Und auch wenn es betriebssystembedingt immer noch einen Wimpernschlag dauert, bis sich eine Anwendung öffnet, so werden innerhalb der Programme alle Aufgaben zügig erledigt. Beim Benchmarktest sprengt das Smartphone sogar alle Rekorde und holt im Test mit Smartbench 4.516 Punkte. Damit überbietet es sogar das Samsung Galaxy S II mit seinen stolzen 3.647 Punkten. Somit ist das Smartphone das ideale Zocker-Handy. Bei Spielen geht nämlich die Post ab, insbesondere bei der 3D-Performance. Autorennen und Ego-Shooter machen auf dem Samsung Galaxy Note so richtig Spaß.
Und auch für die Kommunikation ist das Samsung Galaxy Note gut gerüstet. Daten können via HSPA+ (21 MBit/s), Bluetooth 3.0 oder WLAN im schnellen n-Standard ausgetauscht werden. Webseiten brauchen weniger als drei Sekunden, bis sie per HSDPA geladen sind. Dabei scheut der Browser auch keine Flash-Inhalte. USB-Tethering, also die Nutzung des Handys als Modem für Notebooks, funktioniert ebenso reibungslos wie Wi-Fi Direct. Über diese Technik lassen sich Daten ähnlich Bluetooth direkt von Handy zu Handy austauschen. Im Test landete ein Video von 134 MByte Größe binnen sechs Sekunden von einem Galaxy Note auf einem anderen.
Der Akku ist mit 2500 mAh sehr mächtig. Doch ein großes Display braucht viel Energie. Wer im Urlaub GPS aktiviert hat, um seine Wege durch die fremde Stadt zu tracken, und dabei den ganzen Tag fotografiert, kommt nur mit Mühe über den Tag. Bei starker Internet-Nutzung muss das Samsung Galaxy Note schon nach 4 bis 5 Stunden wieder an die Steckdose.